Vor allem Kleidung und Schuhe werden im Netz gekauft
Deutschlands Verbraucher haben einer Studie zufolge allein von April bis Juni dieses Jahres fast acht Mrd. Euro im Internet ausgegeben. Im zweiten Quartal erzielten Online- und Versandhändler einen Umsatz von 7,96 Mrd. Euro, wie der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) am Montag in Berlin mitteilte. Das Ergebnis sei besonders erfreulich, weil das zweite Quartal normalerweise immer ein wenig umsatzschwächer ausfalle, erklärte bvh-Geschäftsführer Christoph Wenk-Fischer. Für das gesamte Jahr rechnet der Verband mit einem Umsatz von 32,4 Mrd. Euro, das wären rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr.
Kleidung und Schuhe
Vor allem der Verkauf von Kleidung und Schuhen übers Internet oder den Versandhandel nahm kräftig um 20 Prozent zu, wie der bvh mitteilte. Zweistellige Wachstumsraten ermittelte der Verband auch beim Umsatz mit Möbeln und Dekorationsartikeln, Drogerieartikeln, Kosmetik und Parfüm sowie mit Medikamenten. Den meisten Umsatz machen die Online- und Versandhändler demnach mit Kleidern und Schuhen, mit gehörigem Abstand folgen Bücher, Filme und Musik, Unterhaltungselektronik, Computer und Hobbyartikel. Zum bvh gehören 320 Unternehmen - neben Versand- und Internethändlern etwa auch Teleshopping-Unternehmen und Online-Apotheken. (APA)