Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Türen zu und abfahren, damit der einherhechelnde Fahrgast nur mehr dem hämischen Grinsen im Spiegel nachsehen kann - das hat was.
Das verregnete Sommerloch ist genau richtig, um eine aussterbende Spezies zu würdigen. Wohl wurden die legendär mürrischen Amtskappler abgeschafft, getarnt als Straßenbahn-Zugführer kurven sie aber munter weiter. Und machen anderen Verkehrsteilnehmern das Leben mit einer Hingabe schwer, die fast schon wieder bewundernswert ist. Türen zu und abfahren, damit der einherhechelnde Fahrgast nur mehr dem hämischen Grinsen im Spiegel nachsehen kann - das hat was.
Wissend, dass sie mit ihrer Masse (und der Macht des Rathauses) immer gewinnen, zwängen sich Straßenbahner auch prinzipiell so weit in einen Stau hinein, bis auch ihr natürlicher Feind, das Auto, ausgebremst ist. Radfahrer werden sowieso niedergebimmelt und mit dem Staub des Bremsschotters eingenebelt - vermutlich, weil sie schneller als die Bim sind.
Deutlich entspannter sind da die Linienbuschauffeure. Sie sind teils wirklich witzig (solang sie nicht aussteigen müssen, um einen Kinderwagen in den Fahrgastraum hineinzuwuchten). Unlängst hat mich einer durch die Innenstadt gehetzt, um mich beim Schwarzenbergplatz zu ermahnen, ich möge die Geschwindigkeit in der 30er-Zone nicht ständig übertreten.
Und beim General-Motors-Werk in Aspern hupte einer, um mir zu bedeuten, dass er bei der Bushaltestelle zweihundert Meter weiter auf mich wartet. Da hab ich die alte Oma-Regel, frau möge Straßenbahnen und Männern grundsätzlich nie nachrennen, über Bord geworfen und eine Viertelstunde Wartezeit auf den nächsten Bus erspart. Das nennen wir Service. (Luise Ungerböck/DER STANDARD/Automobil/22.07.2011)
Die Wahl im Vatikan könnte ein letztes Mal Viktor Klima aktivieren
Der Wiener Magistrat geht mit verwertbaren Flächen wenig sorgsam um
Drei Bullen drücken bei einer Taxler-Perlustrierung auf die Tube
Warum Wien nicht Salzburg werden kann - trotz Festspielen für Parkplatzgebührenzahler
Der Traktorführerschein: Eine Bewährungsprobe für den Parlamentarismus
Die Deutschen lieben ihre Autos. So sehr, dass sie ihnen regelmäßig eine teure Wellness-Behandlung angedeihen lassen
In Graz darf ohne Konsequenzen betatscht werden. Wien könnte dem Beispiel irgendwie folgen
Die Rettungsgasse ist ein Flop. Weder die teuren Werbespots noch die Appelle an die Solidarität von Österreichs Kraftfahrern zeigen Wirkung
Madeleine Petrovic fordert Nachschulungen für unfähige Lenker. Das unterschreiben wir, es gibt tatsächlich (zu) viele mobile Blitzgneißer
Italienische Tankwarte entwickeln ungeahnte Geschäftstüchtigkeit
Mit Verhängung des mobilen Rauchverbots trat die olfaktorische Komponente der Chauffeure (weiter) in den Vordergrund
In ökonomisch rauen Zeiten kommt als Erstes der Umweltschutz unter die Räder, auf Lebensqualität und Gesundheit wird gepfiffen
Warum Strafmandate in Italien lebensgefährliche werden können und man nicht blind auf die EDV vertrauen soll
In Zeiten, wo jeder jedermanns Freund ist, scheinen nur noch PR-Agenturen treu zu sein, auch wenn der Treuebeweis manchmal daneben geht
Der ZDF erfüllt in schlaflosen Nächten seinen Bildungsauftrag - bei einem gewissen Unterhaltungswert
Dass Öffis gegenüber dem privaten Fahrzeug der Vorzug gegeben wird ist nur die halbe Wahrheit. Vor allem am Land bleibt das Auto unverzichtbar
Im Gegensatz zu den lästigen Keilern in der Ankunftshalle sind die registrierten Taxler am Wiener Airport gut versteckt
Endlich wird in Österreich eingeführt, was sich in Deutschland, Tschechien, Slowenien und der Schweiz längst bewährt
Mrkonjics Fehkkalkulation ist keine Anstiftung zum Rasen sondern zeigt, dass es nicht lustig ist, Verkehrsminister zu sein
In jüngster Zeit sind den Weltverbesserern in Verkehrsministerium und Asfinag die Ideen aus- und die Zusammenhänge verlorengegangen
Und warum wird immer nur über die negativen Erfahreungen geschrieben? Ich fahre regelmäßig Bim und habe mittlerweile schon öfter nette Fahrer/innen erlebt, die auf mich warteten, als solche, die - absichtlich - die Türe schließen und abfahren. So ein saublödes Gewäsch.
Immer die gleiche Raunzerei von Leuten, die wahrscheinlich "eh nur alle heiligen Zeiten einmal" , mit der Bim fahren!
Man sollte sich schon der Tatsache bewusst sein, dass die Bim- und BusfahrerInnen einen "recht straffen Fahrplan" einzuhalten haben. Wenn bei jeder dritten Haltestelle irgendwer einhergehechlt kommt, weil er sich um ein oder zwei Minuten vertan hat, dann geht sich das mit dem "Einhalten des Fahrplans" nie mehr aus! Und dann kommt erst das Gesudere von "Steuerfrauen" und ähnlichen Mobilitätswundern, die sich fürchterlich darüber aufregen, dass die Öffis nicht ja nicht einmal ihren Fahrplan einhalten können :-)
wir unsere Öffis zum Nulltarif geboten bekämen.
Dann sind DIE Kaiser und wir geduldete Nutzer.
Da wir dafür aber zahlen müssen (und nicht zu
wenig) sind wir die Könige Kunde und die müs-
sen auf alte und gebrechliche Menschen Rück-
sicht nehmen.
(Spielt es aber nur in meinem Hirn; weiss eh.)
ich fahr seit über 20 jahren mit dem rad als alltagsverkehrsmittel in wien, graz und innsbruck.
meine erfahrung ist: wenn man als radfahrer ein bisserl mitdenkt, und bereit ist, auch nachzugeben, kommt man gut und meist konfliktfrei weiter. es tut niemandem weh, einen bus/eine bim mit dem rad bei nächstmöglicher gelegenheit vorbei zu lassen, an der ampel nicht vorzufahren, damit einen nach der ampel alle 20 autos wieder überholen müssen, usw...
sollten sie es also einmal lernen, auch als radfahrerin den verkehr als "miteinander" zu verstehen, werden sie überrascht sein, wie stressfrei sich radfahren auf einmal gestalten kann. klar, ein paar spinner als regelfall darstellen, um billig polemisieren zu können, das geht natürlich immer...
deinem verhalten behinderst aber andere radfahrer.
ich hab ka lust mich hinter einem auto-stau anzustellen.
viel gesünder ist, an der ampel vorfahren und ned alle abgase der 20 autofahrer zu inhalieren und sich auch nimma überholen lassen.
ich wüsst ned wo in wien a auto schenller is wi a radl, ausser ring gürtel tangente...hm..und nedeinmal da.
wieso bin ich normalerweise dann trotzdem fast immer schneller als die, die meinen, sich an der kolonne vorbei vordrängen zu müssen? sogar die meisten rotfahrer hol ich recht zügig wieder ein. da scheint irgendein missverständnis darüber vorzuliegen, warum und wie man mit dem rad schnell vorankommt, scheint mir...
Mal abgesehen, dass Du auf der Tangente mit einem Rad nix verloren hast...
Ich habe als Öffi-Benutzer absolut kein Verständnis dafür, dass zB in der Breite Gasse/Siebensterngasse ein Spazierradler die Straßenbahn zum Schrittempo zwingt, nur weil er ein egoistisches Ar***loch ist, der nicht bereit ist, die Bim überholen zu lassen.
unter der tangente is auf beiden seite ein weg den man mit dem rad befahren darf.
fahr mal spitalgasse richtung laudongasse rauf. dort musst vor der bim fahren, weil 60cm neben dem rechten gleis die autos parken und diese 60cm bestehen aus pflastersteinen. da is einfach zuwenig platz, da kannst nur in die mitte ziehen.
Schon richtig, dass Autofahrer keinen Alleinanspruch auf "Platz da, jetzt komm ich" haben sollen.
Aber ich wollte trotzdem immer schon wissen, wie man ticken muss, um sich so zu verhalten.
Danke Fr. Ungerboeck, jetzt weiß ich es.
a) Autos haben gefälligst *nicht* im Weg zu stehen, wenn die Straßenbahn kommt. AFAIK ist es strafbar, die Straßenbahn auch nur zu behindern.
b) Das Auto ist der natürliche Feind aller Stadtbewohner; rücksichtslose Autonarren verschmutzen die Stadt, vergiften die Bewohner, töten und verkrüppeln jährlich Tausende und jammern dann auch auch - obwohl sie für ihr teures Hobby auch noch Steuervorteile erhalten.
c) Wie kann ein Bus jemanden "hetzen"? Absurd.
Die Autorin möge sich mal mit der StVO befassen...
Meine Freundin wurde auf dem Rad vom 57A auf der Gumpendorferstraße mehrmals fast in parkende Autos gedrängt. Bei der nächsten Ampel angesprochen hat sie der Busfahrer wörtlich mit "s' nächste Moi fia i di zsamm, du bleda Trampl, du host mitn Radl auf da Strossn nix valurn" zurechtgewiesen. Eine Beschwerde bei den Wiener Linien ist ungehört verhallt.
wieso ein derartig wirres gewäsch von ausschliesslich subjektiv-anekdotischem charakter in einer angeblichen qualitätszeitung abgedruckt werden muss.
lieber standard, was diese frau ungerböck in ihrer zeitung aufführt ist eine frechheit.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.