Universum fragte wieder nach Zufriedenheit der Studierenden in Österreich
Die zufriedensten Universitätsstudenten Österreichs studieren an der Universität für Bodenkultur in Wien sowie an der TU Graz, die zufriedensten Fachhochschüler am Management Center Innsbruck.
Das zeigen die Ergebnisse der neuesten Ausgabe einer jährlichen und österreichweiten Studentenstudie des Beratungsunternehmens Universum Communications. Zwischen November 2010 und April 2011 befragte Universum 5454 Studenten an 21 österreichischen Universitäten und Fachhochschulen zu ihrer Hochschulzufriedenheit, ihren Arbeitgeberpräferenzen und Karriereprioritäten. Der überwiegende Teil der Befragten stammt aus wirtschaftswissenschaftlichen, technischen und naturwissenschaftlichen Fächern. Neben der allgemeinen Hochschulbeurteilung wurde die Zufriedenheit der Studenten unter anderem in Bezug auf die Qualität der Lehre, die Kursauswahl und das Betreuungsverhältnis abgefragt. Bei Universitäten punkten vor allem Studienorte mit verhältnismäßig kleinen Studierendenzahlen: Die Universität für Bodenkultur und die TU Graz liegen in der zusammenfassenden Bewertung der Studierenden ganz oben. Insbesondere die Qualität der Serviceeinrichtungen wie Bibliotheken und Computer sowie der Ruf der eigenen Alma Mater werden dort überdurchschnittlich positiv beurteilt. Unter den Fachhochschulen wurde wie im Vorjahr das Management Center Innsbruck von seinen Studierenden am besten bewertet. Darüber hinaus erhielten u .a. die FH Oberösterreich und die FH IMC Krems sehr gute Noten. An den drei Hochschulen sind es insbesondere Aspekte wie der Ruf der Hochschule, das Betreuungsverhältnis, die Kontakte zur Wirtschaft und die Praxisorientierung, welche sich in der Bewertung durch die Studierenden am stärksten herausheben.
Fragt man die Studierenden nach den für sie wichtigen Hochschulaspekten, sind sich sowohl Universitäts- als auch FH-Studenten einig: Die Qualität der Lehre ist, gefolgt von der Kursauswahl und den Lehrkräften, das entscheidende Kriterium. (red, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 16.7.2011)