Gerhard Starsich, Generaldirektor

    21. Juli 2011, 17:02
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    "Autos sollen lange funktionieren", setzt der Generaldirektor der Münze Österreich auf Beständigkeit

    "Wir prägen Österreich", lautet der Slogan der Münze Österreich. Neben den österreichischen Euro- und Cent-Münzen wird hier auch der goldene Philharmoniker hergestellt. Der geht momentan weg wie ein warmes Semmerl.

    "Am letzten Freitag verkauften wir das Achtfache von einem normalen Tag", sagt der Generaldirektor der Münze Österreich. Die Österreicher setzen auf Beständigkeit und Gold als Wertanlage. "Was ein bissl schade ist, denn Grund zu Nervosität besteht nicht wirklich, es dauert halt, bis die Krise bewältigt ist. Ich persönlich bin nicht beunruhigt", beruhigt Gerhard Starsich.

    Obwohl ihm Beständigkeit auch wichtig ist: "Vor allem bei Autos. Sie sollen lange funktionieren, denn ich will keine Autos, die ständig in die Werkstatt müssen. Und ich mag es, wenn sie bequem sind. Mein Dienstwagen, eine Mercedes-E-Klasse, erfüllt genau diese Kriterien. Ich fahre den Kombi meist selbst, denn ich cruise eigentlich sehr gerne." Als Privatauto fungiert "eine alte A-Klasse. Damit fährt meist meine Frau, oder sie wird an meine Kinder verborgt."

    Als Student fuhr Starsich einen VW Käfer, "der ist mir bei einem Unfall abhandengekommen". Der Student wurde auf der Hütteldorfer Straße von einem Griechen "abgeschossen": "Er bog aus einer Gasse mit Nachrang und rammte meinen Käfer: Totalschaden. Der freundliche Grieche war verzweifelt und ich hatte Kopfweh." (Jutta Kroisleitner/DER STANDARD/Automobil/15.07.2011)

    • Gerhard Starsich, Generaldirektor der Münze Österreich.
      foto: privat

      Gerhard Starsich, Generaldirektor der Münze Österreich.

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