Gestresste Schwangere bekommt ängstliches Kind

19. Juli 2011, 13:37

Häusliche Gewalt während der Schwangerschaft hat Auswirkung auf Genaktivität des ungeborenen Kindes

Konstanz - Starker emotionaler Stress bei Schwangeren wie zum Beispiel häusliche Gewalt wirkt sich auf die Genaktivität der Kinder aus. Diesen Nachweis erbrachten Wissenschafter der Universität Konstanz. "Das Kind wird in seinem späteren Leben anfälliger für Stress und psychische Erkrankungen", erklärte Thomas Elbert. Die Kinder seien ängstlicher und weniger neugierig.

Dass es einen Zusammenhang zwischen der Stressbelastung bei Schwangeren und veränderten Verhaltensweisen bei deren Kindern gibt, wurde bisher von den Wissenschaftern schon vermutet. Eine Forschungsgruppe von Psychologen und Biologen der Universität Konstanz konnte jetzt auf genetischer Basis diesen Zusammenhang beim Menschen nachweisen. Die Studie wurde im Journal "Translational Psychology" veröffentlicht. (APA)

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tignosa
00
12.10.2011, 16:27
es sind nicht immer Prügel, sehr junge Menschen lassen sich zB leichter verunsichern, und die "es- habts- eh- keine- Zukunft"- PredigerInenn halten den Mund ja auch nicht

Zudem ist in jungen Jahren die finanzielle Basis noch nicht bzw noch weniger gegeben als später. Da kommt es dann schon dazu, dass sich eine ständig fragt, wie sie es schaffen wird. Dazu noch alle möglichen Horrorgeschichten über Schwangerschaft und Geburt (als wären es Krankheiten). Vielleicht ist dann auch noch das Kind ungewollt, man selbst steht noch in Studium oder Ausbildung, und frau (und auch mann) fragt sich, ob es möglich ist, trotz Kind abzuschließen. Manches- nicht alles davon sieht mensch mit 30 etwas abgeklärter, wenngleich es niemals 100% Gelassenheit gibt. Den "richtigen" Zeitpunkt für ein Kind, den gibts einfach nicht, es "passt" nie.

fertigprodukt
21
11.8.2011, 14:13

dann sollte man doch sofort aufhören mit diesem untersuchungsmarathon schwangerer und sie in guter hoffnung lassen!

Godesberg
12
11.8.2011, 15:00

Jep. Eine Ultraschalluntersuchung ist in Sachen Stress sicher höher zu bewerten als ein prügelnder Ehemann.

Und die neunmonatige Ungewissheit, ob mit dem Kind alles in Ordnung ist wirkt sicher beruhigend und entspannend.

Kathi1609
 
00
20.7.2011, 16:41
der link zur studie wär fein.

Kathi1609
 
12
20.7.2011, 16:40
Na ja, so "stressfrei", wie Schwangerschaft und Geburt heute vom ärztlichen Monopol begleitet werden ...

ist das ja eine Information, die eh keinen von denen interessieren wird.

metall81
10
20.7.2011, 13:06
Dazu gibt es Untersuchungen an Ratten.

Da verhält es sich genauso. Der vermutete Grund: Ratten die in einem Millieu leben, welches Stress verusrsacht gebären ihre Kinder mit hoher Wahrscheinlichkeit in dassselbe Millieu hinein. In einer solch feindlichen Umgebung ist Ängstlichkeit ein Überlebensvorteil.

Sozialstudien in "schlechten" Wohngegenden legen dasselbe nahe. Jene Männer, die als Kinder eher ängstliche Außenseiter waren, schaffen dort eher eine gesicherte Existenz zu gründen, als die "Draufgägnger".

fertigprodukt
11
11.8.2011, 14:14

tierversuche sind unmenschlich und bringen nichts. am allerwenigsten in medizischen belangen.

metall81
20
12.8.2011, 17:25
Zur Kenntnis genommen.

Haben Sie zum eigentlichen Thema auch etwas beizutragen?

marty fink
20
11.8.2011, 15:03
Genauso wie Menschenversuche untierlich sind...

Godesberg
21
11.8.2011, 15:01

Jep. Am besten neue Wirkstoffe direkt am Menschen testen! Sie sind sicher der erste in der Reihe, oder?

Odette
06
19.7.2011, 18:51
ha, dann war ich noch nie so entspannt wie bei meiner ersten schwangerschaft

(wenn der umkehrschluss gilt). so ein scheiss-mir -nix- kind wie meine tochter gibt's nicht so oft. da krieg ich dann schon angst beim zuschaun.

No_lD
00
20.7.2011, 12:39
naja

das könnte auch daran liegen, dass sie von anfang an zu sehr "verwöhnt" wurde bzw. (zu lange) zu viel aufmerksamkeit genossen hat. Und jetzt holt sie sich eben mit ihrer sch**ss-mir-nix persönlichkeit die aufmerksamkeit der eltern wieder zurück.
Bei meinem ersten kleinen ist/war es nicht viel anders.
Bitte nicht als Schuldzuweisung verstehen! Auch scheiss-mir-nix Kinder sind für sich gesehen genauso OK wie normal-vorsichtige, erstere dürften auch mehr spass am aktiven leben haben.
So und jetzt dürfen die Rotstrichler loslegen :)

tignosa
00
12.10.2011, 16:28
umso besser! die Kleine bringt es zu was!

No_lD
00
12.10.2011, 23:01
ähm...

kontext?

Dirty Sanchez
 
02
20.7.2011, 14:54
Schuldzuweisungen und Rotstricheln sind in solchen Fragen fehl am Platze.

Niemand ist in Angelegenheiten der Kindererziehung vor Fehlern gefeit; aber ich wage die Frage zu stellen, ob man seinem Kind überhaupt zuviel Aufmerksamkeit schenken kann?

No_lD
00
22.7.2011, 12:44
Fehler

Grundsätzlich spreche ich von Auswirkungen elterlichen Denken und Handelns, nicht von Fehlern. "Fehler" sind auch sehr relativ, die antiautoritäre mutter identifiziert das warnen vor gefahren als fehler, während die autoritäre mutter das z.b. nicht so sieht. ich kenne einen perfekt antiautoritär erzogenen sohn, da hat es wirklich funktioniert, aber diese mutter wusste eben exakt, worum es dabei geht. Viele verwenden diesen begriff als ausrede, werden doch immer wieder autoritär, das kind merkt diesen "schwindel" und steigt aus dem "programm" aus.
Zu Ihrer Frage:
"Aufmerksamkeit" muss dafür erst mal richtig definiert werden. Es gibt kein "zu viel", aber es gibt auch negative Auswirkungen von "zu viel". Beispiele davon kennen wir ja alle...

tignosa
00
12.10.2011, 16:31
he Moment mal!

es gibt nicht nur "antiautoritär" und "autoritär"- wie wäre es mit "notwendige Grenzen setzen, aber dem Kind das auch erklären warum"? Mein Mann erzählte mir vor Kurzem, wenn ihm als Kind von seiner Mutter etwas verboten wurde, hat er gefragt "warum?". Die Schwiemu dazu "Darum!". Bei meinem Vater wars der Spruch "Weil i des sog." Na, da soll mensch dann schlau werden draus.

No_lD
00
12.10.2011, 22:59
stimmt

da habe ich polarisiert.
autorität wird nach meinem verständnis anerkannt, nicht aufgezwungen.
genau wie sie es beschreiben, versuche ich auch mit meinen kindern "umzugehen", noch besser: zu erziehen.
Ich zähle auch zu den glücklichen, dessen partner das genauso sieht, anstatt zu konkurrieren.

Odette
01
20.7.2011, 15:04
und ich wage ihre frage mit "nein!" zu beantworten!

Odette
00
20.7.2011, 14:50
wieso wollen sie wissen, dass sie zuviel aufmerksamkeit bekommen hat?

und woraus schließen sie, dass sie jetzt weniger bekommt? sie war schon von geburt an so. ich find es super, dass sie aktiv und nicht überängstlich ist und werde dies sicher zu fördern versuchen! (ihr gleichzeitig aber hoffentlich helfen können, ein gewisses gefahrenbewusstsein zu entwickeln!)

No_lD
00
22.7.2011, 12:37
falsche frage

dass ich es wissen würde, hab ich gar nicht behauptet, wenn Sie nochmal lesen, steht da: "es könnte auch daran liegen, dass...".
Das thema ist in textform schwer zu kommunizieren, dafür müsste man begriffe wie "aufmerksamkeit" erst mal abgleichen. "Aufmerksamkeit" ist sogar, wenn Sie ihr Kind schimpfen, einen bösen Blick zu werfen, oder (bitte nicht) schlagen. Es gehört zu einer gesunden Entwicklung, diese "Suche nach Bestätigungen" im Schulkindalter abzulegen. Sie wissen bestimmt, dass Kleinkinder bis nach der Trotzphase extrem narzistisch sind. Es dreht sich alles nur "um es", das kind. Tut es das mal nicht, fordert das Kind in irgendeiner Form Aufmerksamkeit ein, "testet" also Ihre reaktion auf sein verhalten.

zellu lloyd
00
21.7.2011, 20:23
weiss eigentlich irgendwer (von den Postern)

(ausser der Mutter), wie alt "das Kind" ist, nur damit wir wissen, wovon wir reden!

Odette
00
21.7.2011, 23:11
"das kind" ist 20 monate alt

zellu lloyd
00
21.7.2011, 20:21
weiss eigentlich irgendwer

Dirty Sanchez
 
11
19.7.2011, 14:26
Starker emotionaler Stress bei Schwangeren...

JEDE Schwangere steht unter starkem emotionalem Streß.

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