Arbeitsplatz-Loyalität: Der saure Cocktail

18. Juli 2011, 00:05
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    foto: ap/matthew mead

    Sauer macht lustig - aber nicht unbedingt im Job

Mehrheit der Arbeitnehmer liebäugelt mit einem Absprung

Die Arbeitsplatz-Loyalität sei in und nach der Krise nun schlechter als zuvor, sagen über 60 Prozent der von Deloitte in Europa befragten Arbeitnehmer in der Studie "Talent Edge 2020". 65 Prozent liebäugeln mit einem Absprung, und selbst jene, die innerhalb der letzten drei Jahre einmal ohne Job waren, trauen ihrem derzeitigen Arbeitsplatz nicht.

Eine nicht ganz realitätsferne Einschätzung. Und ein Riesenproblem für Unternehmen, das sie sich überwiegend selbst erzeugt haben, denn: Wo der Schuh drückt, kommt (auch hier wieder) klar zutage. Mangelnde Führung, Sorge um die Arbeitsplatzsicherheit, keine Aussicht auf mehr Geld und fehlende Karrierechancen werden als Motive genannt. Wie lange ist dieser Cocktail schon bekannt? (Karin Bauer, DER STANDARD, Printausgabe, 16./17.7.2011)

OttotheBusdriver
02
18.7.2011, 11:41
Kein Wunder

in jedem Großbetrieb dürften derzeit Stabsstellen zur Mitarbeiterschikane und Sekkiererei eingerichtet sein.
Ich sage nur "Raumkonzepte", die die Verirrungen der 60er Jahre mit Großraumbüros wiederaufleben lassen. Riesige Säle ohne Privatsphäre, die dem Mitarbeiter seine Unwichtigkeit und Austauschbarkeit täglich vorführen.

Post(er)
01
18.7.2011, 10:00

"und selbst jene, die innerhalb der letzten drei Jahre einmal ohne Job waren, trauen ihrem derzeitigen Arbeitsplatz nicht."

? klar, die erst recht nicht

aruru
02
18.7.2011, 09:45

wenn führungspositionen an freunderln vergeben werden die dann tageweise die arbeitszeit in beislen verbringen und ihren mitarbeitern die telefonnummer geben damit sie angerufen werden können wenns unumgänglich ist dass sie in erscheinung treten..

com.spam
00
18.7.2011, 09:04
tja ...

So aggressiv wie manche Personal-"vermittler" derzeit unterwegs sind, wunderts mich derzeit noch weniger.

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