Brüssel will Nothilfe für Afrika weiter aufstocken

18. Juli 2011, 15:33

Bitte der somalischen Schebab-Miliz um Hilfe mit gemischten Gefühlen aufgenommen

Brüssel - Brüssel will die Nothilfe für das dürregeplagte Horn von Afrika binnen weniger Tage erneut aufstocken. Es gehe um eine "bedeutende Erhöhung", sagte die für humanitäre Hilfe zuständige EU-Kommissarin Kristalina Georgieva am Montag in Brüssel. Vorvergangene Woche hatte die Kommission ihre Hilfe für das Horn von Afrika für 2011 um 5,7 Millionen Euro auf rund 70 Millionen Euro erhöht. In Somalia, Äthiopien, Kenia, Dschibuti und Uganda hungern wegen einer anhaltenden Dürre mehrere Millionen Menschen.

Georgieva äußerte sich zur Bitte der islamistischen Schebab-Miliz in Somalia um internationale Hilfe von Anfang Juli mit gemischten Gefühlen. Dies sei "ein Zeichen von Verzweiflung und von Hoffnung" für die Hungernden, sagte die EU-Kommissarin. Die Miliz hatte jahrelang in den von ihr kontrollierten Gebieten ausländischen Helfern die Arbeit verboten, unter dem Eindruck der Hungerkatastrophe ihre Haltung jedoch geändert.

Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) will nach Angaben des französischen Außenministers Alain Juppe ein Sondertreffen zur Lage in Somalia abhalten. Bei dem Treffen in Rom solle ein "außerplanmäßiges Hilfsprogramm für Somalia" auf den Weg gebracht werden, sagte Juppe am Montag am Rande eines Treffens der EU-Außenminister in Brüssel. Einen Termin für die Konferenz nannte er nicht. (APA)

ja

bitte das geld ins ausland verschenken, sehr clever. Gerade in der jetzigen situation.

Es gibt sie also doch noch,

Die menschlichkeit.

Sehr richtig! Und da gehört das Geld auch hin, zu den Menschen, die es am nötigsten brauchen. Hoffentlich erreicht es auch genau diese Menschen, und landet nicht, wie sonst üblich - in falschen Händen.

Wie gutgläubig muss man sein zu glauben, dass die Hilfsbedürftigen tatsächlich viel von dem Geld sehen?

Ich bin weder gutgläubig, noch mache ich mir dahin gehend Illusionen.

Es ist aber wenigstens davon auszugehen, dass davon benötige Nahrungsmittel und Wasser gekauft wird, um die Katastrophe zu beenden - und sei es nur für kurze Zeit.

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