Ausblick

Ubuntu 12.04 nimmt erste Konturen an

25. Juli 2011, 10:01

Soll am 26. April 2012 erscheinen - Soll wieder eine Long Term Support-Release werden

Eigentlich ist man bei Ubuntu gerade voll und ganz mit dem für Oktober vorgesehenen Ubuntu 11.10 beschäftigt, hat man hier doch einige größere Umbauten - nicht zuletzt auf GTK+3 - zu bewältigen. Dies allerdings immer mit einem Auge auf die darauf folgende Release, kommt dieser doch wieder besondere Bedeutung zu.

LTS

Ubuntu 12.04 soll schließlich eine neu "Long Term Support"-Release werden, also deutlich länger als "normale" Ausgaben der Distribution mit Updates versehen werden. Statt 18 Monate verspricht man hier drei (Desktop) bzw. fünf (Server) Jahre lange Aktualisierungen. Zudem bemüht man sich üblicherweise die ganz großen Veränderungen in der Softwareausstattung bei solchen Versionen zu vermeiden und einen  besonderen Fokus auf höhere Stabilität zu legen.

Unity

Ubuntu 12.04 wird die erste LTS-Ausgabe der Distribution mit dem eigenen User-Interface Unity sein. Die genaueren Eckdaten für die Softwaresammlung sollen dann am kommenden Ubuntu Developer Summit zwischen dem 31. Oktober und 4. November in Orlando / Florida festgelegt werden. Die fertige Version der Software soll es am 26. April 2012 geben. (red, derStandard.at, 25.07.11)

Link

Ubuntu

Kommentar posten
12 Postings
helpu
00
27.7.2011, 11:57
Long Term Support (LTS)

Ich werde 12.04 lange zeit nicht unterstützen ;)

Gefährliches Halbwissen
01
25.7.2011, 19:49
Der Artikel ist ungefähr so informativ...

wie wenn mir jemand erzählt wie das Wetter ist ... während ich gerade beim Fenster hinaus schau'.

g *star
23
25.7.2011, 18:07
man kann zu unity stehn wie man will,

aber nur auf gnome zu konzentrieren fördert sicher auch keine innovationen!
mich hat unity bereits überzeugt!

DerMäx
01
26.7.2011, 11:09

Ich mag Unity überhaupt nicht(finde die Gnome Shell dafür echt in Ordnung), sehe das mit der Innovation aber genau so.

Und wenn viele beides nicht möchten(was ja auch so ist), also weder die Shell, noch Unity, dann kann man nur auf den Idealfall hoffen, dass die Entwicklung von XFCE und LXDE schneller und besser vorangeht.

Ich komm dafür zum ersten mal seit 3.x mit KDE ganz gut zurecht, weswegen ich zu meinem Debian Testing mit Gnome 2.x Kubuntu 11.04 im Dualboot habe.

helpu
00
29.7.2011, 18:59

Sehe ich genauso. Hatte aber leider noch keine Zeit ein Aktuelles KDE (Version >= 4.6) auszuprobieren.

michikklas
00
26.7.2011, 09:06

Ich lehnte Unity völlig ab, aber nach 3 Monaten wurde ich überzeugt. Unity ist echt gut.

[[Object alloc] init];
 
01
25.7.2011, 21:30
Ebenfalls

Anfangs skeptisch gefällt mir Unity jetzt sehr gut!

Claidheamh Mòr
01
25.7.2011, 20:17
auch bei mir

laeuft Unity ohne jedes Problem.

herbert backtrack
51
25.7.2011, 16:11

Typisch Ubuntu. Kurz vor dem LTS Release noch irgend einen instabilen Schwachsinn in die Distribution aufnehmen.

Wenn das schon Long Term Support kriegt, dann sollten darin auch nur stabile und ausgereifte Komponenten drin sein.

Der ganze Unity Hokus-Pokus wäre was für LTS+1 gewesen.

sfoglio
02
25.7.2011, 17:36
also

1. ist 12.04 noch ewig hin
2. soll gerade eine lts version mit möglichst neuen versionen gespickt sein. wer will schon 3 jahre lts haben, wo die pakete selbst bei erscheinung schon mehr als ein jahr veraltet sind?

Kris99
00
26.7.2011, 17:31
werden die pakete schlecht, wenn sie so lange rumliegen???

naiv wie ich bin, dachte ich, dass man für eine LTS vor allem auf Stabilität schauen sollte, bzw. dass möglichst viel wirklich out of the box funktioniert - und nicht auf das Release-Datum der Pakete...

Die mutigeren unter der Sonne schlagen eh schon 11.04 zu - den weniger bastelaffinen bleiben dann immer noch die LTS-Versionen. (bzw. warten auf Mint, basierend auf der nächsten Ubuntu LTS)

unattached
02
25.7.2011, 16:58
kurz vorher?

naja.. immerhin gibts unity schon seit einiger zeit in der netbook-version und seit april auch in der desktop-version! wird also bis zur lts jedenfalls stabil sein, obs gefallen findet ist ne andere frage..

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.