K2-Besteigung

Schwerarbeit vor dem Gipfelsturm

20. Juli 2011, 13:10
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    foto: apa/ r. dujmovits

    Nach sechs gescheiterten Versuchen soll es beim siebenten Anlauf endlich klappen.

Bevor es ganz nach oben geht, heißt es für Gerlinde Kaltenbrunner schleppen, spuren, Route sichern, Lager einrichten - Kaltenbrunner: "Route deutlich steiler und anspruchsvoller als erwartet"

"Nach drei Ruhe- und Schlechtwettertagen sind wir wieder zu unserem Lager I aufgestiegen. Ab unserem Depot beluden wir unsere Rucksäcke wieder mit Absicherungsmaterial wie Haken, Eisschrauben, Firnanker und Fixseil. Einen der steileren Teile der Nordpfeiler-Route wollten wir in den nächsten Tagen versichern", berichtet Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner auf ihrer Homepage über die aktuellen Aktivitäten rund um den siebenten Versuch der Besteigung des 8.611 m hohen K2 im Karakorum.

Seit Wochen ist man nun dabei, das benötigte Material auf den Berg zu schleppen, die Routen zu sichern und die Lager einzurichten. "Schon bis Lager I hatten wir zum Teil knietiefen Schnee. Im zum Teil hüfthohen Schnee wühlten wir uns aufwärts, kamen jedoch nur langsam voran. Der Aufstieg war kräftezehrend und im oberen, deutlich steiler werdenden Teil des Schneegrates wurde es lawinengefährlich", berichtet Kaltenbrunner via Newsletter.

Dieser Tage sind die Expeditionsteilnehmer damit beschäftigt, Lager II einzurichten. "Während wir uns Meter für Meter aufwärts arbeiteten, rann die Zeit nur so dahin. Die Route ist durchgängig sehr steil und wir werden noch einige Male auf- und absteigen müssen. Deshalb wollen wir die Route bestmöglich mit Fixseilen absichern. Ganz ehrlich: die Route ist deutlich steiler und anspruchsvoller als von uns erwartet. Nach einem letzten, sehr heiklen und steilen Felsabschnitt erreichten wir um 20:30 Uhr, über viele Stunden voller Konzentration, eine Höhe von genau 6.600 Meter, wo wir unser kleines Zelt aufbauten", so die Gipfelstürmerin.

Weit unterhalb des Gipfels geht es bereits ans Eingemachte. "Wir hatten große Mühe, nach 14,5 Stunden Aufstieg noch die nötige Flüssigkeit zu schmelzen und zu uns zu nehmen. Die Abendstimmung in Worte zu fassen, ist schier unmöglich. Der gesamte Horizont schien zu glühen und einmal mehr erfüllte uns tiefe Freude. Eine Stunde vor Mitternacht lagen wir endlich in unseren Schlafsäcken. Sehr, sehr müde."

Nach dem Einrichten eines lawinensicheren Depots am folgenden Tag trafen Kaltenbrunner und Partner Ralf Dujmovits nach zwei Stunden Abseilen in Lager I wieder auf die Kollegen der Expediton, danach ging es bei einsetzendem, starkem Schneefall weiter talwärts in Richtung vorgeschobenes Basislager.

Bereits am 30. Juni hatten die Expeditions-Teilnehmer rund um die österreichische 8.000er-Gipfelstürmerin das Basislager in China erreicht. Die früheren sechs Besteigungs-Versuche wurden allesamt von der pakistanischen Südseite in Angriff genommen, nun soll der Gipfelsturm über die wesentlich seltener bestiegene Nordroute versucht werden. Sollte der Alpinistin diesmal die Besteigung des K2 gelingen, wäre sie die erste Frau, die alle 14 Achttausender ohne zusätzlichen Sauerstoff erklommen hätte. Der berüchtigte Berg ist der zweithöchste der Erde und gilt unter Bergsteigern als weit anspruchsvoller als der Mount Everest (hon, derStandard.at, 20. Juli 2011)

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Posting 1 bis 25 von 55
1 2
selmasupersad
 
32
22.7.2011, 13:17

woher kommt dieser hass auf die kaltenbrunner?

frustierte bürohengste?

Strathisla
02
25.7.2011, 12:01
wer hasst ...

... sie denn? manche nervt sie - das muss erlaubt sein

Franzerle
01
24.7.2011, 18:44

hass geht nicht, da habenS recht! fundamentale einwände am sehr gefährlichen extrembergsteigen müssen jedoch erlaubt sein.

gegenfrage: warum die kritiklose begeisterung?

QUMI
21
22.7.2011, 20:47

leute die etwas tun was sie nicht wollen, aber diese freiheit gerne hätten...

Saskia Fabian
 
01
24.7.2011, 09:13
wenn man von sponsoren abhängig ist ist mann/frau nicht frei

vom zwang sein leben zu riskieren ganz zu schweigen

Natascha Krampus
02
22.7.2011, 12:18
Mich würd' interessieren.......

......... wessen Geld die da bei ihren Versuchen verbraucht. Ihr eigenes ist es bestimmt nicht. Und fremdes Geld könnte man vermutlich besser einsetzen.

Der kleine Lord Extra
11
24.7.2011, 15:24
geh zum Fußball

du Torttl

QUMI
10
22.7.2011, 12:59
Lesen und Verstehen hilft oft.

Gehen Sie auf die Internetseite und sie werden sehen, wer hier das Sponsoring übernimmt. Und ja, die Unternehmen haben sicher einen Mehrwert, wenn sie da Geld hingeben.

Ich gönne Leuten einen Beruf, oder eine Ausübung der Tätigkeit an der sie Freude haben.

Wir anderen sind oft zu sehr getrieben und zu 95% fremdbestimmt, vermutlich gibt es aus dem Grund oft so böse Postings.

mein freund
33
21.7.2011, 18:45

dafür, daß die verehrte frau kaltenbrunner von RB "unterstützt" wird, ist ihr auftreten relativ altbacken. ein paar stunden im schönsprechkurs würden ihr auch nicht schaden.

Der kleine Lord Extra
20
24.7.2011, 15:25
dir würden ein paar

Gnackwatsch guttun

mostbirn
12
22.7.2011, 07:14
mein freund

Besser als diese Key Account Manager, Projekt-Manager, usw. die mangels Intelligenz nie einen wirklichen Beruf ausüben können und ein Leben als professionelle Arschkriecher verbringen.

mein freund
01
23.7.2011, 12:09

das pauschalurteil, es lebe hoch :-)

trentzer
97
21.7.2011, 14:09
die solls mal mit arbeit versuchen

Ziemlich leichter Stessa
00
21.7.2011, 13:59

Panorama.

user 13
03
21.7.2011, 13:48

Wer sich ein "Bild" davon machen möchte wie so eine K2 Besteigung aussieht dem empfehle ich "Bergsüchtig" bzw. "Am seidenen Faden" von Hans Kammerlander.

SMaRT Himself
12
21.7.2011, 12:01

Ich würde es Ihr wünschen wenns diesesmal gelingt. Alles Gute!

Ruben Manuel Da Silva
34
21.7.2011, 10:55
bin kein bergsteiger

es werden also wochenlang fixseile für den späteren aufstieg vormontiert, klingt nicht sehr sportlich. werden die dann auch alle wieder mitgenommen? beim abstieg wohl zu anstrengend. gehen die dann nachher auch noch ein paarmal rauf alles einsammeln od. macht das wer anderer, od. bleibt was liegen?

Tschick Tschaikowsky
45
21.7.2011, 12:54

Kein Bergsteiger, jedoch typisch Österreich: sudern, meckern, bekritteln, irgendwas find ma imma. Wenn man sonst nix hat im Leben.

Ruben Manuel Da Silva
00
27.7.2011, 11:18

na hallo! war eine konkrete frage mit tendenz zur kritik.

matthias_87
05
22.7.2011, 16:01
typisch Österreich:

einfach drüber fahren über jede Aussage.
Als würde über den Expedtitionsstil nicht kontrovers diskutiert.

cyber ferkel
1311
21.7.2011, 08:07

Kaltenbrunner nervt!

mind map
20
23.7.2011, 01:50

Vielen Dank für die Info. Das haben Sie uns schon mehrfach mitgeteilt. Ihre Statements werden durch die enervierende Redundanz auch nicht interessanter.

au contraire
34
21.7.2011, 12:18

Steht jemand hinter Ihnen und zwingt Sie mit einer Schusswaffe dazu, die Berichterstattung zu Kaltenbrunners Expeditionen zu verfolgen?

Nein? Sehen Sie, geht doch ganz einfach.

seite10von2
19
21.7.2011, 11:53

Frauenfußballberichterstattung nervt!
Männerfußballberichterstattung nervt!
Autoimkreisfahrberichterstattung nervt!

Mich zumindest.

Darum lese ich dort nix und poste dort nix.

Zur Beruhigung deiner Nerven bietet sich für dich analoges Handeln an.

wrkskrfzk
15
21.7.2011, 11:53
ferkelchen nervt auch....

Vorschlag - einfach die Kaltenbrunnerberichte nicht lesen, dann geht es ihnen sicher gleich besser.
Ah ja - mich interessierts, wie es ihr geht, deshalb lese ich die Artikel. Wenn wo ein Katamaran bei einer Regatta kenntert - das interessiert mich nicht und das lese ich auch nicht. So einfach ist das.
Sollten Sie auch probieren.....

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