23 Tote in Ecuador: Ausnahmezustand wegen gepanschtem Alkohol

18. Juli 2011, 12:15
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Armee soll Verbot kontrollieren

Quito - Nach dem Tod von 23 Menschen durch gepanschten Alkohol ist in ganz Ecuador der Ausnahmezustand samt landesweitem Alkoholverbot verhängt worden. Das Verbot, das sowohl den Verkauf als auch den Konsum betrifft, gelte 72 Stunden lang, teilte das Gesundheitsministerium in Quito am Sonntagabend (Ortszeit) mit. Für seine Umsetzung werde die Armee aktiviert, um die Polizei bei ihren Kontrollen zu unterstützen.

In dem südamerikanischen Land waren innerhalb einer knappen Woche 23 Menschen an gepanschtem Alkohol gestorben. Mehr als 100 weitere Menschen wurden in Provinz Los Ríos im Südwesten Ecuadors wegen Vergiftungserscheinungen im Krankenhaus behandelt.

Staatschef Rafael Correa hatte am Samstag von einer "Tragödie" gesprochen. Er rief alle Menschen, die Alkohol getrunken hatten und sich dann schlecht fühlten, auf, sofort zum Arzt zu gehen. Mehr als 6.300 Liter minderwertiger Alkohol wurden beschlagnahmt. (APA)

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    Viele Bars in Quito bleiben leer (Foto: francisbonte/Flickr)

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