Fakten

Therapieplätze für Kinder fehlen

Hintergrund | 17. Juli 2011, 18:07

Die deutschen Pflichtversicherungen wenden für Psychotherapie das Dreifache auf

40.000 bis 80.000 Kindern und Jugendlichen werde die notwendige Therapie vorenthalten, um motorische, sensorische, sprachliche oder psychische Störungen zu behandeln: Zu diesem Schluss kommt der Kinderarzt Rudolf Püspök in einer Studie und nennt als Grund die hohen Selbstkosten. Beispiel Psychotherapie, die hierzulande keine generelle Krankenkassenleistung ist: Pro Jahr gebe es für Kinder ein Kontingent von 100.000 kostenfreien Stunden, der Bedarf liege aber beim Fünf- bis Zehnfachen. Wer durch die Finger schaut, bekommt einen Kassenzuschuss von 21,80 Euro pro Stunde, für die Therapeuten zwischen 65 und 100 Euro verlangen. Die deutschen Pflichtversicherungen wendeten pro Versichertem für Psychotherapie das Dreifache auf, sagt Püspök. (jo, STANDARD-Printausgabe, 18.7.2011)

Der_Falke
00
18.7.2011, 13:03

ich hab schon mehrmals erlebt das jugendliche die dringendst Psychotherapie benötigt hätten, dies nicht gemacht haben um ihre Eltern nicht finanziell zu belasten. Eine davon nimmt dafür seit Jahren schwere Psychopharmaka, die werden von der Krankenkassa gezahlt !!!

sturmy
00
18.7.2011, 10:49
bitte, bitte nur etwas Geduld, die Parmalobby arbeitet intensiv am chemischen Schnuller und der antidepressiva Babynahrung....

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