"Der Hobbit" im Anmarsch - Martin Freeman gibt Zwischenstand

19. Juli 2011, 10:29
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"Herr der Ringe"-Abspaltung soll in zwei Teilen 2012 und 2013 ins Kino kommen - Freeman: "Dieser Film wird mein Leben verändern

Es mag nicht unbedingt als Kompliment aufgefasst werden, Ähnlichkeit mit einem Hobbit attestiert zu bekommen - diesen kleinen, niedlichen, haarigen und zähen Wesen aus der Fantasy-Welt von "Herr der Ringe"-Schöpfer J.R.R. Tolkien. Doch beim Blick auf Martin Freeman kann man sich gewisser Parallelen nicht verschließen. Das runde Gesicht, die warm leuchtenden Augen, die leicht abstehenden Ohren, die Himmelfahrtsnase. Äußerlich jedenfalls scheint der britische Schauspieler gewappnet für die geradezu gigantischen Erwartungen, die auf ihm liegen. Denn er hat die Titelrolle in der Verfilmung des weltberühmten Vorgängerromans der "Ringe"-Trilogie und spielt den "Kleinen Hobbit".

Kult

Superlative sind für die Anforderungen, die an die Leinwandversion des Kinderbuches gestellt werden, wohl weitestgehend angebracht. Zigtausenden Fans gilt es, gerecht zu werden. Den Lesern in Großbritannien und anderswo, die mit dem Klassiker aus dem Jahr 1937 aufgewachsen sind. Der gigantischen "Herr der Ringe"-Anhängerschaft, die die Filme und Bücher geradezu kultmäßig verehrt. Und natürlich den vielen Beteiligten, die mit dem neuen Film jede Menge Geld machen wollen.

Für den Filmnamen wurde das "kleine" des Buchtitels weggestrichen. "Der Hobbit" erzählt die Geschichte des Hobbits Bilbo Beutlin und seiner Abenteuer in der Fantasy-Welt Mittelerde. Unter anderem besiegt er einen Drachen, und bekommt einen schicksalhaften Ring, der zur Grundlage für die legendären "Ringe"-Bücher wird.

Streik einer Schauspielergewerkschaft

Nachdem es zahlreiche Hindernisse wie etwa den Streik einer Schauspielergewerkschaft und einen Studiobrand zu überwinden gab, hatten die Dreharbeiten im März endlich begonnen. Wie bereits beim "Herr der Ringe" wird in Neuseeland gefilmt. Derzeit gehe es gut voran, verrät Freeman bei einem Interviewtermin im walisischen Cardiff. Ganz, wie es auch der Buchvorlage entspricht, werde "Der Hobbit" eher ein Familienfilm, weniger dunkel und angsteinflößend als "Der Herr der Ringe". Die Erwachsenen dürften trotzdem in Scharen in die Kinos strömen.

Dass er sich auf etwas Großes auf mehreren Ebenen einlasse, sei ihm von Anfang an klar gewesen, meint der Schauspieler. Das genaue Ausmaß aber habe er erst erfasst, als es um die Frage ging, ob er die Rolle des Bilbo tatsächlich bekommen würde. Zunächst hatte es nämlich so ausgesehen, als ob er sie wegen Terminproblemen nicht annehmen könnte. "Plötzlich war es schon eine Nachricht, dass ich nicht den Bilbo spielen würde", erinnert er sich an die Flut von Diskussionen im Internet. "Ist es nicht verrückt, dass es eine Nachricht ist, dass jemand etwas nicht macht?" Als dann klar war, das er es doch tut, wurde es noch schlimmer.

Erkannt

In Deutschland kennt man Freeman bisher wenig. Auch in seiner Heimat Großbritannien ist der 39-Jährige nicht unbedingt ein Gesicht, das jeder auf der Straße erkennt. In "Per Anhalter durch die Galaxis" und in einer kleinen Nebenrolle in "Love Actually" war er zu sehen. Seine Landsleute bringen ihn vor allem mit der Comedy-Serie "The Office" von Ricky Gervais in Verbindung. In einer modernen Version von "Sherlock Holmes" des Senders BBC, die vom 24. Juli an auch in der ARD zu sehen ist, spielt er den Detektiv-Gehilfen Watson.

"Ich versuche, so gut ich kann, nicht an die Erwartungen der Zuschauer zu denken", sagt Freeman mit Blick auf den "Hobbit". Der Film soll nach derzeitigem Stand in zwei Teilen 2012 und 2013 ins Kino kommen. Regie führt der Neuseeländer Peter Jackson. Der hatte sich schon der als unverfilmbar geltenden "Herr der Ringe"-Bücher angenommen und mit seiner Version des epischen Kampfs gegen das Böse einen absoluten Kassenerfolg produziert.

"Ich weiß, das dieser Film mein Leben verändern wird - und zwar in einer Art und Weise, von der ich jetzt noch nicht annähernd etwas ahne", sagt Freeman mit Blick auf seine Zukunft und den weltweiten Rummel um das Millionenschwere Werk. Er habe aber die Rolle einfach nicht ablehnen können. "Ich habe es des Geldes wegen gemacht", sagt er, und könnte es trotz des breiten Grinsens ernst meinen. Nein, nein, winkt er ab, es habe auch andere Gründe gegeben. "Es war einfach in allen Bereichen zu groß: Eine zu große Chance, eine zu große Rolle, ein zu großer Job." (APA/Dpa)

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Hobbit

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Posting 1 bis 25 von 62
1 2
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting
02
25.7.2011, 12:44
Politisch korrekt

Die Neu-Übersetzung von HdR habe ich nach ein paar Seiten weggelegt. Als das erste Mal das Wort Klunker vorgekommen ist, habe ich mich noch knapp zum weiterlesen überreden können. Aber als Sam das erste Mal zu Frodo "Chef" statt "Meister" gesagt hat, hab ich es zugeklapp und irgendwo im Keller verstaut.
political correctness passt einfach nicht krampfhaft überall.

Mathias
 
00
25.7.2011, 15:37
Es gibt bessere Übersetzungen ...

... da spricht Sam den Frodo als "Herr Frodo" an, wie es aus mittelalterlichen Texten auch bekannt ist!

All Rites Reversed
00

Ja, die "alte" von Margaret Caroux, welche den "archaischen" Ton und Flair des Originals sehr gut transportiert und sprachlich sehr schön ist. Die fiel mir glücklicherweise "zufällig" in die Hände, noch vor den Filmen und vor der grauslichen Neuübersetzung. Leider sind diese Ausgaben kaum mehr zu kriegen, bzw. wenn, dann sehr teuer.

dieter tiefensteppe
20
23.7.2011, 19:42

das methan ist schuld! dieser film wird auch mein leben verändern. fals sich dieser film gut verkauft, kann ich keinen respekt mehr vor dem menschen haben. das ist eine kinder geschichte und wird wahrscheinlich zum größtenteils von erwachsenen gesehen werden!

herr der ringe war an der kippe des ertragbaren, darin konnte man wenigsten noch ein paar "kluge" schlüsse ziehn. aber das ist doch nur noch für kinder bestimmt.

Hir0 Protagonist
01
23.7.2011, 21:18
gedanken sind frei..

aber Deine sind mir nicht sympathisch, Menschenfeind.

Ich weiß, Du wirst das nicht auf Dir sitzen lassen wollen- aber von mir kommt nichts mehr. Wollt nur bescheid geben, dass ich einer von den Menschen bin...

werwolfi
02
22.7.2011, 01:22

ich fand ja beim lesen den tonfall und die sprache im “Hobbit“ weit netter als in LOTR, das speziell zum ende hin zunehmend ja nur mehr getragen und pathetisch daherkommt... dagegen die leichtigkeit und der trockene humor im hobbit, da hab ich mit beim lesen dauernd nur gedacht, jetzt weiß ich, was Douglas Adams und die Pythons als kids auf dem nachtkastl liegen hatten... ;o)

borake
10
21.7.2011, 13:30
da schau ich mir lieber den potter an!

Hr. Vorragend
02
20.7.2011, 13:09
Strongheart
 
00
24.7.2011, 12:55
das tolle an dem video

Er ist der einzige ohne Spitzohren :-)

Strongheart
 
00
24.7.2011, 12:54
das tolle an dem video:

Chrisl77
 
00
24.7.2011, 11:03

ich glaube, das kann ich nie wieder vergessen.

Herman Toothrot
01
21.7.2011, 16:53

ist ja irre. nerd²

Spartaner13
00
20.7.2011, 10:30
Super!!! endlich wieder was neues

Freu mich schon auf den Film - hab das Buch zwar nicht gelesen, aber schön, dass wiedermal ein Fantasy-Film kommt.

Verwundert bin ich, da sich hier manche aufregen, dass der Film nicht blutig genug wird ... dann schaut euch Horror-Filme an - wo ist das Problem? Herr der Ringe war ja jetzt auch nicht so blutig.

freeye
00
20.7.2011, 12:57
darum gehts ja =)

hdr war ein irre guter film, aber der realismus fehlt halt trotzdem.

es warat nämlich so:
00
21.7.2011, 14:09
genau!

orks koennen uberhaupt nicht sprechen!

Mathias
 
00
21.7.2011, 09:13
Schon am Mittag zugeraucht?

Was für einen Realismus erwarten Sie sich bei Fantasy oder Science Fiction Filmen? So einen Realismus wie bei Cheech & Chong??

Spartaner13
02
20.7.2011, 14:01

Liegt sicher daran, dass es ein Fantasy-Film war ;-)

solandre
 
10
19.7.2011, 20:18

oje, also ich hoffe ja anderes, aber wenn so über einen film gesprochen wird, dann wird es so ein"familien"-film auf disney oder star wars -ebene. schön angepasst um ein möglichst breites publikum anzusprechen, damit aber völlig belanglos und - schlecht.

ich halte jackson immer noch zu gute, dass er herr der ringe genau so verfilmt hat wie die geschichte in den büchern gezeichnet wird. kriegerisch und dunkel. beim lesen der bücher, kommt das nicht ganz so rüber, denn beim lesen hat man mehr zeit um dinge zu verdauen und ausserdem wurde der handlungsstrang durch abgeschlossene nebengeschichten unterbrochen. realisiert hab ich erst bei der gerafften handlung des films, dass die fünf ringe bücher eigentlich eine schlimme krieggeschichte sind.

Klappe zu, Lindwurm tot.
02
20.7.2011, 09:04

Hast du das Buch gelesen? "Der kleine Hobbit" ist auch im Roman-Original "familientauglich". Warum sollte der Film es dann nicht sein?

another1
00
20.7.2011, 11:03

Familientauglich..nunja, wenn man die Szenen herausschneided wo 3 Trolle versuchen die Zwerge zu zermatschen, der Drache ein ganzes Dorf niederbrennt...also ganz so familientauglich ist das Buch nicht an allen Stellen ;)

Laughing Magician
00
28.7.2011, 13:16

drachen, die ein ganzes dorf niederbrennen wurden schon in "drachen zähmen leicht gemacht" familientauglich gemacht...

Got Your Noes!
01
21.7.2011, 13:02

ein wolf der rotkäppchen und die großmutter fressen will, hänsel und gretel die die hexe verbrennen die sie vorher verspeisen wollte, teufel schlägt mädchen hände ab, etc. etc. etc.
nachzulesen in grimms kinder- und hausmärchen.

Klappe zu, Lindwurm tot.
02
20.7.2011, 11:47

Diesem Argument folgend wären wohl zwei Drittel aller Märchen nicht familientauglich.

Franz Josef Lolinger
10
19.7.2011, 20:05

Hoffentlich bekommt er FSK 18

Mathias
 
01
20.7.2011, 10:14
Wäre falsch!

Das Buch ist ja auch nicht ab FSK 18, wozu den Film künstlich verändern? Sie sind im falschen Forum!

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