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Auf Michael Häupls Job als Bürgermeister von Wien spitzen viele. Österreichweit finden sich aber immer weniger Menschen, die sich dieses Amt antun wollen.
vergrößern 500x454Landesregierungen in Österreich

Was Bürgermeister verdienen.
Wien - Viel Arbeit, mäßige Bezahlung - nicht gerade die Grundvoraussetzung, einen Beruf attraktiv erscheinen zu lassen. Die Folge: In Österreich sind nur mehr wenige bereit, Bürgermeister zu werden.
Oft komme es bei Wahlen sogar so weit, dass sich nur ein Kandidat für den Job finden würde - aber auch nur, weil sich dieser mit viel Mühe überreden ließ, klagte der Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, Helmut Mödlhammer, am Mittwoch. Besonders brisant sei die Situation in Gemeinden zwischen 2000 und 7000 Einwohnern.
Mit einer Studie versuchte der Gemeindebund-Präsident die triste Situation zu verdeutlichen. Das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) hat dafür die Gehaltsunterschiede zwischen Bürgermeister-Gehältern und dem Salär von angestellten Geschäftsführern erhoben. Das Ergebnis zeigt: Einkommensbezogen ist der zweite Berufsweg die bessere Wahl. Die Unterschiede sind nämlich deutlich. In den großen Gemeinden - also mit mehr als 50.000 Einwohnern - würde der Unterschied zu Managern von Unternehmen mit über 1000 Mitarbeitern ein Viertel betragen, zeigt die Studie. Je kleiner die Unternehmen beziehungsweise die Kommunen, desto größer wird auch der Unterschied: Ein Bürgermeister in einer Gemeinde mit bis zu 2500 Einwohnern verdiene nur mehr die Hälfte eines Geschäftsführers eines Betriebs mit bis zu 19 Mitarbeitern. Und das bei viel Arbeit: Im Durchschnitt werden nur für die Amtsgeschäfte zwischen 30 und 40 Wochenstunden aufgewendet, rechnet der Gemeindebund vor.
Das sind längst nicht die einzigen Faktoren, die abschrecken: Zur schlechten Bezahlung kommen auch die gestiegenen Haftungsrisken. Noch dazu gebe es die persönliche strafrechtliche Haftung, etwa im Falle des Missbrauchs der Amtsgewalt. "Für die gesamte deutsche Verwaltung gibt es eine derartige Bestimmung nicht", merkte PwC-Direktorin Karin Gastinger an.
Für die ehemalige Justizministerin ist die derzeitige Rechtslage außerdem "frauenpolitisch rückständig", denn: Es gibt weder einen Anspruch auf Mutterschutz oder Karenz noch auf eine Pflegefreistellung.
In anderen Bereichen, etwa bei der Arbeitslosenversicherung, wurden Benachteiligungen bereits korrigiert. Für Mödlhammer steht trotzdem fest: "Die Bürgermeister sind nicht privilegiert, sondern benachteiligt. " Eine Arbeitsgruppe, zu der Wirtschaftsexperten oder die Sozialpartner eingeladen werden, soll nun Strategien erarbeiten, den Beruf wieder attraktiv zu machen.
Dass das Zusammenlegen von Gemeinden Anreize schafft, glaubt der Gemeindebund-Präsident aber nicht: "Dadurch ist nichts zu gewinnen." (APA, pm, DER STANDARD; Printausgabe, 21.7.2011)
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sondern der Wahlkampf und die offiziellen Termine.
Da muss Mann/Frau sein Rückgrad xmal verbiegen und sich bei jeder Trottelveranstaltung hinstellen und den Kasperl mimen.
Man sollte daher den Bürgermeisterjob als reine (unpolitische) Managementfunktion ausschreiben, als ausführendes Organ des gewählten Gemeinderates.
"qualifiziertes personal"
Man hält das Personal gerne dumm, umso besser kann es zweckentfremdet eingesetzt werden wie z.B. als Kellner beim Feuerwehrfest und bei sonstigen Festen, als Laufbursch für die Partei und die übrigen Vereine, als Diener der Funktionäre - und die behördlichen Aufgaben werden mangelhaft erledigt bzw. bleiben liegen und verkommen!
sind vorbei es gehört doch ein bischen Hirnschmalz dazu das Gemeindebudget ausgeglichen zu halten.
Verschwendung Ade Sparen Ole!!!
Das ist meiner Meinung nach der Grund . Der schnöde Mammon wie überall. Der Nationalrat machts uns ja vor zwei Monate Ferien. Zeit für diverse Nebenjobs, viel Nasenbohren keine Leistung!!! Nationalrat verkleinern SOFORT !!!!!!
83 Abgeordnete sind mehr als genug !!! Denn 183 Nasenbohrer sind zuviel !!!! Weck mit Ihnen .
Wie bitte?
Jede ernsthafte Diskussion muss die Zusammenlegung von Gemeinden (z.B. < 1000 Einwohner) bzw. zumindest die kooperative Planung, Finanzierung und Nutzung von Infrastrukturen in Betracht ziehen.
die Bürgermeister in eine AG auslagern und als Privatfirma führen. Damit erreicht man einen flexiblen Personaleinsatz und kann Synergieeffekte generieren. Wenn das zu teuer werden sollte dann bin ich für eine Auslagerung nach Indien weil dort die Personalkosten derzeit noch niedriger sind. Außerdem kann man notfalls auch auf Kinderarbeit zurückgreifen was das Ganze natürlich noch billiger machen würde. .... in Anbetracht meiner guten Vorschläge bewerbe ich mich hiermit zur Wahl des Manager of the year ... vote for me !
wäre, den bürgermeistern die bauaufsicht zu entziehen und einer übergeordneten behörde (bh?) zu übertragen. mitspracherecht sollte bleiben, mehr nicht. da reden leute über bauten mit, die davon wenig bis keine ahnung haben.
Ich denke, die Bezirke haben eine durchaus brauchbare Größe für Entscheidungen in der Erstinstanz. Weiters sind sie von der Größe homogener als die Gemeinden. Die Gefahr persönlicher Interessenskonflikte ist bei weitem geringer.
Also, BHs aufwerten, rechtliche Kompetenzen von den Gemeinde weg; Länder am besten gleich auflösen oder zumindest um 90% des Verwaltungsapparats verkleinern.
ja homogener sind sie wohl, weil sie vom land eingesetzt wurden, sprich sie sind ein verlängerter arm des landes. aber demokratischer legitimiert sind sie deswegen nicht. und überflüssig sind sie allemal. diese aufgaben können auch die städte erfüllen, wie es die magistrate in den statutarstädten tun.
Wir haben >2.700 Gemeinden + die meisten davon <<10.000EW. Zusammenlegen + Gemeindestrukturen schaffen, die im Normfall mindestens 10.000EW haben. Ausnahmen nur bei besonderen lokalen Gegebenheiten geograF. od. wirtschaftl. Art od. wenn anerkannte Volksgruppen dadurch gegen ihren Willen in einer größ. Gemeinde eingegliedert würden. Es ist nämlich egal, ob Hr Mödlhammer 2700 Bürgermeister vertritt od. vielleicht nur 500. Interessanter Weise könnten dann 2200 Bgmstr in der Privatwirtschaft besser verdienen + die Gemeinderäte der Kleinst-&Kleingemeinden auch. Die Budgets hätten diese Ausgaben los ... Wer glaubt daran, dass die vielen schwarzen (+roten) CAMPAMISTI (campanilismo~Dorfpatriotismus) IHRE DORF-FUTTERTRÖGE AUFGEBEN?
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