Videocast von Robert Misik - Folge 191

Du sollst Dein Leben ändern!

24. Juli 2011, 19:38

Sehr viele Menschen fühlen, dass sie nicht das Leben führen, das sie wollen. Aber was ist ein richtiges Leben?

Bei unseren politischen Debatten geht es um Wohlstand, Verteilung, soziale Gerechtigkeit und so weiter, aber hinter all dem steht letztendlich die Frage: Was ist ein gutes Leben? Was ist ein richtiges Leben? Und was braucht man dafür - an materiellem Ressourcen, aber auch an immateriellen Ressourcen. Und viele Menschen haben das Gefühl, dass sie durchs Leben driften, ein Leben führen, das nicht das Leben ist, dass sie wirklich wollen. Dass sie Jobs machen, die ihre Kreativität verkümmern lassen, beispielsweise. Oder dass sie Schwierigkeiten haben, ihre Ideale von einem richtigen Leben mit ihrem realen Lebensvollzug in Übereinstimmung zu bringen. Die ganze Ratgeberbranche lebt davon. Also, wie ist das mit dem "richtigen Leben"? Was ist ein richtiges Leben? Haben wir einen Maßstab dafür? Wer hat einen Maßstab dafür? Diesmal gehen wir diesen Fragen mit einem Road-Movie nach.

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ilse kleinschuster
 
00
In seinem Werk "Du mußt dein Leben ändern spricht Sloterdijk u.a. vom Co-Immunismus

.... ich glaube, er meinte damit die Endlichkeit der lebensnotwendigen Ressourcen unseres Planeten - und die menschliche Unfähigkeit, diese zu erkennen, zu akzeptieren, dementsprechend global zu kooperieren, um die Naturgüter dieser Erde gemeinsam zu nutzen, oder sie fairer einzutauschen - um auf diese Art einer sozialen, ökologischen und ökonomischen Krisenbewältigung eine Chance zu geben - zumindest eine faire Chance unseren Kindern und Kindeskindern .... http://members.chello.at/zfsnet/

MBR
10

geh bitte...

csae2394
11
28.7.2011, 21:28
Fahren wir

mit dem Zug, um Zeit zum Nachdenken zu haben oder denken wir darüber nach, wo wir hin wollen?

Michael Eisner
01
28.7.2011, 14:21
der nachdenkliche Ton

steht dem Blog sehr gut zu Gesicht - danke!

waldmeister
 
00
27.7.2011, 14:03
Visuelle Gedanken für den Tag :-)

Gratuliere Robert, du hast mit dem Videoblog merklich ein neues Genre im Medienzirkus geschaffen.

Lectrice
00
27.7.2011, 11:57

Wie wäre es damit das Leben und die Möglichkeiten anzunehmen und nicht dagegen zu arbeiten um einen Schein zu wahren.

Wir haben so viele Möglichkeiten - wer sich von der Herde leiten lässt und lieber in deren Mitte mitläuft, statt sein Potential zu erkennen und entwickeln wird möglicherweise nie glücklich werden, weil Schein eben nicht so erfüllend ist wie Sein.

Lukas Neubauer
 
10
26.7.2011, 17:45
früher

... war FS Misik besser!

Franz Klug
05
26.7.2011, 01:55
Ein gutes Leben für Alle!

Im Spiegel 28 war ein sehr guter Essay von Harald Walzer mit dem Titel "Empört Euch über Euch selbst".
Solange wir so leben, dass wir 30 % unserer Lebensmittel in den Müll werfen und die Hauptprobleme unserer Eliten die sind: wann der neue Porsche Cayenne bzw. MVU endlich kommt, wird es mit dem guten Leben für Alle schwierig bleiben.
Unsere Ulysses Existenz in die funktionalen mathm. bzw. juristischen Kategorien von wahr/falsch einzuordnen führt in Sackgassen. Breiter und vielverprechender ist die Debatte was ist ein gutes/schlechtes Leben.
Für ein gutes Leben für Alle lassen sich bestimmte Kernparameter bestimmen: Existenzielle Grundsicherung, gesunde Umwelt (Wasser, Boden, Luft), soziale und kulturelle Beziehungsgeflechte.

Ben Ohm
00
30.7.2011, 14:02

Der Artikel ist auch online zu finden unter: http://www.spiegel.de/spiegel/p... 08637.html

Lectrice
12
27.7.2011, 12:00

Glauben Sie ernsthaft früher hat man alles in sich reingewürgt?

Die Reste kamen in den Schweinetrank alles andere auf Kompost - oder Misthaufen.

Und weil 0.8 % auf einen Porsch Cayenne fiebern und noch ein paar auf andere Wägen dieser Klasse, kann man dasn nicht auf den Rest umlegen.

Das sind Schlagworte, die rein gar nix bringen.

Erfüllende Aufgaben für alle statt Grundsicherung halte ich für wesentlich sinnvoller, sonst haben sie einen Teil der Arbeitet und einheimst und den anderen der davon abhängt indem er Almosen bekommt.

Franz Klug
03
29.7.2011, 08:58

Bis in die 60iger Jahre des letzten Jahrhdt. war die Nahrungsmittelproduktion nicht so stark industralisiert wie heute und daher gab es empirisch nachweisbar weniger Essensabfall.
Sie zeichnen hier auch ein Bild aus der Landwirtschaft, wenn Sie davon sprechen, dass Essenreste in den Schweinetrank, bzw. auf den Misthaufen kamen. Es gab aber Arbeiterfamilien, die zu bestimmten Zeit gar keine Essensreste hatten. Die wären um jeden Bissen mehr Brot froh gewesen.

Erfüllende Aufgaben für Alle sind erst dann möglich wenn es die Grundsicherung für Alle gibt.
Dann können Alle sich erfüllende Aufgaben wählen. Jetzt haben wir systemisch Arbeitslose und viele Menschen im wenig efüllenden Hamsterrad, damit man bei uns eben gut lebt.

jumpingjack flash
00
27.7.2011, 09:31

ist das wirklich wahr?
einfach auf den porsche verzichten und das verdorbene aufessen anstatt wegzuwerfen - das soll glück bringen? - ich bin mir (noch) nicht so sicher.

Poldi Fesch
00
27.7.2011, 12:07
bis zu einem gewissen

Grade schon. So bis gegen 30 war Kaese fuer mich nur verdorbene Milch. Seit ich verdorbene Milch esse..........:))

jumpingjack flash
00
27.7.2011, 23:21

seit sie verdorbene milch essen essen sie auch verdorbenes fleisch (dry aged usw.) :-)
genial mein vater - der hat doch glatt aus einer alten vergessenen bonboniere die käferchen aussortiert.
als ich mal in verlegenheit war dass der reis der für die gäste gedacht war mit käfern kontaminiert war hat mir mein biowissen geholfen - die viecher sind lichtscheu - also das ganze unter eine starke lampe und ich konnte oben den käferfreien reis abschöpfen. war ein notfall - ansonsten werf ich vieles weg dass meinen eltern noch gegessen haben.

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
01
26.7.2011, 02:46

Klug u. brilliant herr franz!

evolution hunter
07
26.7.2011, 00:47

Die meisten richten ihr Leben doch so aus, dass es vor den Augen anderer bestehen kann. Und jammern dann, dass sie nicht das Leben führen, das sie eigentlich wollen. Klingt komisch, ist aber so...

Peter Sichrovsky
21
25.7.2011, 18:44
richtig-falsch

hier sucht ein autor das richtige leben im falschen und philosophiert darüber, warum er es nicht finden kann

Intelligenzbolzen
12
25.7.2011, 20:52

sie stehen aber auch neben sich.

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
00
25.7.2011, 18:25
Kann ich wirklich mein leben ändern -

- oder kann ich nur durch das leben geändert werden?

Intelligenzbolzen
00
25.7.2011, 20:53

wenn man begreift was man ist
ändert sich etwas

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
02
25.7.2011, 20:58
Hat "was bin ich" wirklich was geändert oder -

war's nur eine nette tv-show?
;)

Intelligenzbolzen
00
25.7.2011, 21:55

welches Schweinchen hättens denn gern ?
;D

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
00
26.7.2011, 02:48

- dieses o. jenes, welches glück hat u. bringt!
;-)

jumpingjack flash
60
25.7.2011, 18:22

Du sollst an einen Gott glauben!
Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen!
Du sollst den Tag des Herrn heiligen!
Du sollst Vater und Mutter ehren!
Du sollst nicht töten!
Du sollst nicht die Ehe brechen!
Du sollst nicht stehlen!
Du sollst nicht lügen!
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau!
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut!

klaus werlach
00
pfuiteifl

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