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Gebrauchsanweisung für Island
Kristof Magnusson
208 Seiten
15,40 Euro (A)
Piper Verlag
Eine kleine Insel, die brodelt und speit, die über Nacht Straßen und Brücken unter Geröll versinken lässt, den internationalen Flugverkehr lahm legt, vier Monate im Jahr der Dunkelheit und Kälte anheimfällt und in den letzten Jahren auch noch in den finanziellen Ruin geschlittert ist.
Und trotzdem zieht Island immer mehr Menschen in seinen Bann. Warum das so ist, offenbart sich Stück für Stück, liest man das neue Buch von Kristof Magnusson. In "Gebrauchsanweisung für Island" zeigt der halb deutsche, halb isländische Schriftsteller das sagenhafte wie das alltägliche Island - das jüngste Land der Erde, das in permanenter Entstehung begriffen ist. Er berichtet über das Sterben der Fischerdörfer und die Landflucht, nimmt uns mit in Nationalparks und auf Sommerfestivals, wo die Isländer in Scharen zelten.
Das beste Gespräch im Becken
Er verrät, wie sich das Nachtleben in Reykjavík gestaltet, wie die Musikszene und die isländische Schwimmbadkultur funktionieren. So lässt er die 1980 weltweit erste weibliche Staatspräsidentin, Vigdis Finnbogadottir, von ihrem besten Badegespräch erzählen: "Was machen Sie beruflich?", fragte ein Amerikaner, der neben ihr im heißen Becken saß. "'Ich bin Präsidentin‘, antwortete Vigdis. 'Von welcher Firma?‘, fragte der Amerikaner, und sie antwortete: Von Island."
Grillwahn und Kochtopfrevolution
Magnusson plaudert darüber, warum auf Island jeder zwei Jobs hat und wie die Banken größer werden konnten als der Staat. Er beleuchtet den Grillwahn der isländischen Männerwelt, die "Kochtopfrevolution", das Geburtsrecht auf Walfang" und warum die Sagas für die isländische Kultur immer noch so wichtig sind - inklusive Einführung in die moderne Isländische Literatur und seiner eigenen höchst amüsanten Kurzzusammenfassung aller isländischen Sagas. (tin, derStandard.at)
Über den Autor:
Kristof Magnusson, 1976 als Sohn deutsch-isländischer
Eltern geboren, verbrachte mehrere Jahre in Island und lebt als Autor
und Übersetzer in Hamburg. Seine Komödie "Männerhort" lief an über 30
Theatern im In- und Ausland. Zuletzt sind von ihm erschienen: "Dänen
lügen nicht" sowie sein Roman "Das
war ich nicht".
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Geysire, Sundhölls, Gletscher, heiße Quellen, Nebel, Eisschollen und das Meer - Island ist im Wasser entstanden, von Wasser umhüllt und durchflutet
Grossartig! Damit habe ich ein perfektes Geschenk fuer meine Eltern gefunden, denn was den Grillfetisch betrifft (aber auch andere Dinge), waren sie doch etwas - sagen wir - ueberrascht, dass im Fruehjahr und Sommer sehr oft gegrillt wird, egal wie das Wetter ist :-)
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