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Salzburg - Er ist der ungekrönte Kaiser der Paradeiser: Erich Stekovics baut auf seinen Feldern im burgenländischen Frauenkirchen über 3200 verschiedene Paradeisersorten an. Stekovics betreibt ein Arche-Noah-Projekt auf höchstem kulinarischem Niveau.
Seine Liebe zum paradiesischen Nachtschattengewächs und sein Wissen um die Tomate hat er nun im Atlas der erlesenen Paradeiser zusammengefasst. Gemeinsam mit dem Salzburger Fotografen Peter Angerer - im Zweitberuf Schlagzeuger der Formation Stubnblues rund um Willi Resetarits - und der Journalistin Julia Kospach hat Stekovics einen Prachtband gestaltet. In mehr als einhundert Stichwörtern werden die wichtigsten Tipps und Tricks rund ums Pflanzen, Ernten und Lagern verraten. Dazu kommen 77 Sortenporträts vom Ochsenherz bis zur Japanischen Trüffel oder der Schlesischen Himbeere.
Jörg Wörther, Heinz Reitbauer und andere Spitzenköche haben für das im Löwenzahn-Verlag erschienene Buch Rezepte beigesteuert. (neu, DER STANDARD, Printausgabe, 20.07.2011)
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umgaungssprochlich is damid vo oim de rote frucht vo dera pflaunzn gmant.
da naum kummt vo paradeisapfel bzw. paradiesapfel.
aundare nauman san aa no goidopfe bzw. liabopfe.
s wuat tomatn is a lehnwoat ausm romanischn, des wos aus da azteknsproch nahuatl kummt und do xitomatl haßt, des wos sovü wia schwöpflaunzn bedeidt.
de paradeiser kumma aus mittl- und südamerika und san scho vo de atztekn und mayas vo 200 v. chr. bis 700 n. chr. ois "xitomatl" kultiviat woan.
ob in westösterreich jemals wer paradeiser gesagt hat, wage ich zu bezweifeln, aber diese diskussion hatten wir in diesem forum eh schon. ich finde ja paradeiser schön, aber meine oberösterreichischen eltern sagen seit jeher tomate und die sind auch aufgrund ihrers alters imun gegen die Verfremdung ihres dialektes durch das bundesdeutsche fernsehen.
Ich komme auch aus Oberösterreich, und sogar aus dem westlichen Teil, und dort sagen alle über 50 Paradeiser. Die Tomate hat sich so ca. mit dem Aufkommen des Fernsehens eingeschlichen (über die Grenze waren auch die deutschen Sender zu empfangen).
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