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Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) warnte vor kurzem in seiner eindringlichen Art davor, dass auch Autos mit Benzinmotor, nämlich solche mit Direkteinspritzung, sehr hohe Mengen an Feinstaub ausstießen, dies aber in der Abgasgesetzgebung keine Berücksichtigung finde.
Das stimmt tatsächlich, wenn man den aktuellen Fahrplan der EU zur stufenweisen Verschärfung der Abgaslimits betrachtet. Die jetzt gültige Regelung Euro 5 sieht für Benzinmotoren nur eine Begrenzung der Partikelmasse vor, nicht aber der Partikelmenge wie beim Diesel. Und nur mit der Partikelmenge lässt sich der winzige und damit besonders gesundheitsgefährdende Anteil des Feinstaubs zahlenmäßig erfassen. Auch für Euro 6, gültig ab 2014, ist noch kein Wert festgelegt. Das heißt aber nicht, dass es keinen geben wird.
Beim Wiener Motorensymposium im vergangenen Mai wurde darüber heiß diskutiert, Experten nehmen sogar an, dass ein Grenzwert für die Partikelmenge bei Direkteinspritz-Benzinern schon vorher in Kraft treten wird.
Der springende Punkt: Würde man auf der Stelle einen strengen Grenzwert einführen, müssten auch Benziner mit einem teuren Partikelfilter ausgestattet werden. Anders als beim Diesel, wo es ohne Partikelfilter einfach nicht geht, sehen die Autohersteller beim Benziner durch Feinabstimmung des Verbrennungsverlaufs durchaus Chancen, sich dieses komplizierte Ding zu ersparen.
Dafür brauchen sie aber noch etwas Zeit, zumal für eine verlässliche Messung beim Benziner erst eigene Messgeräte entwickelt werden müssen. (Rudolf Skarics/DER STANDARD/Automobil/15.07.2011)
billigem Atomstrom im Tank fahren. Soll ja auch bei der Primärenergie-Erzeugung Feinstaub, NOx und CO2 frei sein -Und die hohen Akku-Kosten sollten tunlichst über einen sehr niedrigen Strompreis wieder reinkommen! Aber ob VCÖ Mitglieder so weit denken weiss ich nicht :)
Dort müssen sie dann auch nicht autofahren, weil ihnen Essen und Pillen regelmäßig gebracht werden. Der Name ist Etikettenschwindel, eigentlich müßte diese Vereinigung Antiverkehrsclub Österreich heißen.
die Subventionen zu streichen ist durchaus überlegenswert. Nur sollte man dann auch Anti-Atom-Vereinen oder diesem "Naturbund" der die einzige Chance die Hainburger Au noch zu retten bekämpft tunlichst keinen Cent mehr zahlen...
Deswegen brauchen Sie gar keine Spenden, weil die Subvention so hoch ist.
Und der Autoverkehr ist natürlich die Melkkuh Nr. 1.
Komisch, dass Autofahrer derartigst an Märchen glauben. Gleich wird der böse Wolf im Polizistenkostüm die Kreuzung regeln!
Also bitte, selbst wenn Sie Zahlen nicht glauben, schalten Sie einmal das Gehirn ein: Wer wird ihnen wohl eher die Wahrheit sagen? Ein Konsortium aus internationalen Billionenunternehmen und gelobbten Politikern, die im Grunde nur immer reicher und mächtiger werden wollen, oder ein kleiner Verein, der auf Spenden angewiesen ist und dem "eh niemand glauben will"?
die sekte in texas die morgen an den weltuntergang glaubt und sich deshalb selbst erschiesst.
-> es können auch einzelpersonenen einen stuss erzählen.
die "spenden" für den verein kommen von namhaften unternehmen die aber dem autofahren auch nicht wohl gesonnen sind wie zb der öbb. natürlich wird sich die öbg hüten selbst etwas gegen autos zu sagen, müsste sie doch postwendend im gegenzug ihre eigene fehler verteidigen müssen.
da ist es schon praktisch ein "unabhängiges" sprachrohr zu haben.
....dennoch schreibt der VCÖ vom 6-fach überhöhten Wert bei Benzindirekteinspritzung. Er beruft sich dabei, man staune, auf den ADAC - der ach so bösen "Autofahrerlobby" also - nur komisch, dass dieser von so einer Messung gar nichts weiß. Quellenangaben fehlen beim VCÖ natürlich. Das erinnert an die Linzer Feinstaub"studie", die zur Tempo 100 Regelung auf der A1 führte. Beim Nachrechnen der Studie stellte sich heraus, dass die Zahlen reine Phantasie waren.
(Aber gut, wenn der VCÖ eine Presseaussendung raus wirft, dann nehme ich die so ernst wie eine Scientology-Broschüre. Es ist nur beschämend für den Standard, dass er auch jede PM dieses esoterischen Vereins übernimmt)
Die Messungen wurden vom ADAC im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe und des Verkehrsclub Deutschland durchgeführt. Der VCÖ hat nur über diese Messungen berichten.
Lies das:
http://www.duh.de/pressemit... news]=2647
http://www.duh.de/uploads/m... -07-07.pdf
Spezielle Partikelmessgeräte für solche Messungen gibt es logischerweise – nur nicht flächendeckend bei allen Abgasbegutachtungsstellen.
Gilt auch für Diesel ab Euro 4, weil die verwendeten Messgeräte zu ungenau sind.
http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vera... 81552.html
der den ohnehin schon in allen Belangen missverstandenen Begriff der Entropie vergewaltigt.
Der 2te Hauptsatz der Thermodynamik bezieht sich immer auf die Bilanz in einem abgeschlossenen System und ist nicht beliebig auf einzelne, losgelöste Prozesse innerhalb eines Systems anwendbar.
Wenn schon so grün: Wir atmen 21% O2 ein und ca 17% O2 aus. In ihrere Einfachsicht der Entropie würde das nie funktionieren. Würden sie aber berücksichtigen dass diese 4 % O2 im Rahmen des Stoffwechsels zur Energieversorgung des Organismus verwendet wird, löst sich mit einem Mal dieses Mirakel.
Ich überlasse es ihrem geschärften physikalischen Verständnis die Parallele zum Verbrennungsmotor zu ziehen.
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