Befragung

Alzheimer: Angst vor der Gedächtnisstörung

20. Juli 2011, 09:40
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    foto: apa/barbara gindl

    In vielen Ländern ist Alzheimer nach Krebs die am meisten gefürchtete Krankheit.

Alzheimer ist laut einer Umfrage nach Krebs die Krankheit, vor der sich viele Menschen am meisten fürchten

Berlin - Alzheimer ist nach Krebs die Krankheit, vor der sich viele Menschen am meisten fürchten. Das bestätigt eine Umfrage des Dachverbands Alzheimer Europe und der Harvard School of Public Health in fünf Ländern. Befragt wurden mehr als 2.600 Menschen in den USA sowie in Deutschland, Frankreich, Spanien und Polen.

In vier dieser Länder war Alzheimer nach Krebs demnach die am meisten gefürchtete Krankheit. Die Angst vor der Gedächtnisstörung nimmt mit dem Alter zu, allerdings sind auch junge Erwachsene besorgt. Rund jeder siebente zwischen 18 und 34 Jahren gab laut Studie Alzheimer als diejenige Krankheit an, vor der er sich am meisten fürchtete. Zugleich wollen viele Menschen im Ernstfall eine möglichst frühzeitige Diagnose. 85 Prozent würden laut Studie bei Anzeichen von Verwirrung und Gedächtnisverlust einen Arzt aufsuchen, um zu klären, ob die Symptome auf die Demenzerkrankung zurückzuführen sind.

Wissenslücken bei Demenzerkrankung

Wenige Menschen jedoch realisieren demnach den Ernst der Krankheit. Nur rund 40 Prozent der Befragten wissen, dass es sich um eine Krankheit handelt, die letztlich zum Tode führt. Viele Menschen glauben zudem, dass es mittlerweile wirksame Behandlungen und Medikamente gibt, um das Fortschreiten der Krankheit aufzuhalten und die Symptome zu lindern. Ebenso denkt nahezu jeder zweite, dass es verlässliche medizinische Tests gibt, um zu bestimmen, ob ein verwirrter und vergesslicher Patient an Alzheimer im Frühstadium leidet.

Die Studie zeige, dass es für Alzheimer ein starkes Bewusstsein gebe, erklärte Heike von Lützau-Hohlbein von Alzheimer Europe, dem Dachverband von 27 nationalen Alzheimer-Verbänden. Dies sei auch ein Verdienst der viele Informationskampagnen. (APA/AFP)

GE
00
20.7.2011, 22:02

ich selber hab keine Angst vor Alzheimer.
Es ist, wie bereits die Vorredner darunter angesprochen haben, ein großes Problem für die Angehörigen.

Für den Erkrankten selber ist alles im Lot, und die anderen Leute alle crazy.
Die Früherkennung ist bei der Krankheit das größte Problem, es ist keine Früherkennung möglich, und eine Heilung zu späterem Zeitpunkt sehr frustran.

Seit kurzem soll es einen neuen Frühtest geben;:
http://www.dnews.de/nachricht... eimer.html

Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser so aussagekräftig ist!

astemp79
41
20.7.2011, 19:39
Vorbeugen

heißt die Devise.

Medizinisches Qigong (also nicht reine körperliche Übungen) und kreatives Arbeiten (Musizieren, Malen, Schreiben, Fotografie ...) sind die beste Vorsorge - denn Alzheimer ist eine, wie die Chinesen sagen, Störung der Energiebalance.

Auch für bereits Erkrankte würde es Erleichterung bringen, wenn sie sich - "natürlich zusätzlich zu ihrer medizinischen Standardbehandlung" - von echten TCM-Ärzten behandeln ließen und regelmässig Qigong-Übungen durchführen würden.
Aber einfacher und beruhigender ist natürlich, und das betrifft jede Krankheit, die Vorbeugung - durch aktives Tun.

Anti Bike
01
20.7.2011, 23:35

"aktives tun" hat mit alzheimer nichts zu tun...

biggi729
00
20.7.2011, 10:24

ja, alzheimer ist mehr als tückisch. es heißt auch nicht umsonst "das leiden der angehörigen". meine mutter leidet mit ihren 67 j. leider an einer sehr rasch fortschreitenden variante. sie verliert täglich mehr den faden und auch jegliches zeitgefühl. manchmal hat sie sehr lichte momente, in denen sie es auch selbst mitbekommt.

lilith
00
20.7.2011, 11:41
Mein Beileid

..habe das mit meiner Großmutter erlebt (bin bei ihr und meiner Mutter aufgewachsen). Soetwas wirkt sich ziemlich zerstörerisch auf die angehörigen aus, wie sie ja selbst sagen. Wenn Sie also ihre Muttter selbst pflegen, würde ich Ihnen sehr zu einer selbsthilfegruppe raten. (Beziehungsweise eher zu einem guten Pflegeheim, wenn Sie sich das leisten können).

biggi729
00
20.7.2011, 14:05

meine eltern sind beide schon für ein betreutes wohnen angemeldet, allerdings ist das immer ein riesiges bürokratisches hin und her weil ihre pension nicht ausreicht und wir um förderung angesucht haben. da wartest halt ...

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