Kenianische Alternativ-Nobelpreisträgerin gestorben

18. Juli 2011, 12:49
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Dekha Ibrahim Abdi tödlich verunglückt - 2007 erhielt sie Preis für weltweiten Einsatz zur Beilegung religiöser Differenzen

Nairobi/Stockholm - Die Trägerin eines der Alternativen Nobelpreise von 2007, Dekha Ibrahim Abdi, ist am Donnerstag an den Folgen eines Autounfalls gestorben. Bei einem Frontalcrash mit einem Lkw in in der kenianischen Hauptstadt Narobi kamen vergangene Woche außerdem ihr Ehemann und der Lenker des Autos ums Leben. Sie hinterlässt vier Kinder.

Der Geschäftsführer der Alternativen Nobelpreise (Right Livelihood Awards) Ole von Uexküll, nannte die verstorbene Preisträgerin in einer Aussendung der in Stockholm ansässigen Stiftung ein globales Vorbild. 

Abdi erhielt den Right Livelihood Award 2007 für ihren weltweiten Einsatz zur Beilegung religiöser Differenzen und für die Versöhnung verfeindeter Gruppen nach gewalttätigen Konflikten. "Sie hat in unterschiedlichen ethnischen und kulturellen Situationen gezeigt, wie religiöse und andere Differenzen sogar nach gewalttätigen Konflikten versöhnt werden können und wie in einem kooperativen Prozess Frieden und Entwicklung erreicht werden kann", hieß es in der Begründung. (APA/red)

  • Abdi war aktiv in den Friedensprozess in Folge der 
Gewaltwelle nach den Wahlen in Kenia 2008 involviert. Sie hat außerdem 
mit Organisationen, mit ExpertInnen für Frieden und Konfliktlösung und 
Institutionen auf der ganzen Welt zusammengearbeitet.
    foto: wolfgang schmidt

    Abdi war aktiv in den Friedensprozess in Folge der Gewaltwelle nach den Wahlen in Kenia 2008 involviert. Sie hat außerdem mit Organisationen, mit ExpertInnen für Frieden und Konfliktlösung und Institutionen auf der ganzen Welt zusammengearbeitet.

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