Mozilla bemüht sich wieder mehr um Unternehmen

20. Juli 2011, 13:31
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Entwickler starten Mozilla Enterprise User Working Group neu

Nach der hitzigen Debatte rund um den Rapid-Release-Zyklus von Firefox, will Mozilla nun einlenken. Für besondere Aufregung hatte eine Aussage von Firefox Community Koordinator Asa Dotzler gesorgt, dass Unternehmen für Firefox-Entwicklung nicht wichtig seien. Mit der Wiederbelebung der Enterprise User Working Group sollen die Wogen nun geglättet werden.

Alle sechs Wochen eine neue Version

Firmen kritisieren, dass sie mit dem neuen Release-Zyklus des Browsers nicht mehr mithalten könnten. Mozilla veröffentlicht nun alle sechs Wochen eine neue Version. Dotzler erklärte daraufhin, dass es zu wenige Unternehmens-Nutzer gebe, um auf sie Rücksicht nehmen zu können (der WebStandard berichtete).

Regelmäßige Treffen

Die Mozilla Enterprise User Working Group soll nun IT-Verantwortliche und Firefox-Entwickler zusammenbringen, um Probleme mit Firefox im Unternehmen gemeinsam zu diskutieren. So sollen auch Informationen zu weiteren Plänen weitergegeben werden. Neben persönlichen Treffen sind monatliche Telefon-Konferenzen und Mailing-Listen vorgesehen. Die Working Group war eigentlich schon 2007 gegründet, jedoch aufgrund mangelnden Interesses wieder eingestellt worden. Interessierte können sich per Mail an Mozilla wenden. (red)

  • Mozilla will Unternehmen nicht vergrämen
    grafik: mozilla

    Mozilla will Unternehmen nicht vergrämen

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