Bin dann einmal Fasten

Blog22. Juli 2011, 15:47
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Eine Woche Reinigung und Reduktion - ohne Tschick, Schnitzl und Spritzer

Sagen wir die Vorbereitung auf eine Woche Fasten im Kloster Pernegg im Waldviertel war eher suboptimal. Das Sommerfest von derStandard.at hat zwei Tage vor Beginn die Entlastung dann doch "leicht" beeinträchtigt. Die Stimmung im SOHO in der Nationalbibliothek war schlicht zu fein, um das einstimmende Kasteien voll durchzuziehen. Dafür wird die Reinigung ab Samstag umso größer sein, rede ich mir jetzt ein.

Dabei habe ich im Verlauf der vergangenen Woche schon versucht, meinen Konsum an allen Ecken und Enden zu reduzieren: Seit Montag keine Süßigkeiten und kein Alkohol, am Donnerstag erstmals kein Kaffee und bis zum Abend nichts gegessen. Und weniger zu rauchen, habe ich auch versucht - wobei die Betonung auf versucht liegt. Doch dann kam das Fest, wo ich nur Kaffee und Süßes ausgelassen habe. Die bislang letzten Sünden waren das Katerfrühstück inklusive Käsleberkässemmel und einem kleinen Stückchen Schokokuchen - wenn schon, denn schon.

Ausschließlich Flüssignahrung

Auch wenn ich nun zu Beginn etwas mehr unter der Entgiftung leiden werde, ist der Auftrag bis zum nächsten Samstag klar: "Täglich ein Frucht- bzw. Gemüsesaft zur Vitaminversorgung, einmal täglich eine Gemüsebrühe zur Mineralstoffversorgung sowie Kräutertee nach Belieben und viel Wasser." So verlangt es die Fastenmethode nach Otto Buchinger und Hellmut Lützner, die in Pernegg praktiziert wird. Und so werde ich es auch durchziehen - wann ich die letzte Tschick geraucht habe, ist dann im ersten Blog-Beitrag am Montag zu lesen. (Martin Obermayr, derStandard.at, 22.7.2011)

  • Das Gelbe rund um die Hüften ist übrigens ein Schlauchboot.
    foto: christoph rietner

    Das Gelbe rund um die Hüften ist übrigens ein Schlauchboot.

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