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Das Wesen der skrupellosen Massenpresse liegt darin, dass sie durch ihren Erfolg bei den Massen ihre Skrupellosigkeit rechtfertigen kann.
Was wollt ihr denn? So rufen uns die Zyniker der Murdoch-Blätter, der Bild-Zeitung, der Krone entgegen. Unsere Leser wollen das, und weil es so viele sind, stehen wir damit de facto über dem Gesetz bzw. machen wir uns unsere eigenen Gesetze. Rufmord, Verhetzung, tendenziöse Kampagnen, Wahrheitsverdrehung, politische Erpressung, glatte Falschbehauptungen, kriminelle Methoden der Informationsbeschaffung: Dazu sind wir legitimiert, weil uns Millionen lesen.
Wäre es wirklich so, müsste man komplett verzweifeln. Ganz so ist es aber nicht. Die Konsumenten von Massenmedien reflektieren sehr wenig über die Art, wie dieser Gossenjournalismus betrieben wird. Sie wollen es nicht so genau wissen. Aber sie konsumieren das Zeug trotzdem. Das ist wie eine schlechte persönliche Angewohnheit wie Nasenbohren: Man weiß, es ist nicht okay, aber man tut es trotzdem - weil es irgendwie befriedigend ist.
Nicht aus der Verantwortung entlassen kann man hingegen die Politik. Sie füttert die Krawallpresse mit Zuwendung und (in Österreich) mit finanziellen Zuwendungen. Aber, wie sich jetzt beim britischen Premierminister David Cameron zeigt, besteht eine immense Gefahr: Wer sich zu tief in die Gossenpresse begibt, kommt darin um. (Hans Rauscher, DER STANDARD; Printausgabe, 21.7.2011)
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U-Ausschuss sieht "Totalversagen" der Sicherheitsbehörden bei den NSU-Morden
Beim Wording muss man höllisch aufpassen, weiß der Vizekanzler
Von grünen Radwegen und gelben T-Shirts
Ein Lehrbeispiel sozialbürokratischer Lebenslüge plus Mobbing gegen einen Engagierten plus Politikerfeigheit
Karl-Heinz Grasser oder die möglicherweise längste Unschuldsvermutung der Welt
Es gibt ein linkes grünes Potenzial, aber auch ein bürgerliches
Das Projekt "Fuzo in der Mahü" macht einen unentschlossenen, undurchdachten Eindruck
Leidet Heinz-Christian Strache unter einer gewissen Fixierung?
Pestizide bedrohen die Bienen - Warum ließ Umweltminister Berlakovich gegen ein EU-Verbot stimmen?
Wahlberechtigt waren 532.496 Personen, davon hielten es 298.696 für notwendig, hinzugehen
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Diejenigen, die unverantwortliche Geschäfte gemacht haben, wurden nicht zur Verantwortung gezogen
Junge Männer ohne Perspektiven. Sie sind das explosivste Element in explosiven Zeiten
Allein in Oberösterreich fielen im Jänner und Februar fünf FP-Funktionäre durch rechtsextreme Aktivitäten auf, drei wurden zum Parteiaustritt gezwungen
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Anti-Kirchen-Volksbegehren - ob die Neos da aufs richtige Pferd setzen?
Blecha verkörperte aber auch die dunkle Seite der Reformmacht
Ob Europa- oder Innenpolitik, die Regierung ist im Nadelstichbereich angelangt
Man könnte argumentieren, dass ganz Österreich in einer "schwierigen Phase" ist
Es ist immer ein Missverständnis, wenn ein FPÖ-Funktionär einen kleinen Ausflug in die Nazi-Welt nimmt
Können wir auf das "Großmutter-Sparbuch", in das keiner reinschauen kann, hoffen?
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Die Bundesländer wollen für die Wohnbauförderung eine Entschädigung
Aus der wunderbaren Welt der österreichischen Hochbürokratie
"Keine Verhetzung": Ja, und die Erde ist eine Scheibe
Es ist leicht, den Überblick zu verlieren, was Stronachs Personal in den Ländern betrifft
Gerhard Dörfler ist die freundliche Seite der politischen Verkommenheit
Der Parlamentsumbau wird viel kosten - aber das müssen wir uns leisten
Auch Generalstabschefs sind Beamte, die halt irgendwann in Pension gehen
Die Kräfte des "vernünftigen Kärnten" haben jetzt eine Chance
Die ÖVP will Gemeindebaumieter, die zu viel verdienen, ausfindig machen
Strukturelle Schwierigkeiten der EU sind evident, zerfallen wird sie trotzdem nicht so leicht
Hans Rauscher analysiert die ersten Ergebnisse aus Kärnten und Niederösterreich, ihre Konsequenzen für die FPK und Anzeichen für die Nationalratswahl im Herbst
Was ein Spindelegger will, erschüttert einen Beamtengewerkschafter der ÖVP nicht
Der Vorsitzende der ÖVP sollte kein Getriebener sein, sondern Führungsstärke beweisen
Semantisch eine Frage der feinen Differenzierung, politisch von deprimierender Eindeutigkeit
Ein nobliger Herr und eine Eva im Dirndl treffen aufeinander
Die ÖBB schaltet fast zehn Millionen in vier Jahren für die drei Krawallzeitungen Krone, Heute und Österreich
Die Republikanische Partei besteht inzwischen fast nur noch aus Dinosauriern
Wer hat eigentlich Stronach die vielen Fördermillionen gegeben?
Vielleicht sollten die Grünen ihre Energie nicht in Show-Events stecken, sondern in eine klare Präsentation, wofür es die Grünen überhaupt gibt
Die Karikatur auf Straches Facebook-Seite schaut wie aus dem Stürmer aus
Wer jemals die Rettung brauchte, weiß, was es heißt, wenn Zivis wegfallen
Russland ist auf dem Weg in die Diktatur, diesmal mit dem Segen der orthodoxen Kirche
Niemand, schon gar nicht Stronach, sagt "dem Volk" die Wahrheit im Sinne eines realistischen Szenarios
Inzwischen sind wir in Kärnten bei einem Zustand der demokratischen Sabotage angelangt
Unsere Sprache ändert sich: Hilfszeitwörter und Wiener Dialekt verschwinden
Stronach zeigt, dass man hoch in den Wolken ansetzen muss, wenn man Politik erneuern will
Die Aussagen des Bundeskanzlers zum Thema EU sind nicht immer eindeutig
ÖBB-Inserate in der "Krone": Dichand sagte: Klar, machen wir! Kostet 500.000 Euro
Das Modell der tieferen Integration durch die gemeinsame Währung ist in höchster Gefahr - und damit auch die EU selbst
Ein Statiker sollte das Klagenfurter Landesgericht untersuchen
Citizen wer? Vertigo wie? Ins Kino gehen hauptsächlich die Jungen
Wenn die Regierungspolitik nichts mehr entscheiden und gestalten will, muss der Bürger sich das selbst machen
Begreift irgendwer, dass "Auflösung des normalen demokratischen Prozesses" gespielt wird?
Gab oder gibt es politischen Einfluss auf die Justiz im Hintergrund?
Inzwischen verfügt praktisch jeder Wiener über Erfahrungen mit verhaltensoriginellen Radfahrern
Der Ausbau von Radwegen und ein überlegter Umgang mit waghalsigen Kamikaze-Piloten würden die Bedingungen für Radfahrer verbessern
Scharfe Konsequenzen? Eine beschädigte und nicht sonderlich lukrative Marke ("News of the World") eingestellt, dafür verdichten sich die Zeichen, dass er den freien Platz mit einer "Sun on Sunday" besetzen wird.
Das Wall Street Journal war vor dem Kauf durch Murdoch eine tolle Zeitung. Jetzt benutzt er diese nur um die New York Times eins auszuwischen.
Mudoch hat etliche Mitarbeiter gefeuert. Ihre Arbeit zu verlieren werden diese wohl nicht als angenehm empfunden haben! Die Veränderungen im WSJ wurden doch eher positiv aufgenommen: http://www.faz.net/artikel/C... 09465.html
die massenpresse wird von den massen gelesen, genau den massen, die den ausgang jeder wahl bestimmen. die politik schaut den massen aufs maul, die massenpresse formuliert, was aus ebendiesem herauskommt.
ein gordischer knoten, irgendwie. wie sollen politiker, die gegen die in der massenpresse festgehaltenen massenmeinung agieren, von eben diesen massen gewählt werden?
wie könen Politiker daran gehindert werden treibende Kraft in dieser sozio-kultureleln Downturn Spirale zu sein?
Indem wir ihnen ihren eigenen Downturn dauernd vor Augen führen.
Warum das so wichtg ist:
http://www.wired.com/magazine/... ackloop/2/
von eben diesen massen gewählt werden?
Richtig, das frage ich mich auch immer, wenn sich die Schnösel-Redakteure des Standard über die Boulevardlastigkeit diverser Politiker echauffieren.
Das hat meiner Meinung nach auch ein bisschen mit Missachtung von Demokratie zu tun!
Wobei ich schon auch beobachte, dass mit zweierlei Maß gemessen wird: einem SPÖ-Politiker (Faymann-Brief) wird vom Standard nie soviel Anlehnung an den Boulevard zugestanden wie schwarz-blauen Politikern.
Ein tatsächliches Problem ist aber natürlich die Finanzierung des Boulevard durch die Politik zB durch inserate. Die gibt dem Boulevard nämlich unnötigerweise eine noch größere Macht als er sie eh schon hat!
was in den massenzeitungen steht, ist nicht der "volkswille", sondern der von den massenzeitungen formulierte und bereits mit einem gewisssen drall versehene "volkswille". (wobei der ausdruck "volkswille" allein bereits ein produkt eben dieser massenzeitungen ist.)
dass bei entdeckendem, konstruierendem Lernen weit mehr hängen bleibt, als beim Vorgekauten.
Bei Medien sollte das nicht anders sein?
Deshalb ist das Gegengift gegen vorgekaute Idiotie: Interaktion. Auseinandersetzung.
Das Gerülpse neuronal unterversorgter Nachplapperer-von-niedriger-Propaganda ist, besonders live, meist ziemlich entlarvend.
Fay, Spindel, .. gingen in einer offenen Diskussion sofort unter. Trotz apparatehafter Groupies.
Von Strache und seinen schmissige Spiessgesellen gar nicht zu reden.
Sie brauchen das Verstecken hinter den supergoofen, niederträchtigen Einwegmedien zum Überleben.
Ach Rau, Sie Ritter des selbsternannten Qualitätsjournalismus - Bild wird laut einer Umfrage von über 80 % ihrer Leser als nicht soooo glaubwürdig eingestuft, sondern als Unterhaltungstrompete gewertet, die Krone wird von ihrer vergreisenden Leserschaft gefressen, als seien´s die zehn Gebote, und was die Engländer über ihre Yellow Press denken... Wissen Sie´s? Und der Standard - liefert mittelschichtskompatiblen Mainstream, viele in Gymnasiastendeutsch umformulierte APA-Meldungen und dazu seitenweise Kommentare, die dem geneigten Publikum seine Caféhaus-Urteile bestätigen. Manche Unterschiede schrumpfen, wenn man genau hinsieht...
werden die Bundespräsidentenfamilie Dichand und Bundeskanzler Jeannée, diese Worte mit Gelassenheit zur Kenntnis nehmen, wissen sie doch ein zuverlässiges Bildungssystem am Werk, das ihnen stets in die Hände arbeitet.
Den Sprecher vom Jeannée, Faymann, läßt es erst recht kalt. Die Bauchrednerpuppe vom niederösterreichischen Landesjägermeister Konrad, Spindelegger, wahrscheinlich ebenso.
Es ist ja so, daß Regierung und Parlament, nicht das sind, was sie zu sein scheinen.
Die sind lediglich von den großen Presseverlagen und einigen Firmen der Novomaticklasse als dekoratives Hintergrundrauschen eingekauft worden und werden gelegentlich im ORF zur Besichtigung ausgestellt, wo sie lustig ein- und ausatmen u. Münder auf - und zumachen.
Wenn immer mehr Journalisten der Niveaulosigkeit und Korruption anheim fallen hilft nur eines: mehr Kontrolle und die Angst vor Strafen, wie im Straßenverkehr.
Muss halt der Presserat gesetzlich verankert und mit Befugnissen ausgestattet werden. Denkbar wäre auch eine Art Presse-FMA. Dies und ein Verbot von Regierungsinseraten durchzusetzen, dürfte den Medien mit einer breit angelegten Kampagne doch nicht schwer fallen. Andernfalls droht der Untergang im Gratiszeitungs-Dschungel
Der Standard kann sofort damit beginnen, Regierungs-(nahe) Inserate abzulehnen, und allen anderen Zeitungen, die nicht mitmachen, fehlende Unabhängigkeit vorwerfen.
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%... _Presserat
Wer soll das tun? Wir haben 3 Gossenparteien und die Glawi. Grünen sind paralysiert, weil Glwai auch gerne Massen-Öffentlichkeit hätte.
Ich befürchte, Medien müssen das tun, was Unternehmen mit Qualitätsprodukten gegen den Junkmitbewerb tun müssen.
Maerkte segmentieren, Segmente selektieren, in welchen Sie Leseführer werden können, und dann Stretchen und Expandieren.
Was möchte Standard für wen sein? Eine Zeitung für Leser ist ein guter Gag, aber ...
"Profil" möchte sich offensichtlich als Aufdecker profilieren. Und allein wegen Nikowitz....
Ich glaube intelligente Medien müssen viel kälter werden - mehr Interaktion, Konzentration auf Online. Live Berichte im St sind oft ausgzeichnet. Umfragen, Wahlen, Boersen, Spiele, Live Kultur, ...?
Wie oft erscheint im Panorama Teil ein politisch korrigierter Artikel zu Kriminalität, Raub und Mord in Österreich bewusst ohne den Zusatz der oft ethnischen Motive und Hintergründe?
Warum wird für mich entschieden, welche Information ich verdauen darf und welche nicht?
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