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Für Private sind aktuell noch knapp 15 Millionen Euro im Fördertopf für thermische Sanierungen übrig, darauf wies am Dienstag die Nachhaltigkeitsinitiative "Umwelt + Bauen" hin. "Bereits 55,1 Millionen Euro wurden über die Sanierungsschecks für private Sanierungsmaßnahmen zugesagt, damit bleiben noch 14,9 Millionen an Fördergelder bis Ende des Jahres übrig", gab Carl Hennrich, Obmann des Fachverbands Stein- und keramische Industrie, in einer Aussendung bekannt. Sanierungswilligen wird also zur Eile geraten: Die Förderaktion wurde zwar erst kürzlich bis Jahresende verlängert, 80 Prozent jener 70 Millionen Euro, die für Private reserviert sind, sind aber schon weg.
Bei der weitere 30 Millionen Euro schweren betrieblichen Förderung befinden sich noch rund zehn Millionen Euro im Fördertopf, 20 Millionen wurden schon zugesagt bzw. liegen dafür Förderanträge vor. Firmen können noch bis September Anträge stellen.
Insgesamt hat die Regierung für die Jahre 2011 bis 2014 jeweils 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt - und es dürfte ein noch besseres Geschäft werden als 2009, darauf weisen alle Zahlen hin: Bis Juli 2011 wurde über den Sanierungsscheck ein Investitionsvolumen von 733,76 Millionen Euro ausgelöst. "Mit Ausschöpfen das Sanierungsschecks werden wir inklusive Nebeninvestitionen die Milliardeninvestitionsgrenze erreichen", erwartet Josef Muchitsch, SPÖ-Nationalrat und stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz. Der "Hebel" würde damit 1:10 betragen (ein Euro an Förderung löst 10 Euro an Investition aus, Anm.) - 2009 waren es "nur" 1:8.
Im Durchschnitt gab es pro Förderantrag knapp 4.000 Euro nicht rückzahlbaren Zuschuss. "14.100 Wohneinheiten werden damit thermisch saniert und dadurch der CO2-Ausstoß um rund 30 Millionen Tonnen minimiert", erklärt Bau-Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel. (red)
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