Wildpflanzen zähmen

Gemüse-Monster

Ansichtssache | 31. Juli 2011, 16:52

Vor mehr als 10.000 Jahren begannen unsere Vorfahren damit, Wildpflanzen zu "zähmen" - Die Ausstellung "Monster im Gemüseregal" widmet sich Ursprüngen und Auswüchsen

Bild 1 von 13»
Bild 1
foto: h. jöbstl

Paradeiser, Kartoffeln, Bohnen, Mais, Gurke, Kürbis sind Pflanzen, die jedes Kind kennen sollte. Allerdings sind die Pflanzen, die uns aus dem Gemüseregal des Supermarktes vertraut sind und zu unserer täglichen Nahrung zählen, erst durch die Entdeckung Amerikas zu uns gekommen. Vor 500 Jahren waren sie bei uns noch völlig unbekannt. Eine Sonderausstellung im Biologiezentrum Linz - "Monster im Gemüseregal - Von der Wildpflanze zur Kulturpflanze" - entführt in die Gemüse-Welt.

Im Bild der Kürbiszüchter Horst Jöbstl aus Kärnten mit einem seiner Riesenkürbisse. Diese produzieren die größten Früchte der Welt. Auf Wettbewerben werden die größten und schwersten Kürbisse ausgezeichnet. Der derzeitige Weltrekord liegt bei 821,24 kg, der Österreich-Rekord bei 447,5 kg.

weiter ›

Kommentar posten
11 Postings
Thomas Höbelt
 
01
KLingt hochinteressant,

die Sache mit den HIV Antikörpern. Gibts da auch eine Quellenangabe dazu ???

was weisich
01

Soweit ich weiß ist auch der steirische Ölkürbis erst vor etwa hundert Jahren durch Mutation entstanden.

Renegade Hardware Ltd.
06
31.7.2011, 23:07
"Paradeiser, Kartoffeln..."

Wemma scho so anfängt kann man gleich mit Erdäpfel weiter machen.

rutluk
10

Haben Sie's denn trotzdem verstanden?

Na also.

Litschi Monster
86
31.7.2011, 17:35
Was ihr nicht sagt.

Die Gentechnik ist also 10.000 Jahre alt. Wie konnte das die Menschheit so lange überleben!?

Surm
00

Typisches Kraut und Rüben durcheinanderwerfen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gentechnik hier zeigt Wikipedia die durchwegs übliche Definition des Wortes "Gentechnik".
Übrigens auch einer der schärfsten Kritikpunkte an der FDA Zulassung: gentechnisch veränderte Pflanzen werden mit konventionell gezüchteten in einen Topf geworfen, es gibt keine eigene Zulassungsklasse.
Ganz so wie ihre Polemik suggeriert.

wolfetone
 
24

Und weiter gefragt: Konnte die Menschheit nicht nur wegen dieser Gentechnik ihren heutigen Entwicklungsstand erreichen?

Vinophilo
00
Was denn

für eine "Gentechnik"? Natürlich haben Kreuzungen mit Genen zu tun, aber sie werden von der Natur auch selbst erzeugt. Nur eben nicht gezielt, aber im Laufe von langer Zeit kommt auch einmal so etwas heraus, das wir als Gemüse heute kennen. Aber: wenn etwas so gar nicht passt, dann funktioniert es auch nicht. Somit schützt sich die Natur vor riskanten Neuschöpfungen. Den Genzombies von Menschenhand hat sie aber nichts entgegen zu setzen.

iBinsNedGwesn
10

falsch ... würden sie nur lange genug züchten könnten sie auch die derzeit gentechnisch veränderten pflanzen herstellen.
Andererseit können sie das erbgut ja einfach mit uv behandeln und dann die für sie besten weiter züchten.
Egal welche methode sie anwenden, sie ändern immer das erbgut.
Einmal schnell und einmal langsam.

fauler Student
10

"[...]werden von der Natur auch selbst erzeugt. Nur eben nicht gezielt [...]"

"Somit schützt sich die Natur vor riskanten Neuschöpfungen."

Irgendwie hast du eine widersprüchliche Meinung.

rutluk
01

Die Natur schützt sich? Hä?

Das, was Menschen züchten, hat sich in abertausenden Jahren davor nicht von selbst ergeben. Es gibt Hunde- und Katzenrassen, die extreme Gesundheitsprobleme haben, und die wurden nur ganz normal gezüchtet.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.