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Südlich vom Wiedner Gürtel, zwischen Arsenal und Sonnwendgasse, befindet sich die derzeit größte Baustelle Österreichs. Auf einer Fläche von der Größe des Bezirks Wien-Josefstadt entsteht hier der neue Wiener Hauptbahnhof und mit ihm ein gänzlich neues Stadtviertel.
Eingereicht wurde das Großprojekt 2006, erste Arbeiten begannen 2009, bis 2014 soll der Bahnhof im Vollbetrieb stehen. Der umliegende Stadtteil wird 2019 fertiggestellt sein und dann 20.000 Menschen Arbeit, weiteren 13.000 Wohnplatz bieten.
Laut dem Bauherrn ÖBB befindet sich der Baufortschritt im Sommer 2011 im Plan. derStandard.at hat sich auf dem Gelände umgesehen.
Seit knapp 100 Tagen ist der Wiener Hauptbahnhof in Teilbetrieb. Parallel dazu wird an der Großbaustelle weitergearbeitet
Östlich des neuen Helmut-Zilk-Parks entsteht bis 2016 ein Stadtteil für rund 3.500 Bewohner. Planungsstadträtin Vassilakou will hier "viele neue Ansätze verfolgen"
Für Nahverkehrszüge der Ostbahn - Eröffnung der gesamten Verkehrsstation im Dezember 2014
Was sich mit dem Stichtag 9. Dezember auf Österreichs Schienen ändert
Erste Züge blieben am neuen Zentralbahnhof stehen - Vorerst halten nur Schnellbahnen und Regionalzüge
Fahrbetrieb wurde aufgenommen, ab Dezember können die ersten Bahnsteige benutzt werden - Mit Video
Die ersten drei Gleise wurden in Betrieb genommen, Ein- und Aussteigen ist aber erst ab 9. Dezember möglich
Judith Engel leitet seit 2005 das Großprojekt Hauptbahnhof. Nicht nur die Baustelle ist gewachsen, auch ihre Überzeugung, dass der Bahnhof nicht zu klein ist und die Kosten nicht zu groß werden.
Fotovoltaik-Projekt der ÖBB - Wien Energie startet Tiefenbohrung für Geothermienutzung
Hauptbahnhof: Fließender Übergang zwischen neuem Stadtteil und der Umgebung
Laut trend.at hat die Signa Holding des Tirolers den Zuschlag für ein Grundstück erhalten, die ÖBB bestätigen das aber noch nicht
Für Reisende ist der Bahnhof ab 9. Dezember offen - Ostbahnhof wird dann abgerissen - Fertigstellung Ende 2014
2,1 Kilometer lange Neubaustrecke verknüpft Ostbahn mit S7 - Ab 2015 für Fernzüge in Betrieb - Regionale Nutzung noch offen
"Wiener Zeitung": Areal wird bis 2014 zur Baustelleneinrichtung benötigt
Zu Beginn 60.000 Fahrgäste täglich erwartet - 2014 soll der Bahnhof samt Einkaufszentrum in Vollbetrieb gehen
Karin Fischer Ausserer leitet am Gelände des neuen Wiener Hauptbahnhofs das derzeit größte archäologische Projekt im Land
Sie verbindet die U1-Station Südtiroler Platz mit den Bim-Linien O und 18, mit Bussen und S-Bahn - mit Video
Durch den neuen Hauptbahnhof fahren auch viele Güterzüge
Bis 2014 soll das 22.500 Quadratmeter große Dach komplett fertig sein
"350 Meter zur U-Bahn sind im internationalen Schnitt sehr gut", erklärt Verkehrsstadtrat Schicker zur Rechnungshof-Kritik
Man gehe nun davon aus, dass die vorhandene S-Bahn-Station ausgebaut werde
Weltkulturerbe-Titel darf nicht gefährdet werden
1.400 Wohnungen für neun Hektar großes Gelände vorgesehen - Baubeginn 2012
ich finde den umbau und die aufrüstung zum längst überfälligen hauptbahnhof wien im prinzip ja gut und verfolge die fortschritte, da ich dort in der nähe wohne, auch mit spannung und neugierde. umbau und renovierung von s-bahn und ustrab-stationen waren höchst notwendig und sind m. e. auch schon recht weit fortgeschritten. verkehrsanbindung ok, die U2 würde nicht schaden. wovor mir jedoch graut, ist die vorstellung, dass der bahnhof, wie auch in deutschland üblich, eine einzige große fress/sauf/shopping-meile wird, wo die leute aus lauter fadheit am sonntag stundenlang herumhängen.
Ich finde den Westbahnhof seit dem Umbau sehr schön.
Grotesk finde ich, dass der Wiener Westbahnhof eine bessere öffentliche Anbindung (U3, U6, mehrere Strassenbahnlinien) hat als der Hauptbahnhof Wien.
Obwohl der Hauptbahnhof Wien auch nicht schlecht ans öffentliche Verkehrsnetz (mehrere S-Bahnlinien, Strassenbahnlinie D,Strassenbahnlinie O, Linie U1) angebunden ist.
Man hüpft in die U1 (ist näher als die U6 am Westbahnhof!) und ist Null-komma-nix am Stephansplatz. Oder man setzt sich in den 13A und ist in Null-komma-nix in der Mariahilferstraße, oder man setzt sich in der 18er und ist in Null-komma-nix am Regionalbahnhof Wien-West, oder man setzt sich in eine S-Bahn (gleich am gegenüberliegenden Bahnsteig - ist so gut, wenn nicht sogar besser als eine U-Bahn) und ist in Null-komma-nix in Wien-Mitte/CAT-Flughafen (ev. fährt der CAT dann eh ab Hpt.Bahnhof, wäre ja gleistechnisch möglich) und am Praterstern.
weil sie damit einen Durchgangsbahnhof für den Fernverkehr schaffen könnte. Allerdings mit einer betriebstechnisch anspruchsvollen Steigungsstrecke im Tunnel auf die Filderhöhe. Dass der internationale Flughafen in Echtertingen mit angebunden werden könnte, ist zwar nicht der Hauptzweck des Bauvorhabens, wird aber gerne als Pro-Argument verwendet. Für die Stadt Stuttgart hätte es den Vorteil, die großflächigen Gleisanlagen (gewinnbringend) verbauen zu können und ein neues, erweitertes Stadtzentrum zu schaffen. Schade ist es um die alten Bäume im Schlossgarten, die aber zumindest teilweise durch neue ersetzt werden sollen.
Die wollten keine Belästigung für den Lebensrest. Der Stuttgarter Bahnhof wäre unterirdisch gewesen. Oben wären Bäume gewesen, grüne Bäume. Mein Vater war Bauer, der hat Bäume gefällt und Bäume gepflanzt. Das geht. Wirklich. A.............
der hauptbahnhof hat nur einen gewinner, alle die beim baui absahnen. die fahrgäste dürfen in einem tunnel gefangen (wird sicher viele unterirdische wartestunden mit aufkeimender panik geben) in ein stadtviertel fahren, in das geschätzte 90 % gar nicht hin wollen und dort gibts nicht einmal einen u-bahnanschuss. sollte es gegenüber jetzt eine fahrzeitverkürzung geben, wird nach aussteigen alles wieder verloren gehen. danke ööb.
und viele genießen es auch, in hütteldorf aussteigen zu können, weil von aus auch viel flott erreicht werden kann, aber lass mich gerne belehren, wenn künftig alle wien-besucherinnen und besucher zunächst einmal das belvedere knipsen fahren.
ist nach vielen jahren im westbahnhof die ubahn wunderbar im gebäude zu erreichen und ruckizucki bist im zentrum. und ich glaube mal nicht, dass die vielen bahnkunden auf der westbahn wegen des belvederes nach wien fahren, sondern weil sie - meist - im zentrum termine haben.
Wien Westbahnhof --> Stephansplatz: 5 U-Bahnstationen
Hauptbahnhof Neu (Südtiroler Platz) --> Stephansplatz: 3 U-Bahnstationen
Ihre Rechnung geht nicht ganz auf. Natürlich wird sich mit der Umstellung, je nach dem, welchen Platz man genau erreichen muss, die Situation für manche verbessern, für andere verschlechtern.
Worüber ich mir allerdings wirklich Sorgen mache, ist die Auslastung der U1. Diese ist zu den Stoßzeiten jetzt schon ausgelastet, obwohl der Südbahnhof geschlossen ist. Dazu ist der U1-Bahnsteig Südtirolerplatz recht eng. Den sollte man eigentlich im Zuge des Hauptbahnhof-Baues großzügig ausbauen, aber ich weiß, dass ist wahrscheinlich fast unmöglich bzw. wäre extrem teuer.
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