Zum Geburtstag gibt es ein Zeichentrickvideo, eine Torte und versöhnliche Worte vom einstigen Erzfeind
Wie sich die Zeiten doch ändern: Einst einer der größten Gegner der Open-Source-Bewegung, schlägt Microsoft heute sanftere Töne an, wenn es um Linux und offene Standards geht. Symbolisch dafür auch ein jüngstes Gratulationsvideo zum 20. Geburtstag des Pinguins.
Darin gibt sich Microsoft versöhnlich und bietet dem einstigen Erzfeind die "Friedenstorte" an. Am Ende heißt es sogar nicht mehr "Microsoft vs Linux" sondern "Microsoft and Linux". Aber nicht nur die Kommunikation hat sich in den vergangenen Jahrzehnten geändert, auch der Markt hat sich stark gewandelt. Während Microsoft bzw. Windows das direkte Duell am Desktop klar für sich entscheiden konnte, hat sich Linux über Umwege auf Servern, als embedded system in Maschinen, Autos und weiteren elektronischen Geräten und nicht zuletzt als Basis Googles mobilen Betriebssystems Android zur Marktmacht entwickelt.
Nach wie vor große Konkurrenten
Gerade der harte Wettbewerb am Mobilfunkmarkt sorgt dafür, dass es trotz netter Gesten zwischen Microsoft und Linux wohl auch weiterhin noch knistern wird. So sicherte sich Microsoft zusammen mit Apple erst jüngst um mehrere Milliarden US-Dollar tausende Mobilfunk-Patente, um sich für die Schlacht zwischen Android und Windows Phone und iOS zu rüsten. (zw)
ob die anderen betriebssysteme schaden, wird man in 5 jahren sehen.
vielleicht ist dann wegen der ultrakomplizierten patentlage oder wegen der nationalen sicherheit alles außer microsoft und apple in den usa verboten und außerhalb bekommt man nur noch linux und andere minderheitsbetriebssysteme.
oracle hat ja schon solaris in den abgrund gerissen, mal sehen, ob die anderen nachfolgen.
den export von gnu/linux in den irak hatte man schon verboten gehabt.
aber die Hinderungspolitik durch Klage (siehe Apple => Android) ist so etwas von armselig und mittelalterlich, eine Schande was die sich erlauben, ich will die Großen nicht mehr unterstützen.
haette ich nichts gegen Microsoft, Apple etc. wenn es eine faire Marktsituation gaebe: jeder sollte mit dem OS gluecklich werden, das fuer ihn am besten passt.
Leider sieht die Situation anders aus: Vendor-lock-in, Korrupte Schulen in denen "Informatikuntericht" mit MS-Office bedienen gleichgesetzt wird, politischer Druck um in oeffentlichen Aemtern massiv bestimmte Produkte einzusetzen, Patentdrohungen, u.v.a.m.
Solange es dieses Ungleichgewicht gibt sind solche Aktionen nichts weiter als ein leicht durchschaubarer Marketing-Gag.
Also im Informatikstudium werden die praktischen Übungen de fakto nur auf Linux ausgeführt. Hin und wieder hat man auch die Möglichkeit, alternativ mit Windows zu arbeiten, aber Linux wird immer geboten.
Windows ist aber konzeptuell natürlich schon Inhalt.
In den Computerräumen ist mittlerweile zu 80% Linux installiert. Es gibt schon auch noch Windows, aber steht nicht mehr so im Vordergrund. Vermutlich gibtes spezielle Software für Architekten, Chemiker, etc. die nur auf Windows läuft.
ich habe auch Linux Jahrelange verwendet, nur allzuviele Anwendungen konnten ohne eine Virtualisierung nicht installiert werden.
Vielleicht ist jetzt die Situation besser, auf jeden Fall möcht ich mich von Microsaft lösen (Apple interessiert mich überhaupt nicht), die Software ist trotz Expertenwartung einfach nur unstabil und Lust zum Formattieren sinkt und sinkt.
Welche Linux-Version ist z.Z. die angesagteste? Ubuntu? Debian? SuSe?
suse fedora und ubuntu kenne ich schon...mint (basiert auf ubuntu wie ich lese) ist neu...werde ich wohl probieren weil schon mit codecs mitkommt ;)
danke!
gates ist ein mensch, wie man ihn unter den reichen menschen sehr lange suchen muss. so wie der sich mit seiner frau in der dritten welt einsetzt ist er riesengroßes vorbild.
Die Stiftung wurde begründet nur um in Amerika "legal" Steuern zu hinterziehen. Es gibt ja dort eine Vermögenssteuer, die wird weitgehend umgegangen, das Vermögen wird auf Börsen oder sonstigen Investitionen vermehrt denn die Stiftung muss "nur" 1,5% des Vermögens "jährlich" spenden. Dies ist aufgeflogen weil die Stiftung immer nur kurz vor der gesetzlichen Frist die Spenden vornimmt, davor wird das Kapital investiert...insgesammt werden zwischen 1,5% bis 3% des Vermögens an Steuern gespart. Das machen andere auch. Der Gates ist kein Gutmensch, der Steve Jobs auch nicht und nicht mal der Ballmi.
Office, was besseres gibts derzeit nicht - auch wenn es immer nur ein Redesign war. Xbox360 ist genial und Windows 7 einfach gelungen. Mein WP7 ist mein täglicher Wegbeleiter und gefällt mir sehr gut.
Für mich bietet Microsoft genug. Aber Geschmäcker sind verschieden, das ist eh klar.
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