IWC-Jahrestagung

Walfangkommission geht nach Eklat auseinander

15. Juli 2011, 18:19

Trotzreaktion: Walfangnationen blockieren Schutz eines Gebiets, in dem sie gar nicht jagen

London - Mit einem Eklat ist die 63. Internationale Walfangkommission auf der britischen Kanalinsel Jersey zu Ende gegangen: Die Walfangnationen Japan, Norwegen und Island, die sich dem seit 1986 geltenden internationalen Walfangverbot widersetzen, hätten eine Abstimmung über ein Schutzgebiet im Südatlantik boykottiert, erklärten Vertreter von Tierschutzorganisationen nach Abschluss der Konferenz am Freitag. Und das, obwohl in dieser Region gar keine Wale mehr gejagt werden.

Es habe "kuriose Debatten" und eine neunstündige Unterbrechung der Verhandlungen gegeben, bevor die Gespräche ergebnislos beendet wurden, berichtete Sandra Altherr, die für die Organisation Pro Wildlife an der Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission teilgenommen hatte. Den Antrag auf ein großes Schutzgebiet im Südatlantik vom Äquator bis zur Antarktis hatten die Länder Lateinamerikas gestellt. Obwohl dort derzeit kein Walfang stattfinde, habe vor allem Japan dagegen opponiert, sagte Nicolas Entrup von der Gesellschaft zum Schutz von Walen und Delfinen (WDCS).

Stimmenkauf ein für alle Mal erledigt?

Jedenfalls kam es auch heuer nicht zum Sieg der Walfangländer, der in den vergangenen Jahren immer wahrscheinlicher zu werden schien - inzwischen läuft der Trend wieder gegen sie: Gegen zunächst erbitterten Widerstand hat die IWC zumindest eine innere Reform zur Korruptionsbekämpfung durchsetzen können. Die 89 Mitgliedsländer beschlossen auf der Tagung ein Papier, das von Großbritannien eingebracht und von der EU unterstützt wurde. Demnach dürfen unter anderem Mitgliedsbeiträge nicht mehr bar bezahlt werden.

Der Hintergrund: Japanische Gesandte hatten nach Angaben von Walschützern kleinen IWC-Mitgliedsländern die Mitgliedsbeiträge bezahlt, die Voraussetzung für das Stimmrecht sind. Und tatsächlich stimmten in den Vorjahren auffallend viele kleine und finanzschwache Länder, die selbst keinerlei Walfang betreiben, im Sinne Japans ab. "Nun gilt es, aus der Walfangkommission eine Walschutzkommission zu machen", sagte Ralf Sonntag, Deutschland-Chef des Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW). (APA/red)

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22 Postings
Franz Josef Lolinger
10
18.7.2011, 19:46

Ist das nicht eine Lappalie angesichts der Tatsache, dass die Japanischen Frauen Fußballweltmeister sind?

djang
03
16.7.2011, 17:37
Dabei wäre grade heuer ein gutes Jahr für die Japaner

um wissenschaftlich zu erforschen, wie sich radioaktiv kontaminiertes Walfleisch auf die Gesundheit von Schulkindern auswirkt...

e_Neutrino
 
00
16.7.2011, 12:58
Durch die Radioaktivität entstehen auch zunehmend Mutationen,

.
nun dann lasst es euch schmecken das Wa(h)l - Mahl!

Japans Schüler sollen "Kujira" essen
http://www.fr-online.de/politik/j... index.html

Fazit, gleichfalls,... http://derstandard.at/plink/131... id22053262

wie wäre es mit geräuchertem Tofu als Alternative?

A Schwechater für´n Ogerl Bitte!
01
24.7.2011, 10:26
Kontrahent1
15
16.7.2011, 12:02
Da muß man die Japaner verstehen:

Wenn sie erst einmal alle Gewässer um ihr Land herum radioaktiv verseucht haben (bei der praktizierten Verschleierungstaktik gut möglich) brauchen sie wahrscheinlich diese Gebiete um weiter für ihre 'Forschung' (auf den Märkten) schlachten zu können.

Peacefaktor
01
16.7.2011, 11:36
"Die Japaner" sollten zuerst einmal schauen, dass sie den

Pazifik von Radioaktivität freibekommen, denn was da an radioaktiven Abwässern ins Meer geflossen ist...

Und, die ganze Welt, speziell die Riesenfangschiffe sollten zumindest ein Jahr darauf verzichten im Meer generell zu fischen, denn der Zustand der Meere wird einerseits immer schlechter, andererseits sind die Meere überhaupt und generell schon nahezu leergefischt. Also bevor gar nichts mehr da ist, sollte man den Fischen, Walen, Delphinen, anderem Meeresgetier und dem ganzen Meer eine Erholung gönnen.
Gönnt der Natur mal ihre Ruhe!

tich nak
12
16.7.2011, 10:34

Ja ja über den Wahlfang wundert man sich, aber wer hier konsumiert Thunfisch, Schwertfisch, Butterfisch usw. usw. um die steht es nicht besser

http://www.facebook.com/pages/Boy... 081?ref=ts

Dave Windorf
 
10
16.7.2011, 16:40

butterfisch ist unbedenklich

Carcharodon
 
00
17.7.2011, 10:58

Das, was bei uns als "Butterfisch" verkauft wird ist zum Großteil Beifang aus der Tiefseefischerei, teilweise auch Hai. Leider alles andere als unbedenklich.
http://de.wikipedia.org/wiki/Butterfische

Dave Windorf
 
10
17.7.2011, 14:38

ja, sie haben recht, mir war nicht klar das butterfisch nicht butterfisch ist

Kontrahent1
00
16.7.2011, 12:02
Stimmt doch garnicht!

Ich kenne niemanden mehr, der noch Thunfisch isst.

eicosane
10
17.7.2011, 12:50
... denn sie essen jetzt Tunfisch

Kontrahent1
00
18.7.2011, 11:59
Tschuldigung!

Steht aber oben genau so;-)

StF753
22
16.7.2011, 10:34

www.seashepherd.org
Mein Dauerauftrag läuft...

Roter Baron
01
16.7.2011, 09:46
kranke staaten

es wird solang gehen
bis es keine waale mehr gibt.

i glaub i kauf mir ein u-boot
und jede menge torpedos......

roter baron

Ernst-Albert Rum
10
16.7.2011, 11:17

... und extra lautem Sonar, um den Pottwalen das Gehirn rauszupusten ... ?

Adam Markus
02
16.7.2011, 10:49

Es gibt bald auch nix anderes mehr im Ozean. Sogar Käpt'n Iglo ist schon auf Huhn umgestiegen, wie man aus der Werbung erfahren kann. Mit dem totfischen des Meeres hat das aber natürlich nichts zu tun.

knuuuut
14
16.7.2011, 01:11
mir völlig unverständlich, dass der walfang nicht schon längst verboten ist.

(°)(°)
05
15.7.2011, 23:17
Walfang

ist echt so 19. Jahrhundert!

Picassodrücker
 
00
15.7.2011, 21:38
Was sich die Walfangnationen wohl gedacht haben?

Sch****, jetzt verbieten die Korruption, die werden sich umschauen!

kassandra86
017
15.7.2011, 21:20
Wo man hinschaut

Überal korrupte verbrecher

Es ist zum schreien

Gobi Todic
01
15.7.2011, 20:57
inside job

von walfängern?

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