Drei 14-jährige Schüler fanden Kuvert mit Geld in Salzburger Altstadt - Mann aus Norddeutschland will Finderlohn zahlen
Salzburg - Der Besitzer eines Kuverts mit 10.000 Euro Bargeld, das am 4. Juli in der Salzburger Altstadt gefunden wurde, hat sich vergangenen Montag telefonisch beim Fundbüro gemeldet. Der Mann aus Norddeutschland habe eindeutig nachgewiesen, dass er der Eigentümer sei, teilte der Leiter des Fundservices im Schloss Mirabell, Kurt Hinteregger, mit. Der Deutsche will jenen drei 14-jährigen Schülern aus Feldkirch (Vorarlberg), die den Briefumschlag während eines Ausfluges fanden, einen Finderlohn zahlen.
"Der Anrufer konnte eindeutig beweisen, dass er zu hundert Prozent der Besitzer ist. Auf dem Kuvert sind Merkmale, die nur der Eigentümer wissen kann. Es steht auch sein Name oben. Er konnte auch den Geldbetrag exakt nennen. Durch Bekannte und über Umwege hat er erfahren, dass das Geld gefunden wurde", schilderte Hinteregger.
Die Schüler haben einen gesetzlichen Anspruch auf Finderlohn. Sie müssten demnach zehn Prozent von den ersten 2.000 Euro und vom restlichen Betrag fünf Prozent erhalten. "Sie wollen sich die Summe untereinander aufteilen", sagte der Leiter des städtischen Fundservices. "Der Besitzer des Geldes hat angekündigt, dass er sich großzügig zeigen wird." Am kommenden Montag will der Mann ins Fundbüro kommen und seinen Verlust abholen. (APA)