Dramatische Lage

UN erklären Teile Somalias zu Gebieten mit Hungersnot

20. Juli 2011, 10:51
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    foto: reuters/ismail taxta

    In Teilen Südsomalias soll die Sterblichkeitsrate bereits bei sechs Menschen auf 10.000 Einwohner liegen.

Wegen "schockierender Schwere" nötig geworden: Mehr als 30 Prozent der Kinder sind unterernährt

Addis Abeba/Nairobi/Wien - Die Vereinten Nationen haben die dramatische Lage wegen der Dürre in Teilen Somalias offiziell zur Hungersnot erklärt. Der Schritt sei wegen der "schockierenden Schwere der somalischen Krise" nötig geworden, sagte Mark Bowden, der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe in Somalia, am Mittwoch in Nairobi. Eine Hungersnot wird dann ausgerufen, wenn mehr als 30 Prozent der Kinder unterernährt sind und täglich zwei von 10.000 Menschen durch die Lebensmittelknappheit ums Leben kommen.

In Teilen Südsomalias liege die Sterblichkeitsrate bereits bei sechs Menschen auf 10.000 Einwohner, sagte Bowden. "Die Menschen sind nicht mehr in der Lage, Lebensmittel zu finden." Insgesamt seien bereits 3,7 Millionen Menschen allein in Somalia von der Krise betroffen. "Zehntausende sind schon gestorben, die meisten von ihnen Kinder", betonte Bowden. Diese verzweifelte Situation erfordere ein sofortiges Eingreifen, um Leben zu retten.

Hilfe von Unicef verstärkt

In den nächsten zwei Monaten würden 300 Millionen Dollar (212 Millionen Euro) gebraucht, um die Folgen der Dürre zu bekämpfen, aber diese Summe werde wahrscheinlich noch steigen. "Die kommenden zwei Monate sind besonders kritisch, aber wir müssen uns auch auf langfristige Hilfen vorbereiten."

Am Horn von Afrika leiden die Menschen unter der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren. Bisher war die Lage als "Emergency" - Notsituation - eingestuft worden. Diese liegt eine Stufe unter einer Hungersnot.

Unicef verstärkt die Nothilfe in Somalia weiter und weitet die Kapazitäten massiv aus, hieß es in einer Aussendung am Mittwoch. Drei Millionen Menschen sollen im nächsten halben Jahr Zusatznahrung erhalten. Von Kenia aus sei ein Schiffstransport mit 200 Tonnen Getreidebrei für Kinder sowie 11.500 Paketen Erdnusspastete auf dem Weg nach Mogadischu. Weitere Hilfsflüge sind geplant. Zudem unterstützt die Organisation mehr als 200 Gesundheitsstationen und Krankenhäuser im Süden von Somalia mit Medikamenten, Impfstoff und technischen Geräten. (APA)

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16 Postings
LA XX
02
21.7.2011, 07:42
Anscheinend haben die Menschen in Gaza eine größere "Hungersnot".

BK W. Shoyssel
11
20.7.2011, 23:13
al-Shabaab

kontrolliert ... weite Teile Südsomalias und setzt dort eine strenge Auslegung der Schari'a durch. Die Gruppierung ist wahhabitisch beeinflusst. Ihr Ziel ist die Errichtung eines islamischen Staates am Horn von Afrika und die Beteiligung an einem weltweiten Dschihad.
...
Im Januar 2010 gab das Welternährungsprogramm (WFP) bekannt, dass es für Hunderttausende Somalier die Hilfe einstellen müsse. Zuvor hatten Teile von al-Shabaab Forderungen erhoben, dass das WFP alle sechs Monate eine „Sicherheitsgebühr“ von 20.000 US-Dollar bezahlen und die meisten weiblichen Angestellten entlassen solle.

Nur, damit wir wissen, wer jetzt UN-Gelder bekommt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Al-S... Schari.27a

1116er
20
21.7.2011, 10:01

wer hungert, ist besonders empfangsbereit für extremistisches gedankengut.

nur ein voller bauch verschafft dem hirn genügend energie fürs nachdenken.

Europa geht pleite, wer geht mit?
 
00
20.7.2011, 22:38
UN erklären Teile Somalias zu Gebieten mit Hungersnot,

d.h. die Leute dort dürfen jetzt offiziell hungern.

moss
00
20.7.2011, 22:04
jetzt auf einmal

der UN gensekr zeigt sich vorgestern beunruhigt, dann auf einmal hungersnot ... wer drückt da auf welchen knopf? mir kommt das so vor wie: du franz, jetzt hamma momentan nix mehr aussa, ja aussa ostafrika! wie warads denn damit? ostafrika und hunger? - 2 Jahre kein Regen - da müssten doch schon vor 1 jahr verschiedene organisationen sorgenvoll reagiert haben und konnten sich nicht halt nicht durchsetzen. nicht dramatisch genug wahrscheinlich. vielleicht ist alles auch ganz anders und die bisherigen informationen spiegeln das "stille post spiel" wieder. mich packt das grauen und ich werde morgen gleich nochmal spenden gehen.

fdYkn
33
20.7.2011, 19:59
die sollen mal aufhören sich dort gegenseitig die schädel einzuschlagen

vielleicht klappt es dann auch mit der nahrungsversorgung im eigenen land. ansonsten wirds allah schon richten oda?

Chris Quast
01
21.7.2011, 14:42

zynisch aber nicht ganz unrichtig

aixon
00
21.7.2011, 10:44

mit Ihrem Weitblick werden Sie auf die erleuchtung noch lange warten müssen. egal von wem.

mike muster
11
20.7.2011, 15:48
Hilfe für Somalia statt Bomben auf Libyen

Hier ein netter Bericht wieviel die Bomben auf Libyen gekostet haben: http://www.oe24.at/welt/liby... h/20968980

Lupus67
00
21.7.2011, 09:48

gute idee, wir füttern sie, die chinesen bewaffnen sie. das gibt den zuständen dort einen neuen schwung, bis sie sich gegenseitig so dezimiert haben, dass china und indien dann völlig ungehindert ölplantagen betreiben kann............um biosprit nach europa zu exportieren.

so funktioniert die NWO

Chris Quast
00
21.7.2011, 14:42

dachte die nwo ist nur was für weiße rep.

Lupus67
00
21.7.2011, 16:22

wem gehören die chinesischen konzerne bzw. wer hat welche anteile daran? die chinsesen haben auch nicht umsonst ihr staatsvermögen in realen dollarscheinen ( nicht konten) geparkt. das gibt auch einiges zu denken, oder?

Chris Quast
00
28.7.2011, 20:27

hmm ich denke die gehören den chinesen, und nciht den weißen männern von skulls and bones.

ging bis jetzt davon aus, dass das "geld" das ich mir verdiene auch mir gehört.

aber naja was versteh ich von nwo.

Gerhard Rot
22
20.7.2011, 19:44
Hilfsflotten für Somalia und Äthiopien

statt Milliardenunterstützung für die Hamas!

Chris Quast
00
21.7.2011, 14:43

was die bekommen auch mrd. bumm, schön wenn es noch wohlhabende spendable kontinente gibt

Fritz Wunderlich
00
20.7.2011, 19:28

ja, dann machen sie mal, sorgen sie für den zugang
http://derstandard.at/131051167... uer-Hilfen

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