Netzwerk-Regeln

Google+-Profile mit Pseudonym gesperrt

25. Juli 2011, 11:49
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    foto: screenshot

    Mitteilung zur Sperrung: "Nach Durchsicht des Accounts haben wir festgestellt, dass Ihr Name unsere Vorschriften verletzt."

Diverse Google+-Accounts mit Künstlernamen nicht mehr erreichbar - Nutzer protestieren - "Man arbeite an Festlegung und Verbesserung der Regeln"

Wer ein Profil bei Googles sozialem Netzwerk Google+ anlegen will, muss seinen echten Namen angeben. Weder Künstlernamen noch Pseudonyme sind erlaubt. "Benutzen Sie den Namen, mit dem Freunde, Familienmitglieder und Kollegen Sie normalerweise ansprechen", so die Anweisung Googles. Kirrily Robert aka "Skud" beschreibt auf ihrer Website Infotrope, wie ihm Google am Freitag seinen Account, den er unter seinem Pseudonym "Skud" betrieb, stilllegte. 

"Google kopiert Facebook"

Das IT-Portal Heise berichtet von weiteren Fällen wie etwa den Account von Limor "Lady Ada" Fried, der inzwischen wieder verfügbar ist. Sie ist Hobbyelektronikerin und Gründerin der Firma Adafruit Engineering. Der US-amerikanische Tech-Blogger Robert Scoble ruft dazu auf, ihm zu schreiben, falls das eigene Profil gelöscht wurde. Er kritisiert die Vorgangsweise von Google, dass man hier Facebook kopiert - obwohl er ein Befürworter der Angabe echter Namen ist.

WebStandard gesperrt

Auch der Account des WebStandard wurde kurz nach dem Start eingestampft. Während hingegen Unternehmensseiten wie das t3n Magazin oder das Wiener Online Magazin Stadtbekannt weiterhin operieren, obwohl Google+ offiziell keine Firmenprofile gestattet. Erreichbar sind die WebStandard-News auf Google+ über die Profile der WebStandard-RedakteurInnen.

Google gesteht Fehler ein

Auch Profile deutscher Google+-Nutzer sind betroffen und diskutieren über das Sperrverfahren des Suchmaschinendienstleisters und ob ein Algorithmus dahintersteckt. Haben sich die Nutzer etwa durch diverse Postings etwas zu Schulden kommen lassen? Inzwischen teilte Vic Gundotra von Google mit, dass man Fehler gemacht habe. Die Sperrungen seien nicht aufgrund der Namen, sondern aufgrund der Verwendung nicht zulässiger Zeichen erfolgt. Man arbeite noch an einer genauen Festlegung und Verbesserung der Google+-Regeln. (ez, derStandard.at, 25. Juli 2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 34
1 2
IroCode
00
Wurde gestern gesperrt!

Heut wieder freigeschalten. Nachdem ich beweisen musste das mein Name im Impressum mehrer Webseiten vorkommt ^^.

Peter Suralik
00
27.7.2011, 21:11

Bitte eine Einladung
unca.scroooge@gmail.com

I also give my mustard to it
11
26.7.2011, 10:50

Ich hätte auch sooo gerne eine Google+ Einladung... Dankeschön!

I also give my mustard to it
11
26.7.2011, 10:51

Bitte an: peppermintpatty007@yahoo.de

Cyco
00
26.7.2011, 08:32

Was macht jetzt Lady Gaga?

unfrieden
00
25.7.2011, 23:55
Aber wer weiß schon, wie "Bono" richtig heißt?

Selba Gscheit
00
26.7.2011, 18:11
Paul Hewson!!

atyroleaninlondon
10
25.7.2011, 22:43
google+

würde mich wahnsinnig über eine Einladung freuen! Falls noch wer eine übrig hat: atyroleaninlondon@gmail.com

Dankeschön!

atyroleaninlondon
00
26.7.2011, 01:14

Danke

ulenspygel
00
25.7.2011, 21:17
Da geht offenbar wieder mal was ganz automatisch...

Erinnert an AOL und die mittelenglische Stadt Scunthorpe.

Der Filter gegen offensive speech verweigerte seinerzeit den Einwohnern dort die Anmeldung.

Wer die vier inkriminierten Buchstaben findet, darf schmunzeln.

Zitronenbaum
00
27.7.2011, 20:52
Ich will kurz kindisch sein:

Hihihi! :D

Der Waehlerwille
 
01
25.7.2011, 21:59
Thor?

:P

nichtkaefer
01
25.7.2011, 20:10
Account des WebStandard - eh nur!

Normal-Kunden werden alle Google-Dienste gesperrt, auch GMail, .... Manche verlieren dadurch ihre gesamte eMail Korrespondenz der letzten Jahre. Google macht einen schweren Fehler. Erstaunlich - aber wahr.

du lulu!
00
25.7.2011, 19:46
WebStandard gesperrt

"Während hingegen Unternehmensseiten wie das t3n Magazin oder das Wiener Online Magazin Stadtbekannt weiterhin operieren"
och ... mein mitleid habt ihr :)

Bitte Ich Weiß Was
00
25.7.2011, 18:35
Eh klar - die SEO-Industrie fährt schon die +1-Kampagnen auf Volldampf

Dodo1
Dodo2
Dodo3
...
Dodo493
und alle finden die Seiten der Kunden +1-würdig.

Ferrari kann nicht Jeep und Jeep kann nicht Ferrari - basta!
Es gibt eben Dinge, die Google aufgrund seiner Suchmaschinen-Position nicht kann.

Der Waehlerwille
 
03
25.7.2011, 18:20
Di Wöd sted auf kan foi mea long.

nääs
01
25.7.2011, 23:54
Die Welt ist immer schon nicht mehr lange gestanden.

mitchfizzl
00
25.7.2011, 21:18

gut gesagt...

Obichan
21
25.7.2011, 17:23
Warum kein Realname?

Allen, die glauben es wäre wichtig den "echten" Namen zu verwenden, sei dieses Liste mit Gründen für Anymität ans Herz gelegt:

http://geekfeminism.wikia.com/wiki/Who_... _policy%3F

Mahtrix
01
25.7.2011, 19:41

ach du eine güte, das ist ja wohl das lächerlichste überhaupt

Zitronenbaum
00
26.7.2011, 07:22

Lächerlich? Es ist die Wahrheit. Wenn man einen einzigartigen Namen hat ist man sogar doppelt angeschmiert. Wir heißen nicht alle "Meier" und "Müller" oder "Huber". Manche von uns haben tatsächlich einen einzigartigen Namen (bezogen auf die Schreibweise, etc.). Und wenns nur der Nachname ist. /:

der schwitzbär der schwitzt sehr
00
25.7.2011, 15:52
Wozu ein Pseudonym ?

Mein Name sei Gantenbein ...

Dr Don Tango
00
25.7.2011, 17:19

weil sich "Rodrigo" eventuell besser macht als "Herbert"?

der schwitzbär der schwitzt sehr
00
25.7.2011, 22:44

haha .... ich heiße Bay ...... Rodrigo Bay ..... :-)

Wieviel Demokratie ist es bitte?
31
25.7.2011, 15:43
Auch Künstlernamen und Pseudonyme

haben ein Recht darauf, sich vom California Business Model = Scam, Datamining & Exploitation ausbeuten zu lassen.

Für Marketing und Advertising spielen Namen eh keine Rolle.

Sondern lediglich Augen und Ohren.

Aber so Helle ist man bei FB und Google noch nicht.

Aber wait: da geht es ohnehin um etwas anderes, als nur Marketing - da spielen auch Neo-Stasi Aspekte eine Rolle, wofür Klarnamenprofile äußerst praktisch sind.

Falls jemand 100.000 peeps dazu aufrufen möchte, die Kärntner Straße oder den Ring in den Tahrir-Platz zu verwandeln.

Da kann eine Regierung gleich den Mafiaparagraphen erneut mißbrauchen.

Daher das Klarnamending.

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