Eisschmelze

Immer größere Schwimm-Distanzen: Viele Eisbären-Junge ertrinken

24. Juli 2011, 19:26

Nachwuchs kann bei den Höchstleistungen der ausgewachsenen Polarbären kaum mithalten

Ottawa/Wien - Das zurückgehende Polareis fordert von Eisbären Höchstleistungen im Dauerschwimmen. Während ausgewachsene Tiere damit noch zurecht kommen mögen, stellt dies für für Jungtiere eine große Gefahr dar. Laut einer Studie des WWF sowie amerikanischen Biologen müssen die Tiere immer längere Distanzen zurücklegen, um von einem stabilen Eis oder Land zum nächsten zu gelangen. Der Nachwuchs ermüdet und kühlt rascher aus, wodurch die Kleinen leichter ertrinken und sich die Sterblichkeitsrate erhöht.

Fast die Hälfte der jungen Eisbären, die aufgrund des Klimawandels weite Strecken schwimmend zurücklegen mussten, sind gestorben, so der WWF am Donnerstag in einer Aussendung über das Ergebnis der von 2004 bis 2009 durchgeführten Studie. Die Wissenschafter brachten dabei 68 Peilsender an weiblichen Polarbären in der südlichen Beaufort- und der Tschuktschensee an und kombinierten die Schwimmrouten mit Satellitenbildern des schmelzenden Polareises.

Mortalitätsrate von 45 Prozent

So konnten sie feststellen, welche Bären mehr als 48,3 Kilometer (30 Meilen) schwammen. 20 Bärinnen legten in den sechs Jahren mehr als 50 Mal solche Strecken zurück. In knapp 13 Tagen brachte ein Bär sogar 686 Kilometer (426 Meilen) hinter sich. Elf Bärinnen hatten Junge dabei, fünf von ihnen verloren den Nachwuchs beim Schwimmen. Das entspricht laut WWF einer Mortalitätsrate von 45 Prozent. Bei den Bären, die nicht so weit schwammen, lag die Sterblichkeit bei 18 Prozent.

Die vom Aussterben bedrohten Eisbären können wie Menschen ihre Nasenlöcher während des Schwimmens nicht schließen und drohen bei rauer See zu ertrinken. Das arktische Eis erreichte laut WWF im Juli einen Rekordrückgang, sein Volumen entspricht im Vergleich zu 1979 nur mehr 47 Prozent. (red/APA)

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Posting 1 bis 25 von 48
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Educated2ndGuesser
41
Interessant,

aber wie kann ein Tier, das sich von 5-10k in den 50ern auf derzeit 20-25k vermehrt hat, ernsthaft vom Klimawandel bedroht sein?
Bis zu 45% bei bis zu welcher Geburtenrate? Tiere, die eine hohe Sterblichkeitsrate habe reproduzieren sich wohl öfter, sagt zumindest der Hausverstand...
In unserer modernen von Smartphones überbevölkerten Welt gibt es Mortalitätsraten, die uns viel nachdenklicher und machen sollten, als die von Tieren, die zum Schutz der Menschen wieder vermehrt zum Abschuss freigegeben worden sind, siehe:
http://www.worldmapper.org/display.p... lected=263
Und bitte, kann mir jemand erklären wie man aus den wohl vertrauenswürdigen Daten des NSIDC (http://nsidc.org/data/seaice_index/) ablesen kann, dass das Eis seit 1979 um 47% z

F S 3
18
29.7.2011, 12:07
Nachdem auch bei sorgfältiger Durchforstung des WWF-Artikels KEINE konkrete Studie mit nachvollziehbaren Daten aufgelistet wird, können wir nur hoffen, daß die sonst ausgezeichnete Arbeit des WWF nicht etwa durch…

…ähnliche Verfehlungen, wie etwa M.Mann mit seinem "Hockey-Schtonck", oder die britische CRU mit ihrem CLIMATEGATE-Skandal, beeinträchtigt wird.

Das wäre schade, und der bereits offenliegende Schwindel um das CO2 ist es wirklich nicht wert, seine gute Reputation aufs Spiel zu setzen.

Frisch vom FS3 also das POLARBÄRGATE:

Biologe wg.unfundierten Behauptungen über Eisschmelze und ertrinkende Bären suspendiert und in Untersuchung…
http://articles.boston.com/2011-07-2... misconduct



Wie gesagt, das FS3 hofft inständigst, daß es nicht der vom WWF-Artikel war. Wäre schade.

NickKnarrkarton
64
31.7.2011, 15:18

http://www.wwf.de/fileadmin... stract.pdf

Und das sagt wohl schon alles:
"We identified 6 bears whose dependent cubs survived long distance swimming events and 5 bears that may have lost their cubs as a consequence of swimming"
"....but variations in the number of collar deployments per year and improvements in collar technology over the course of the study preclude us from fully evaluating this trend"
Unglaubliche 50 Schwimmevents über 5 Jahre von 20 Eisbären oder ihren Peilsendern, die sie beim schwimmen verloren haben. Und eine Methodik, die per se keine Aussage zuläßt.
Da darf dann in der als Tatsache dargestellten Schlußfolgerung natürlich "could" und "likely" nicht fehlen.

chg4711
01
28.7.2011, 05:59
Weniger Robbenbabies umbringen

dann müssen die Polarbären nicht so weit schwimmen um an Nahrung zu kommen.

Thomas Zehetbauer
 
143
25.7.2011, 07:53
Bald in Europa

25. Juli und 9° in Mitteleuropa, wenn das so weitergeht können die Eisbären bald ihre neue Heimat besiedeln.

ad vocem
21
25.7.2011, 15:04
*gähn*

F.B.R.
11
25.7.2011, 14:45
Den klitzekleinem Unterschied

zwischen Klima und Wetter kennen wir nicht, gell.

gigngogn
 
105
25.7.2011, 17:41
Doch, natürlich.

Ist es in Europa ein besonders heisses Monat, so überschlagen sich die Medien und Poster mit Meldungen wie 'Vorboten des Klimawandels', ' Europa wird zur Wüste', etc.
Ist es dagegen ein überdurchschnittlich kaltes Monat, so ist es schlicht das Wetter.

Searles
 
01
10.8.2011, 03:02

Lies dir die Postings zu folgendem Artikel durch:

http://derstandard.at/131180293... Wochenende

und dann wiederhole deine Behauptung.

aleph null
92
27.7.2011, 19:13
Wobei in letzter Zeit diese Strategie etwas verfeinert wurde

Es heisst jetzt, dass die "Extremwetterereignisse" häufiger werden. Mit diesem simplen Roßtäuschertrick kann man jede x-beliebige Wetterlage mit dem Klimawandel in Verbindung bringen, obwohl ja immer betont wird, dass Wetter und Klima zwei verschiedene Paar Schuhe seien.

1000undeine8
24
27.7.2011, 20:39

*lol*

der ober-roßtäuscher der ansässigen klimawandel-leugner-sekte mokiert sich wieder einmal über einen begriff.

ihre druck-wärme-maschine schon zum patent eingereicht?

aleph null
43
28.7.2011, 06:09
Ich muss ehrlich sagen, dass mir die Lust an der Diskussion mit Ihnen gründlich vergangen ist

Sie interessieren sich nicht einmal ansatzweise für einen anderen Standpunkt. Das einzige, was Sie können, ist das, was auf realclimate.org steht, runterzubeten. Dazu kommt noch, dass SIe mir ständig etwas unterstellen, was ich nie behauptet habe (z.B. dass die lapse-rate immer und überall konstant sei).

Entweder wollen oder können Sie nicht verstehen - in beiden Fällen ist eine weitere Diskussion sinnlos, genauso wie es sinnlos ist, mit einem Zeugen Jehovas ein fruchtbares Gespräch über den möglichen Nutzen der Bluttransfusion zu führen.

1000undeine8
23
28.7.2011, 07:39

die "lapse rate" eines planeten ist keine frage des standpunktes. für den ihren interessiere ich mich tatsächlich nicht. er ist nichts anderes als das unlogische und irrationale gebräu eines klimawandel-sektierers, der in hetzerischen debatten pseudo-physik für seine polemik missbraucht.

aleph null
22
28.7.2011, 07:49
Die lapse-rate

ist proportional der Schwerebeschleunigung und verkehrt proportional der Wärmekapazität der Atmosphäre.

Was die "Konstanz" der lapse-rate angeht:
http://en.wikipedia.org/wiki/File... sphere.svg

Wo ihr Verständnisproblem liegt, weiß ich nicht. Wenn Sie in Gedanken ein 50 km tiefes Loch graben, dann wird es dort unten auch recht heiss und ungemütlich sein.
In jedem Bergwerkschacht ist der Luftdruck höher als oben. Und Temperatur und Luftdruck hängen nach den Gasgesetzen zusammen.

1000undeine8
23
28.7.2011, 09:48

in ihrem loch wird es heiß wegen der erdwärme. wenn es die nicht gäbe und keine strahlung (kurz- oder langwellig) den boden erreicht, würden sich am boden keine luftpakete adiabatisch ausdehnen und aufsteigen. es gäbe keine konvektion und keine lapse-rate. die kalte, dicht luft bliebe am boden.

diese grundlegenden zusammenhänge umstände habe ich ihnen schon ein halbes dutzend mal erklärt. aber spinnen sie ihre groteske physik ruhig weiter. sie zeigt vernünftigen lesern wenistens, wie wenig ihnen an logischer und sachlich-korrekter argumentation liegt.

1000undeine8
23
28.7.2011, 11:01

"Der atmosphärische Temperaturgradient der Stratosphäre ist erst neutral (Isothermie bei ca. -50° Celsius) und nach oben hin positiv (bis ca. 0° Celsius in Höhe der Stratopause."

im gegensatz zum temperatur-gradienten ändert sich der druck-gradient nicht. sie dürfen sich getrost einmal fragen, wie das mit ihren "hypothesen" zu vereinbaren ist, bevor sie weiter versuchen, mit unterstufen-physik und den gasgesetzen eine wissenschafts-disziplin zu widerlegen.

aleph null
53
29.7.2011, 08:21
Ich kann nichts dafür, wenn Sie nicht in der Lage sind,

Unterstufenphysik zu verstehen.

Wenn sie weiter runtergehen, steigt der Druck und es wird wärmer.

Mit der Temperaturinversion der Stratosphäre hat das alles nichts zu tun. Die hat ganz andere Ursachen. Jedenfalls ist die stratosphärische Temperaturinversion kein Gegenargument gegen das Faktum des atmosphärischen Temperaturgradienten.

1000undeine8
12
29.7.2011, 17:12

ich kann nichts dafür, dass auf ihrer wikipedia-seite nur die troposphäre im detail erklärt werden und sie außer dem dort geschriebenen nichts wissen.

zur "anderen ursache": in der stratosphäre ist die ozonschicht. wegen der UV-absorption sind luftpakete dort immer wärmer (weniger dicht) als luft darunter. deshalb steigen kaum luftpakete (adiabatisch expandierend) von der troposphäre in die stratosphäre. deshalb gibt es (vertikal) wenig konvektion. und ohne adiabatisch expandierende luft kein adiabatischer temperatur-gradient. trotz druck-gradient.

mit druck kann man eben nur dann etwas erwärmen, wenn man ihn erhöht. ein banales faktum, das die klima-spinner nicht und nicht wahrhaben wollen.

aleph null
00
Dass es aber in er ganzen Diskussion nicht um die Stratosphäre,

sondern um die Troposphäre ging, hat 1008 wieder einmal nicht geschnallt.

Wie auch immer, wahrscheinlich sind Sie auch der Ansicht, dass es im immeren von Gasplaneten deswegen heiß ist, weil dkese unter anderem aus Treibhausgasen bestehen :-))

Neue Physik eben ;-)

1000undeine8
00

aus ihrem wikipedia-link:

"Die adiabatische Temperaturänderung solcher Luftpakete ist einzig durch Druckabnahme beim Aufsteigen, beziehungsweise Druckzunahme beim Absinken bedingt. Diese Zirkulation ist vorhanden, weil die Strahlungsverhältnisse bei ruhender Atmosphäre einen Temperaturgradienten ergeben, der über dem adiabatischen Grenzwert liegt, die Luftschichtung also instabil wird und sich Zirkulation ergibt."

in der troposphäre einer CO2-freien venus, auf der alles sonnenlicht in hohen wolken absorbiert wird und keine langwellige strahlung die oberfläche wärmt, wären die strahlungsverhältnisse wie in unserer stratosphäre: erwärmung von oben, stabile luftschichtung, kein aufsteigen, kein adiabatischer gradient.

1000undeine8
00

P.S.: sollten sie noch immer der meinung sein, dass ein adiabatischer gradient die venus auf über 400°C aufheizen könnte, empfehle ich googeln der bedeutung des wortes "adiabatisch":

ohne austausch thermischer energie mit seiner umgebung.

für verständnisvolle menschen mit einem minimum an schulbildung sollte alleine damit völlig klar sein, dass ein adiabatischer prozess in der atmosphäre die oberfläche eines planeten niemals aufheizen kann. die irdische troposphäre erwärmt sich nicht richtung oberfläche, sie kühlt von der oberfläche richtung weltall aus.

mit einem verständnisvollen menschen habe ich es hier aber nicht zu tun. sondern mit einem spinner ersten ranges.

aleph null
00
Stimmt deswegen nicht,

weil die Venusatmosphäre opak ist.

1000undeine8
00

auch die stratosphäre ist opak (im UV).

ihr eigener wikipedia-link merkt dazu an:

"In der Stratosphäre liegt kein adiabatischer Gradient vor. Der Grund ist, da der reine Strahlungstransport keinen Temperaturgradienten über dem adiabatischen Grenzwert ergibt. Aufgrund der Absorption der UV-Strahlung (Erwärmung) wird sogar der Temperaturgradient umgekehrt."

aleph null
00
Sie bräuchten nur ein wenig nachzudenken,

um festzustellen, dass OCO NICHT die alleinige Ursache der hohen Oberflächentemperatur der Venus sein KANN.
Die Venusatmosphäre enthält ca. 300000x mehr OCO als die irdische Atmosphäre. Um diesen sehr hohen Wert auf der Erde zu erreichen, müsste man den OCO-Wert hier 18x hintereinander verdoppeln. Um damit die hohe Oberflächentemperatur zu erklären, würde man eine Klimasensitivität von fast 20K/Verdoppelung benötigen!!!

Das glaubt nicht einmal das IPCC in seinen feuchtesten Träumen, zumal es mangels Wasser kein OHO-Feedback auf der Venus gibt.

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