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vergrößern 500x333Alles einsteigen, SUV fährt ab!
vergrößern 600x449Notfalls packt der Chevrolet Captiva sieben Insassen.
Früher waren Wohnwagen etwas Schreckliches. Sperrig, langsam und überhaupt nur was für Piefke in Italien oder Wiener Hausmeister am Neusiedler See. Wer etwas auf sich hielt, genierte sich für diese Zeitgenossen. Seit Erfindung der vierrädrigen Nutztiere ist das anders. Denn die SUVs sind, wie der Name schon sagt, sportlich und vielseitig nutzbare Vehikel. Von behäbig keine Spur. Deshalb gewöhnt man sich an diese komfortablen Kisten auch verdammt schnell. Schneller, als der kritischen Betrachterin lieb ist.
Schön finden wir den Chevy Captiva, der sich als mit seiner 75 Jahre währenden Ahnenreihe aufbauend auf dem Suburban (Baujahr 1935) als Erfinder des SUV sieht, auch nach der Modellpflege nicht. Eindrucksvoll, ja das ist der modernisierte Captiva, und technisch fehlt es dem kraftvollen Turbodiesel mit 2,2 Litern Hubraum auch an wenig bis nichts. Aber schön im Sinne einer eleganten Katze ist der Kraftlackel nicht.
Muss er auch nicht. Er ist ja als Reisewagen konzipiert und soll vor allem überall hinaufkommen, nie umfallen - und viel Platz haben. Letzteres hat er vom Kopf bis zu den Füßen mehr, als der Normalverbraucher gemeinhin braucht. Ellenbogen-Zusammenstoß praktisch ausgeschlossen.
Serienmäßig eingebaut sind unter anderem Rundum-Airbags, ESP, Klimaanlage, Aluräder, CD-Radio mit MP3 inklusive. Dachreling, Bluetooth fürs Freisprechen, hydraulischer Bremsassistent, Bergabfahrkontrolle (DCS), Überschlagschutz (ARP) und separat zu öffnende Heckscheibe. Und die Liste an Errungenschaften, die "nice to have" sind, lässt sich beliebig fortsetzen - bis 230 PS. Bei der Rückfahrkamera empfiehlt sich Großzügigkeit, denn es dauert eine Weile, bis man die Abmessungen des Reisewagens intus hat.
Am 6-Gang-Automatikgetriebe der Testversion sollten die Herren Konstrukteure vielleicht doch noch Hand anlegen, manuelles Zuschalten würde den Reiseriesen ordentlich aufmöbeln. Vollautomatisch ist man aber wenigstens am Mehrverbrauch nicht selbst schuld. Apropos Aufpreis: Wer im Siebensitzer mit Allrad sitzen will, sollte mindestens 32.490 Euro ansparen. (Luise Ungerboeck/DER STANDARD/Automobil/15.07.2011)
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...fehlts dem an allem. Allein schon die aniquierte Automatik kostet gut 1l mehr Spritverbr. als nötig. Für Qualität ist ein Chevy noch nie bekannt geworden. Wer sich das Teil kauft ist entweder Masochist od. vollständig benebelt...
sehr gut, ultra bequemes reiseauto. wir haben das ding in unserer firma mit der 3l maschine gekauft da es keine diesel gibt.
verwenden es hautsaechlich um besucher vom flughafen abzuholen oder von einem werk ins andere zu befoerdern, incl. fahrer 6 personen mit gepaeck kein topic.
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