Die letzte Reise eines Space Shuttles

Ansichtssache | 23. Juli 2011, 18:00
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foto: reuters/hans deryk

Am Freitag, den 8. Juli, hob die "Atlantis" vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral zum allerletzten Flug des Space-Shuttle-Programms ab. Auch wenn der 135. Flug einer Raumfähre für die US-Raumfahrtbehörde NASA eher eine Ehrenrunde darstellte - nicht umsonst wurde die Rückkehr der "Atlantis" zunächst für das 42. Jubiläum der Mondlandung angepeilt - galt es, eine ganze Reihe wichtiger Aufgaben zu erfüllen: Hauptzweck der Mission war es, die Internationale Raumstation ISS mit soviel Ausrüstung wie möglich zu bestücken; dafür hatte der Orbiter das Mehrzwecklogistikmodul "Rafaello" mit mehr als vier Tonnen Ersatzteilen, Proviant und Kleidung in seiner Ladebucht.

Dort befand sich außerdem auch ein robotisches Auftankexperiment, das bei einem Weltraumspaziergang installiert werden sollte und dabei helfen könnte, Methoden zum Wiederauftanken von Satelliten im All zu entwickeln. Zuguterletzt sollte die "Atlantis" bei ihrer Rückkehr neben Müll und nicht mehr benötigten Gegenständen eine ausgefallene Ammoniakpumpe zur Erde zurückbringen - etwas, das bislang kein anderes Raumfahrzeug vollbringen kann.

Der folgende Bilderreigen zur Shuttle-Mission STS-135 illustriert das Ende der zweiten großen Ära der US-Raumfahrt nach den Raketen-Programmen der 1960er und 1970er Jahre.

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16 Postings
Experte für eeh alles
00

Wie praktisch, im Weltraum benötigt man keinen Gürtel.

nix do
00
25.7.2011, 08:36
geile Frisur

so ohne Haarband :)

Quark
00
24.7.2011, 12:48

naja, langsam sollte doch die Dragon-Kapsel von SpaceX fertig sein, dann können die Amerikaner wieder Menschen direkt zur ISS schicken

bad user
01
24.7.2011, 10:59
Bild 33:

"Die Atlantis-Crew wurde von "Don't Panic" von Coldplay wieder geweckt."

Humor haben die, das muss man ihnen lassen ... :)

Alf von Melmak
 
00
24.7.2011, 09:10
Die Aufgabenliste des vierten Missionstages umfasste die Ankoppelung des Frachtbehälters "Raffaello"

...gesponsert von Ferrero Rocher?

Quark
00
24.7.2011, 12:44

den witz gabs jetzt auch schon mindestens zwei mal

PReb
00
24.7.2011, 00:52

das muss so ein unglaubliches gefühl sein dort oben...

Martin Rosenkranz, airpower.at
22
23.7.2011, 22:58
Binnen 7 Minuten und 22 Sekunden erreichte der Orbiter eine Beschleunigung von 3 g

......

Wers glaubt

3g stehen praktisch sofort an.

Redaktion derStandard.at/Wissenschaft
24
24.7.2011, 12:38
schön, dass Sie da so gut Bescheid wissen...

... oder doch nicht?

Wir haben diesen Link für unsere Behauptung: http://tinyurl.com/4y3l2m4

Was haben Sie?

Mit freundlichen Grüßen
derStandard.at/Wissenschaft

acca acca
00
24.7.2011, 15:41

Hmmm, es könnten beide, Airpower und Standard/Wissenschaft, Recht haben. Kommt darauf an welche g gemeint ist.
In der Tabelle ist von Acc Gs die Rede, also von den zusätzlichen g durch die Beschleunigung durch den Schub. Und da werden die 3 g nach 7 Minuten erreicht.
Die Crew spürt aber auch die die 1 g Schwerkraft der Erde.
Und somit gibt es eine totale 3 g Beschleunigung schon nach wenigen Sekunden für Crew und Orbiter. Ich schätze 3 g sind das Limit das noch als angenehm wahrgenommen wird und darum wird es auch nicht mehr beim Start beschleunigt.

wie gesagt, hängt davon ab welche Beschleunigung man definiert.

Stahl_____666
00
24.7.2011, 19:39
.

So ist es!

Das Shuttle ist bis zum Start einer Kraft von 1 G (Erdschwerkraft) ausgesetzt.

Bei T +1 s wirkt eine zusätzliche Beschleunigungskraft von 1,6 G und bei T +17s 1,9 G auf Mann und Maschine, also knappe 3 G.

Die 3 G nach 7 Minuten sind hingegen absolut, da in einer Höhe von 64 Meilen kaum mehr Erdschwerkraft einwirkt.

Flash for Fantasy
00
25.7.2011, 22:00
.... da in einer Höhe von 64 Meilen kaum mehr Erdschwerkraft einwirkt.

... könnte man einen Turm bis in die Höhe der ISS bauen und setzt Rapunzel hinauf, so würde sie noch 90% ihres Erdengewichts auf die Waage bringen. Auf der ISS ist man nicht "schwerelos", sondern im freien Fall, mann fällt auf die Erde zu und ständig an ihr vorbei :-)

Parkschwein
00
11.8.2011, 14:02

rapunzel hat ja auch haare die bis nach unten reichen ...

Flash for Fantasy
00
11.8.2011, 17:46

Ups, ja genau. Der Vergleich hinkt also.

acca acca
00
26.7.2011, 11:52

sie haben recht, nur sitzt das Shuttle nicht auf einem Turm sondern fliegt mit zig 10.000 km/h tangential zur Erde.
ich glaube die 1 G Erdanziehung ist daher in 64km zu vernachlässigbar:

1) Die Erdanziehung kommt nicht mehr aus der selben Richtung wie der Schub der Düsen. Daher addieren sich die Beschleunigungen nicht mehr einfach (Vektoraddition).

2) Das Shuttle ist schon sehr schnell und fast in einer Umlaufbahn. Damit sinkt die gemessene Beschleunigung der Erdanziehung. In einer Umlaufbahn ist sie gleich null, da man sich im freien Fall befindet.

. PALS
00
23.7.2011, 18:39
ChallEnger

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