US-Militär veröffentlicht eigenes Linux "Lightweight Portable Security"

  • US-Verteidigungsministerium entwickelt Lightweight Portable Security für sicheren Fernzugriff auf Netzwerke 
    foto: www.spi.dod.mil

    US-Verteidigungsministerium entwickelt Lightweight Portable Security für sicheren Fernzugriff auf Netzwerke 

Bootet von CD oder USB-Stick für sicheren Fernzugriff auf interne Netzwerke

Das US-Verteidigungsministerium hat zusammen mit dem Air Force Research Laboratory eine eigene Linux-Distribution entwickelt. Das Lightweight Portable Security (LPS) genannte System sei vor allem für den sicheren Fernzugriff auf interne Netzwerke von potentiell unsicheren Rechnern gedacht, berichtet die Information Week.

Keine Spuren am Rechner

LPS-Public lässt sich nach Angaben der Entwickler von einer CD oder USB-Stick auf Intel-basierten PCs und Macs starten. Mit LPS sollen sich die Aktivitäten der Nutzer auf dem Rechner nicht zurückverfolgen lassen, da es keine Daten am Rechner speichert. Gleichzeitig seien User so auch vor schädlichem Code aus dem Web geschützt.

Für Teleworker der Regierung

Generell sei es dafür gedacht, dass Mitarbeiter auch von zu Hause oder einem anderem Rechner sicheren Zugriff auf Regierungs- oder Unternehmensnetzwerke haben. Die US-Regierung habe diesbezüglich erst vor kurzem neue Sicherheitsrichtlinien für Teleworker veröffentlicht.

Kostenloser Download

Das Verteidigungsministerium stellt LPS als kostenlosen Download zur Verfügung. Eine Quick-Start-Anleitung soll bei der Benutzung des Programms helfen. Die Distribution soll zumindest einmal im Quartal aktualisiert werden. (red)

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