Die Schlacht um den Schuldenerlass

Kommentar der anderen | Robert Skidelsky, 20. Juli 2011, 17:52
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Jeder Mensch weiß, dass Griechenland seine Auslandsschulden nicht zurückzahlen wird

Jeder Mensch weiß, dass Griechenland seine Auslandsschulden nicht zurückzahlen wird. Die einzige Frage ist nur noch, wie man es am besten bewerkstelligt, dass niemand etwas von der Pleite Griechenlands bemerkt.

An Expertenplänen hierzu herrscht kein Mangel - genannt werden Anleihenrückkäufe, ein Anleihentausch und die Schaffung von Eurobonds, einer europäischen Version der "Brady-Bonds", die in den 1980er-Jahren von bankrotten lateinamerikanischen Schuldnerländern emittiert wurden. Alle diese Programme laufen darauf hinaus, Anleihen über Anleihen anzuhäufen und so die Quadratur des Kreises der griechischen Zahlungsunfähigkeit zu schaffen, um die für die Gläubiger - hauptsächlich europäische Banken - zu erwartenden Verluste zu minimieren.

Jede Woche pilgert eine groteske Clique aus europäischen Bankern und Finanzministern von einer Hauptstadt in die nächste, um darüber zu diskutieren, welchen Zahlungsausfall-/Umschuldungsplan man annehmen soll. Unterdessen hält die Agonie Griechenlands weiter an und die "Märkte" warten, bis sie sich auf Portugal, Irland, Italien und Spanien stürzen können. - Kein Mensch, der die Taschenspielereien im Finanzwesen nicht kennt, kann sich einen Reim auf diese Anleihen-Schlacht machen. Allerdings liegen diesen Vorgängen zwei moralische Haltungen zugrunde, die viel leichter zu verstehen sind.

Die eine besteht in der traditionellen Ablehnung von Schulden. Die älteste Regel im Bereich persönlicher Finanzen ist, Schulden zu vermeiden - will heißen: Gib nie mehr, aus als du einnimmst. Ökonomen und Moralisten sind sich einig, dass man eigentlich weniger ausgeben sollte, als man einnimmt - um für die sprichwörtlichen "schlechten Zeiten" oder für das Alter zu sparen.

Schulden zu machen stand lange in Zusammenhang mit Verschwendung oder Nutzlosigkeit. Und wenn sich eine Person verschuldete, war es Ehrensache, die Verbindlichkeit zum Fälligkeitsdatum zu begleichen, indem man Vermögenswerte verkaufte, sich einschränkte, härter arbeitete oder eine Kombination dieser drei Möglichkeiten anwendete. Tatsächlich war es vielfach aber mehr als eine Ehrensache: Wurden Schulden nicht pünktlich zurückgezahlt, landete der Schuldner im Gefängnis.

Zwei Philosophien ...

Auch im Hinblick auf öffentliche Finanzen galt die orthodoxe Regel, wonach Haushalte immer ausgeglichen sein sollten - außer in Notfällen. Auch hier war es für Regierungen Ehrensache, diese angehäuften Schulden zurückzuzahlen und zwar ungeachtet der Opfer, die das Land dafür zu erbringen hatte. Bis vor kurzem herrschte auch die gängige Meinung, dass "entwickelte" Staaten ihre Schulden immer zurückzahlen und nur Bananenrepubliken nicht.

Diese historisch verankerten Normen und Praktiken wurden nur langsam verdrängt. Aber mit der größeren Sicherheit hinsichtlich der Bedingungen und dem stetigen Wirtschaftswachstum im 20. Jahrhundert wurde es für Einzelpersonen, Firmen und Staaten normal, in Erwartung von Einnahmen Geld zu borgen - also Geld auszugeben, das man zwar nicht hatte, aber von dem man erwartete, es in Zukunft zu haben.

Mit abnehmender Angst vor Bank Runs und Zahlungsausfällen schmolzen auch die Reservesätze der Banken, wodurch die Kreditvergabe gesteigert wurde. Auf dieser Grundlage entstand ein imposantes Gefüge aus Anleihemärkten und Banken, das die Kosten der Finanzierung senkte und die Geschwindigkeit des Wirtschaftswachstums erhöhte.

Der Beinahekollaps dieses Systems der Finanzintermediation im Jahr 2008 war für viele ein Beweis für die Richtigkeit der alten Warnungen vor den Gefahren der Verschuldung. Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff schreiben in ihrer umfassenden historischen Abhandlung über Finanzkrisen: "Immer wieder häufen Länder, Banken, Einzelpersonen und Firmen in guten Zeiten übermäßige Schulden an, ohne sich der Gefahren bewusst zu sein, die diese mit sich bringen, wenn die unvermeidliche Rezession eintritt."

Aber es gibt auch eine gegenteilige moralische Grundhaltung, wonach übermäßige Schulden im Prinzip zwar zu missbilligen sind, aber die Schuld dafür beim Kreditgeber und nicht beim Kreditnehmer liegt. "Kein Borger sei und auch Verleiher nicht", mahnt Polonius in Hamlet. Geld zu Zinsen zu verleihen oder Geld aus Geld und nicht aus Waren und Leistungen zu schöpfen, wurde als "Wucher" betrachtet - eine Unterscheidung, die auf Aristoteles zurückgeht, für den Geld unfruchtbar war. Der Geldverleiher war eine der meistgehassten Figuren im mittelalterlichen Europa.

Die letzten gesetzlichen Einschränkungen für Zinsen wurden erst im 19. Jahrhundert aufgehoben, als man sich dem ökonomischen Argument beugte, wonach Geldverleih eine Leistung wäre, für die der Verleiher jede Gebühr verlangen konnte, die der Markt zuließ. Aber die Wuchertheorie überlebte in der Ansicht, dass es moralisch falsch sei, einen zusätzlichen Betrag einzuheben, der erst durch die schwache Verhandlungsposition oder die Zwangslage des Kreditnehmers ermöglicht wird.

... und eine Grundsatzfrage

Diese beiden moralischen Grundhaltungen stehen einander heute tagtäglich in der Anleihen-Schlacht gegenüber. Das Gebot der Schuldenrückzahlung gegen die Philosophie des Schuldenerlasses. Aus der Perspektive des Kreditgebers spiegelt der Zinssatz von 17 Prozent, den der griechische Staat für seine zehnjährigen Anleihen momentan zu zahlen hat, präzise das Risiko des Kreditgebers beim Kauf von griechischen Staatsanleihen wider. Das ist der Preis für Verschwendung in der Vergangenheit. Aber aus der Perspektive des Kreditnehmers ist das Wucher - man nützt die Verzweiflung des Kreditnehmers aus.

Der vernünftige Mittelweg wäre sicher, einen Teil der ausstehenden griechischen Schulden abzuschreiben und auf den Rest ein fünfjähriges Moratorium für Zinszahlungen zu vereinbaren. Das würde den Druck auf den griechischen Haushalt unmittelbar verringern und seiner Regierung Zeit und Anreiz geben, die Wirtschaft des Landes in Ordnung zu bringen. Langfristig allerdings werden wir eine umfassendere Frage beantworten müssen, die sich durch die verschiedenen Schuldenkrisen in der Eurozone ergibt: Ist der soziale Nutzen billiger Finanzierungen die Tage der Abrechnung für angeschlagene Schuldner wert? © Project Syndicate, 2011; aus dem Englischen von Helga Klinger-Groier

(Kommentar der anderen, Robert Skidelsky, DER STANDARD, Printausgabe, 21.7.2011)

ROBERT SKIDELSKY ist Mitglied des britischen Oberhauses, emeritierter Professor für Nationalökonomie an der Warwick University, Autor einer Biografie über John Maynard Keynes und Direktionsmitglied der Moscow School of Political Studies.

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Zinseszins

Meiner meinung nach waere es deshalb sowichtig, den griechen jegliche zinsen zu erlassen. Sie sollen die schulden zahlen muessen, nicht jedoch die horrenden zinsem drauf.
Von eimem sculdenschnitt ( haicut) halte ich nichts

wer ist Schuld an der Staatsschuld?

Populisten kaufen Stimmen mit Staatsschulden. Würde der Nachfolger diese Schulden zahlen, verlöre er die Stimmen. So steigen die Schulden.
Die wahren Schuldigen an der Misere sind daher die blöden Wähler, die nicht bereit sind, einen Bush oder Kreisky abzuwählen.

solche Postings sind Weihnachten Ostern und Geburtstag in Einem. Genau somit es. So lange die Wähler Schulden als abstrakte Größe sehen und Politiker wählen die ihne Brot und Spiele auf Kosten von noch mehr Schulden versprechen, was für mich die höchste Form politischer Korruption ist, so lange wird die Finanzwirtschaft mit den Zinsen, die von uns Steuerzahlern eingehoben werden, immer mächtiger. Umverteilung von Unten nach Oben von populistisch-sozialistischen Politikern, wobei das durchaus auch Politiker rechter Parteien sein können. Denn ehrliche 'Staatsmänner' werden nicht gewählt.

Nur mal eine Spekulation:
Was würde passieren, wenn die gesamten EU Länder gleichzeitig(ohne Vorankündigung) beschließen alle Staatsschulden von allen EU Ländern auf 0 zu stellen?
Um den Bankensektor ein wenig abzufedern, könnten EU Banken die wertlosen EU-Staatsanleihen bei der EZB gegen Geld tauschen, abzüglich der bereits erhaltenen Zinsen.
Was würde passieren?
Keine Kredite mehr für die EU? Absoluter Wertverlust des EUR? Wirtschaftsboykott der ganzen Welt gegen die EU? Andere Länder machen das gleiche? Totaler Zusammenbruch der Wirtschaft? Krieg? Hungersnöte?

Das ist ein Prozess, der nicht schlagartig machbar ist. Dann werden eben keine neuen Anleihen mehr begeben. Na und? Die Finanzwirtschaft wird ihr Geld endlich zu günstigen Konditionen der Wirtschaft und Privaten anbieten. Was daran soll schlecht sein?

Wenn die Schulden auf Null gestellt werden, dann müssen und jene Realwerte (z.B. Güter, Häuser, Grund und Boden)

an die ursprünglichen Eigentümer zurückgegeben werden.

D.h. die Schuldner verlieren ihre Schulden aber auch alles was sie mit diesen Schuldgeld gekauft/angeschafft haben. Wollen Sie das wirklich? Dass das in Praxis nicht so wirklich passieren wird, braucht wohl nicht gross erwähnt werden.

Das ist mir zu hoch. Wenn ich die Schulden die ich für den Bau eines Hauses zurückzahle, muss ich doch nicht das Haus zurückgeben! Warum soll das bei einem Staat anders sein?

Lesen Sie oben: Schulden werden auf 0 gestellt

Das ist was anderes als Schulden zurück zahlen.

das stimmt so überhaupt nicht. tschechien zeigt am allerbesten, dass mit benesch-dekreten überhaupt nichts zurückgegeben werden muß.

das ist nur die böse androhung der herrschenden banken, den privaten nachher jedes vermögen zu rauben.

selbst die kriege am balkan und der zusammenbruch der osteuropäischen länder haben gezeigt, dass das überhaupt nicht der fall ist. man muß nur die banken rechtzeitig ausschalten.

oder meinen sie mit den "urspünglichen eigentümer" die feudalherren des mittelalters, die eh einen großteil des geraubten vermögens bis heute hinübergerettet haben? dann verstehe ich jetzt auch, warum der habsburg wieder in die politik will.

Diese Fragen kann uns nur Tara beantworten !!

;-)

http://www.youtube.com/watch?v=a... re=related

"Die Wuchertheorie überlebte in der Ansicht, dass es moralisch falsch sei, einen zusätzlichen Betrag einzuheben"

Die hat mit Moral nichts zu tun. Oben schreiben Sie treffend von Taschenspielertricks.

Überlegen wir doch nur mal wo das Geld für die Zinsen herkommen sollte. Geld entsteht nicht so das ein Produzent oder Händler eine Gelddruckmaschine im Keller stehen hat. Sondern Geld entsteht im Verschuldungsprozess (Geldschöpfung) bei der Kreditvergabe bei Banken.

Jetzt haben wir also Geld verliehen und wollen dieses Geld samt Zinsen (in Geld!) zurück haben. Nur, wo soll dieses Geld für die Zinsen herkommen? Kann nur durch laufende Neuverschuldung, welche exponentiell steigend ist, der Marktakteure eine Zeit lang passieren.

Das Problem der Zinsen (Wucher) ist kein moralisches Problem. Es ist ein Taschenspielertrick der zu kritisieren ist.

Dafür, dass es nur eine Zeit lang passieren kann, funktioniert es aber schon Jahrhunderte lang ziemlich gut, oder?

Die Argumentation ist sowieso falsch. Sie wäre vielleicht überzeugend, wenn es keine Wertschöpfung in der Wirtschaft gäbe und wirtschaftliche Aktivität ein Nullsummenspiel bei gleichbleibender Menge an Assets wäre.

was sie meinen sind die adeligen und bankiers, die sich über jahrhunderte hinweg ihr zusammengeraubtes vermögen erhalten und ins unendliche gesteigert haben.

die wirtschaften haben längstens alle 50 bis 70 jahre neu angefangen. mit beginn des zweiten weltkriegs hatte kein einziges okkupiertes land mehr staatsschulden. genauso mit dem ende.

die einzigen die es länger ausgehalten haben als die "freie marktwirtschaft" sind die ehemaligen ostblockländer. DAS sind die einzigen die nicht mit haushohen verschuldungen zu kämpfen haben, weil das in derem system nicht möglich war.

insofern zeigen uns diese verteufelten, kapitalfeindlichen und "rückständigen" systeme jetzt, wo der hammer wirklich hängt.

Von welchem Paralleluniversium schreiben Sie?

Einige Jahrzehnte, nicht Jahrhunderte.

In den letzten Jahrhunderten wurden schon mehrere male (global) ein Reset durchgeführt, samt den Taschenspielertrick mit den Zinsen. Der letzte weltweite Reset im nicht-Technsprech wird auch als 2. Weltkrieg bezeichnet.

Banken und damit das Zinssystem gibt es in Europa min. seit der Renaissance, Staaten haben sich seit Jahrhunderten verschuldet, sei es bei Privaten (z.B. bei den Fuggern), sei es bei anderen Staaten (z.B. die UK und Frankreich bei den USA im 1. Weltkrieg, die Südstaaten bei Frankreich).

Etwas geschichtliche Bildung wäre mal ein Anfang. Aber ich weiß, der unmittelbare Zusammenbruch des Kapitalismus steht uns bevor, blöderweise wird das halt seit 150 Jahren postuliert.

Nur, wo soll dieses Geld für die Zinsen herkommen?

Unter anderem durch die Kosten der Bank, wodruch die eingenommenen Zinsen wieder in den Geldkreislauf kommen.

Durch die Kosten der Bank wird kein neues Geld geschöpft welches für den Zins nötig ist.

Das schöpfen von neuen Geld geht nur durch laufende und immer höhere Verschuldung.

Es wird für den Zins kein zusätzliches Geld benötigt, da die Banken das durch Zinsen eingenommene Geld wieder (auf grund von Eigenbedarf) in Umlauf bringen und es somit nochmals zur verfügung steht (unter anderem Tilgung von Krediten).

Geld wird durch Kreditrückzahlung wieder vernichtet, drum steigt die Geldmenge auch nicht wirklich rasant.

Die Schuldenmenge, die durch Zins und Zinseszins automatisch ständig wächst, ist allerdings das Mehrfache der Geldmenge.

Doch, für den Zins wird zusätzliches Geld benötigt

Sie borgen sich 100 GE aus und müssen nach der Laufzeit 105 GE zurück zahlen. Woher kommen die 5 GE? Selber könnens keine 5 GE herstellen/drucken/whatever, egal wie sich auch anstregen. Das geht nur durch zusätzliche Verschuldung, neue Verschuldung. Und damit sind dann noch mehr Zinsen zu zahlen.

Spielen Sie es ganz einfach mit 3 Marktteilenehmern durch, die jeder 100 GE ausborgen und nach einem Jahr 105 GE zurückzahlen müssen. Dazwischen bauen die drei allerlei Maschionen, treiben Handel und bilden einen Markt. Dann sehen Sie was am Ende der Runde passiert. Danach verallgemeinern Sie es auf N Marktteilenehmer und dann zeigen Sie, dass die Instabilität auch für (N+1) Marktteilnehmer gilt.

Genau dieses Beispiel...

...sieht man immer in den Videos/Erklärungen welche einem einreden wollen dass das System auf unmöglichkeit aufgebaut ist. Nehmen wir ein anderes Beispiel, Sie haben einen Kredit und bezahlen davon monatlich 100€ zurück. Nun nimm die Bank zb. 90€ zur Tilgung und 10€ behält sie als Zins. Die Geldmenge sinkt dabei um 90€, die 10€ welche als Zins genommen wurden existieren _weiter_ sind halt nur im Besitz der Bank, wenn diese nun "konsumiert" (Mitarbeiter, Bürobedarf...) gelangen diese 10€ nochmals in den Geldkreislauf wodurch sie wieder in der Lage sind sie zu bekommen und zurückzubezahlen.

In Ihrem Beispiel müssen die Geldeinheiten für den Zins schon existieren.

Dieses Geld für den Zins exestiert aber zunächst nicht. Das ist der Fehler in ihrem Beispiel. Sie zaubern, in bester Manier eines Taschenspielertricks, die 10 GE für den Zins aus Hut und lassen diese 10 GE danach weiterzirkulieren.

Haben Sie eine Lösung zu obigen einfaches Beispiel was in vielen einfachen Videos/Erklärungen zu finden ist? Die Frage ist im Prinzip, wo dieses Geld für die Zinszahlungen herkommt bzw. herkommen soll. Nicht wie dieses Geld der Zinszahlungen erst dann wenn es schon exestieren mag (woher nur) weiterlaufen mag.

Klar existiert das Geld für den Zins...

Anderes Beispiel:
du nimmst dir 10.000€ auf mit der Bedingung 11.000€ zurückzubezahlen ala 110€/Monat. Deiner überlegung nach ist es nicht möglich da nach 90 Monaten 9.900€ zurückbezahlt wurden und die 110€ für die nächste Rate nicht existieren.
In wirklichkeit hat die Bank jeden Monat 100€ vom Kredit getilgt und 10€ für sich behalten. Situation nach 90 Monaten: vom Kredit existieren noch 1.000€ (gleichzeitig Geldmenge), du bist im Besitz von 100€, bie Bank besitzt 900€. Bank braucht Computer, und wie der Zufall so will haben sie einen zum Verkauf. Bank gibt ihnen die 900€ und voila, schon können sie die nächste Monatsrate aka 110€ bezahlen.

Die Notenbank zahlt ihren "Zinsgewinn" an den Staat aus. Abgesehen davon dass "Zinsgewinn" bei einer Notenbank absurd ist, der Punkt ist dass doch etwas ausbezahlt wird.

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