Kinder radeln in der Stadt

Mit Schulterblick und Weitblick

Ansichtssache | 17. Juli 2011, 17:17

"In Wien fahren extrem wenige Kinder mit dem Fahrrad", beobachtete Robert Fuchs - und gründete die Fahrradschule "Schulterblick"

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derstandard.at/tinsobin

Ob man ein Kind in Wien Fahrrad fahren lässt oder nicht - eines fest steht: "Es ist gefährlich, Kinder ohne entsprechende Ausbildung auf die Straße zu schicken", sagt Robert Fuchs, Begründer des neuen Vereins Schulterblick.

Gegründet wurde Schulterblick mit dem Ziel, Kinder optimal auf das Radfahren in der Stadt vorzubereiten. Diese Vorbereitung soll künftig im Rahmen des Schulunterrichts stattfinden, um längerfristig - ähnlich wie bei den schulischen Schwimmkursen - möglichst viele Kinder zu erfassen.

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10 Postings
pman
 
02
2.11.2011, 13:30
Sehr, sehr wichtig, was Herr Fuchs hier macht.

Irgendwann sind die Kinder ja einmal eigenständige Verkehrsteilnehmer. Dann sollen sie auch das Fahrrad als Möglichkeit in Betracht ziehen. Dazu muss man aber einmal gefahren sein, um sich dann entscheiden zu können.
Die meisten Leute haben einfach Angst vor dem Radfahren in Wien, ohne jemals selber im Straßenverkehr mit dem Fahrrad gefahren zu sein.

Das scheue Reh
02
20.10.2011, 23:02

Sinnvoll wäre auch wenn die Autofahrer in der Fahrschule etwas über Radfahrer lernen.

Jeder Fahrschüler muss einmal den Radfahrer spielen und sich von einem anderen Fahrschüler mit Auto überholen lassen. Das ganze am besten in einer Straße mit Eisenbahnschienen und schlechtem Belag.

Das ganze kann man verschiedenen Abständen, mit oder ohne Hupen probieren.

Für die Prüfung macht man dann die verschärft Version bei eine Autotür aufgeht wenn das Rad gerade überholt wird.

sophale vom sirius
01
11.10.2011, 09:30

na, Robert Fuchs, Begründer des neuen Vereins Schulterblick, dann erklär' mal das:
http://derstandard.at/131302436... k-steigend

El Coyote
13
22.9.2011, 18:27
In den 70er - Jahren (als es noch keine Radwege gab) ...

sind noch recht viele Jugendliche zur Schule geradelt.

Dort, wo einst der gut genutzte Fahrradabstellplatz des BG16 Maroltingergasse war, stehen jetzt Müllcontainer und ein Auto - vermutlich der "Pflichtstellplatz" der Schulwartwohnung.
Die 8 grünen Bügel neben dem Schultor wittern vor sich hin, höchstens, daß ein paar Zeitungsausträger ihre Rostgäule dort anhängen.

Ach ja: Und diese Schule nennt sich "Sportgymnasium"...

Shinerr
40

Die Qualität der Radwege verbessert sich ständig. Das Verhalten der Autofahrer können die Radfahrer durch ihr eigenes Verhalten wesentlich beeinflussen. Wie schnell sich das Fahrrad als familientaugliches Fortbewegungsmittel in Wien durchsetzen wird, hängt vor allem vom Verhalten der Radfahrer selbst ab.

Heavyweather
10
21.7.2011, 01:18

Bei den Radwegen und den Autofahrern kann man das vergessen.
Bei uns sieht man ja nicht einmal Leute mit den Kindern am Rad fahren...die Niederländer haben da geniale Fahrräder entwickelt.
Die Anhänger sind tief unten, da sitzen die Kleinen dann in Auspuffhöhe...sicher auch gesund.
Durchgehende Radwege werden nicht einmal neben Einfallstraßen realisiert (z.B. Wagramer Straße....der hört dann einfach auf und man kann auf der Straße schaun wie man weiter kommt.

mbli
30
19.7.2011, 12:59
am rad dürfte noch am wenigsten passieren ;-)

Der Waehlerwille
 
00
19.7.2011, 14:20
Da in Österreich(überwiegend) die österreichische Varietät der deutschen Sprache gesprochen wird, ist am rad nunmal ident zu bundesdeutsch "auf dem Rad".

so besehen ... nein :P

Felix Strahlemann
26
18.7.2011, 10:33
Ja, es ist gefählich mit Kindern radeln in Wien

aber wir tun es trotzdem. Man muss aber Umwege und manchmal auch den Gehsteig nutzen, damit es sicher bleibt. Ich nehme an, je mehr Kinder in der Stadt radeln würden, umso sicherer würde es mit der Zeit werden. Wenn ich aber daran denke, wie lange es gedauert hat, bis wir einen Radständer vor der Schule hatten... egal, bis dann sind meine eh schon groß.

Monopoly mit Hut
12
19.7.2011, 09:01

Deshalb die dringende Bitte an die Stadtverwaltung:

* bessere Infrastruktur
* gut angelegte Radwege, die Radfahrer im Kreuzungsbereich für Autofahrer sichtbarer machen
* KEINE eigenen Radfahrerampeln mit unterschiedlichen Ampelphasen oder gar zu drückende Knöpfe.

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