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Lima - In Peru haben Kämpfer der Rebellenorganisation Leuchtender Pfad eine Armee-Einheit angegriffen und zwei Soldaten getötet. Zwei weitere Soldaten seien bei der Attacke im Südosten des Landes verletzt worden, teilte die Armee am Dienstag mit. Der Angriff ereignete sich demnach in einem bergigen Dschungelgebiet in der Region Ayacucho. Die Soldaten waren dort auf der Suche nach Aufständischen. Am Donnerstag kommender Woche tritt in dem Andenstaat der Linksnationalist Ollanta Humala sein Amt als Präsident an. Der ehemalige Armeeoffizier hat früher selbst gegen die Rebellen gekämpft.
Der Leuchtende Pfad ("Sendero luminoso") hatte 1979 in Peru einen "Volkskrieg" zum Umsturz der herrschenden Klasse ausgerufen. In dem folgenden 20-jährigen Bürgerkrieg starben schätzungsweise rund 70.000 Menschen. Unter der Amtszeit von Alberto Fujimori von 1990 bis 2000 wurde die Organisation nahezu zerschlagen, zahlreiche Rebellenführer wurden festgenommen und verurteilt. Seither gibt es nur noch sporadische Aktionen der militanten Maoisten. (APA/AFP)
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