Kernel 3.0

Neuer Linux-Kernel bringt viel neues - auch von Microsoft

17. Juli 2011, 14:00
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    grafik: archiv

    Das viel gefakte "MS Linux" ist zwar noch immer nicht Realität geworden, zumindest trägt Microsoft aber mittlerweile so manches zum Kernel bei.

Arbeiten am HyperV-Support bringen Microsoft-Entwickler Platz 1 in der Liste der neuen Beiträge zu Kernel 3.0 ein

Die Zeiten in denen Microsoft-Obere das freie Betriebssystem Linux als "Krebsgeschwür" bezeichnet haben, sind längst vorbei. Auch bei Microsoft hat man mittlerweile ein erheblich entspannteres Verhältnis zum Thema freie Software gefunden. Nichts könnte diesen Umstand eindrücklicher untermalen als eine aktuelle Statistik von LWN.net (die allerdings noch nicht öffentlich zugänglich ist, Anm.).

Ranking

Reiht man nämlich die neuen Beiträge zum kommenden Kernel 3.0 nach ihrer Anzahl, steht an der Spitze dieser Liste ein gewisser K. Y. Srinivasan - und dieser ist Microsoft-Mitarbeiter. Die insgesamt 343 vorgenommen Änderungen drehen sich dabei allesamt um die Verbesserungen des HyperV-Supports im Linux-Kernel. Damit soll das freie Betriebssystem künftig besser unter Microsofts Virtualisierungslösung laufen.

Alles ist Relativ

Auch wenn dieses Ergebnis durchaus beeindruckend ist, muss es natürlich noch in einen Kontext gesetzt werden. So befinden sich alle diese Änderungen im sogenannten "Staging"-Bereich, einer experimentellen Abteilung, bei der weniger hohe Ansprüche gestellt werden als beim offiziellen Kernel. Auch sind die Beiträge von Srinivasan in viele kleine Code-Stücke gegliedert, was die hohe Anzahl ergibt. Betrachtet man das Ganze nach dem Umfang neu beigetragener Zeilen, hat Intel mehr als zehn mal so viel Code beigetragen als Microsoft. (red, derStandard.at, 17.07.11)

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Posting 1 bis 25 von 81
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maruh
00
17.7.2011, 20:55

wie sie gleich alle anspringen auf den troll…

tz

Fairy Tail
06
17.7.2011, 17:58
"Die insgesamt 343 vorgenommen Änderungen drehen sich dabei allesamt um die Verbesserungen des HyperV-Supports im Linux-Kernel. Damit soll das freie Betriebssystem künftig besser unter Microsofts Virtualisierungslösung laufen."

Ah, genau dafür brauch ich Linux!

lejanin
00
22.7.2011, 20:17
für den microsoft stand

bei diversen messen zum herzeigen,
ist es sicher hilfreich.
ms ist ja so offen
wenn ihr alternativen suchts
schauts wie schnell linux läuft .....

/dev/urandom
11
17.7.2011, 21:50
Macht schon Sinn...

Firmen, die eben statt Vmware Hyper-V als Virtualisierungslösung einsetzen profitieren davon. Und davon gibt es doch einige, obwohl Vmware noch immer das Mass aller Dinge im Bereich Virtualisierung ist.

BlackAdder
03
17.7.2011, 23:39

Um Linux zu virtualisieren brauche ich aber keines von beiden.

Charlie Brown
00
18.7.2011, 09:32

Sondern verwendest in einem Unternehmen was?

BlackAdder
00
18.7.2011, 09:45

Xen, KVM, ...

/dev/urandom
00
18.7.2011, 11:43
Und wenn Du das machst...

... ist es das Maß aller Dinge? Wohl kaum. KVM verwende ich aber auch gerne, nicht schlecht, aber zur Reife von VMware ist es noch ein langer Weg.

Xen halte ich für eine sterbende Technologie.

BlackAdder
00
18.7.2011, 12:45

Ich wüsste nicht wo ich postuliert hätte das wäre das maß aller dinge, ich habe lediglich in den raum gestellt daß es eben ohne umwege auch geht.

Wozu ich extra einen S2008 betreiben sollte bloß um Hyper-V fahren zu können erschließt sich mir einfach nicht wirklich. Lizenzkosten für ein MS trägersystem für ein virtuelles open-source betriebssystem mutet irgendwie seltsam, an ;-)

Die zukunft von Xen sehe ich auch so.

christian decker
00
19.7.2011, 11:58
welche Lizenzkosten ?

Hyper-V ist kostenlos, gratis...
Einfach den Hyper-V Server downloaden, das ISO auf eine DVD brennen, einen 16 Node Cluster mit max. 1 TB RAM pro Node und max. 8 Sockets / Node damit ausstatten, max. 384 virt. Linux Maschinen / Node drauf betreiben, Ausfallssicherheit und verschieben der virt. Maschinen im Laufenden Betrieb inklusive und das ganze für EUR 0,00

(vorausgesetzt, ds Linux für die virt. Maschinen kostet auch nix)

Keine Kosten für den Hypervisior, keine Zugriffskosten, keine Wartungskosten, keine CALs...

/dev/urandom
00
20.7.2011, 20:34
So ganz kostenlos auch nicht, oder?

Die Lizenzkosten für den 2008er Server fallen noch immer an wenn ich mich nicht irre.

christian decker
00
20.7.2011, 20:58
nein

Der Hyper-V Server 2008R2 ist kostenlos, frei, umsonst, für EUR 0,00, ohne Serverlizenzkosten, ohne CALs, einfach runterladen:

http://www.microsoft.com/downloads... 2d0314ccf6

Wie gesagt, bis 1 TB Hauptspeicher pro Node, max. 8 phys. Prozessoren, voll clusterfähig, usw...

/dev/urandom
00
20.7.2011, 21:53
Wusste ich gar nicht

Kenne nur den Enterprise Server, wusste nicht dass es ein Free-To-Use auch gibt. Nett.

/dev/urandom
00
18.7.2011, 13:43
Linux unter Hyper-V

Denk mal an die ganzen heterogenen Strukturen, Webserver, DB-Server Unix, Exchange Windows, das ganze unter dem Dach eines Hypervisors. Macht schon Sinn.

Die Lizenzkosten sind eigentlich Kleinigkeiten, Vmware kostet deutlich mehr, KVM noch nicht wirklich unternehmesreif.

Johann Doe
704
17.7.2011, 17:07

Ich hab ein MacBook, und jedes Mal, wenn ich solche Artikel hier lese, dann bin ich außerordentlich froh nicht Teil dieser Frickelei zu sein.

Kommt mir eher vor wie eine Bastelwerkstatt in der kleine Schüler ihr Unwesen treiben, mit den Geräten und Bohrmaschinen die ihnen ihre Fr. Lehrerin zur Verfügung stellt, wenn man mit anhört, wer aller an diesem Linux herum ferkeln soll.

Ein Flickwerk - 1000 Einzelteile mit Leim verklebt, und auch dort noch scheint regelmäßig am Code geändert zu werden.

Als ob die es nie schaffen etwas 1 x funktionierend zu machen (deshalb lob ich mir übrigens meinen Mac - da ist Funktionieren Teil des Zwecks, nicht ewige Änderei um es doch nie zu schaffen)

Hermine Berg
 
01
20.7.2011, 22:21
troll oder nicht troll?

haben Sie mal nachgesehen, wer zu ihrem geliebten XNU kernel so alles beigetragen hat?

der_mann_der_ganz_oben_wohnt
01
20.7.2011, 20:40
Unwissenheit und Arroganz

Ich sehe bei Ihnen Gemeinsamkeiten mit einem Griechischen Taxifahrer: Beiden scheint es etwas am "Überblick" zu fehlen, um es mal nett zu sagen.
Hauptsache man kann sich weit aus dem Fenster lehnen und wichtig machen !

Aber vielleicht lernen Sie noch etwas aus den Antworten auf Ihre Postings ...

Archi
00
20.7.2011, 17:18
erstaunlich sinnbefreites posting, gratuliere!

die "vorurteile" gegenüber mac-usern sind ja offensichtlich gar keine...

newpipe
02
19.7.2011, 14:51
Hihi...

Cool, dass dieses Posting von einem Mac User kommt. Passt so richtig ins Klischee!

Frorey Fire
01
18.7.2011, 22:06

Ich hab auch ein Macbook, aber wenn ich wieder mal richtig guten Sourcecode lesen möchte, lade ich mir den Linuxkernel herunter.

derKleine
00
18.7.2011, 15:46
Hallo Troll

Mit dem Unterschied, dass diese "Kinder" im linken kleinen Zeh mehr Grips und Verstand haben, als Du jemals haben wirst.

Herman Toothrot
02
18.7.2011, 11:05

ich weiß, ich soll den troll nicht füttern.

aber wie glaubst du wird dein os x entwickelt?

DocSnyder
 
02
18.7.2011, 11:00
ich weiß das ist jezt..

..auch etwas überhelblich aber schon der Anfang: Ich hab ein MacBook hat mir gereicht um den post nicht fertig lesen zu müssen in ihrem fall :)

Pyrrhon von Elis
00
18.7.2011, 10:59

Niemand muss "frickeln", es gibt pflegeleichte Distributionen, wo man wenig Hand anlegen muss. Andererseits erlaubt mir gerade Linux Freiheiten als "Bastler" - wenn ich das will. Bei Apple oder MS (trotz >20 Jahren als DOS- & Windows-User) habe ich nicht immer genau dieses Gefühl, dass ich absoluter Herr über das System bin.

unterwegs in Österreich
01
18.7.2011, 10:07
Du weißt aber schon

dass z.B. Dachbalken, die aus Leimholz bestehen, kleiner dimensioniert werden können als Vollholzbalken.

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