ISPA kritisiert Marktmacht von A1

22. Juli 2011, 13:36

Studie: Internet tut Wirtschaft gut

Woran bisher kaum jemand gezweifelt hätte, ist nun mit einer Studie belegt: Das Internet ist ein nicht unwichtiger Faktor für Österreichs Wirtschaft, erhob das Institut für Höhere Studien (IHS) im Auftrag des Verbands der heimischen Internetprovider ISPA. Demnach sorgte das weltumspannende Netz in den vergangenen Jahren für 6000 zusätzliche Jobs jährlich. Außerdem seien durch die Netznutzung rund 350 Millionen Euro an zusätzlichem Wachstum generiert worden.

Angesehen hat sich das IHS auch die Marktstruktur: Der Anteil der teilstaatlichen Telekom vulgo A1 ist im Festnetzsegment in den letzten Jahren gewachsen und liegt derzeit bei 53 Prozent. Grund für die ISPA, wieder einmal vor "Re-Monopolisierungstendenzen" zu warnen. Seit Einführung des "Kombipakets" stagnieren die alternativen Anbieter. (kat)

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ISPA

BBSS
20
25.7.2011, 09:53
Eines der kundenunfreundlichsten Unternehmen Österreichs

Der Festnetztelefonie habe ich schon vor Jahren Ade gesagt. Bis vor kurzem war ich mit den Mobil-Lösungen der A1 eigentlich sehr zufreiden.

Doch seit der Neu-Strukturierung sind bei A1 offenbar die alten Monopolzeiten wieder angebrochen. Wartezeiten von über 15 Minuten bei den diversen Hotlines sind offenbar der neue Standard.
Wenn man die direkten Nummern der A1 wählt, wird man wiederum nur auf die Hotlines weitergeleitet.
Eine E-mail Adresse für schriftliche Anregungen und berechtiget Beschwerden wird seit kurzem auch keine mehr bekannt gegeben.
Das Unternehmen igelt sich offenbar ein, anstatt mit seinen Kunden zu kommunizieren.
Haben bei der A1 jetzt wieder die pragmatisierten Wappler das Sagen ? Zeit den Anbieter zu wechseln.

nao...?
27
22.7.2011, 14:03
Wenigstens bleibt das Geld dabei einigermaßen in Österreich

Das Leitungsnetz gehört ordentlich ausgebaut, und in die Öffentliche Hand.

Dann könnten alle mit den gleichen Bedingungen arbeiten.

BBSS
23
25.7.2011, 09:59
Ganz im Gegenteil

Die großen Verbesserungen für die Kunden im Bereich der Telefonie kamen erst, als dieser privatisiert wurde. Gar mancher erinnert sich noch daran, dass in der Monopolzeit die Wartezeit auf einenTelefonanschluss mehrere Monate betrug und die Gesprächsgebühren innerhalb Österreichs auf 6 !! Fernzonen unterteilt waren und die teuerste fast 7 Schilling pro Minute betrug.

Nein die Öffentliche Hand ist vollkommen ungeeignet irgend eine wirtschaftliche Leistung zu erbringen. Die Monopole, die sich selbst sofort einräumt, dienen nur dazu, die Vettern und Freunde mit Jobs und überbezahlten Aufträgen zu versorgen. Siehe EVUs, ORF, ÖBB, Flughafen, Gebietskrankenkassen usw usw.

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