Böse Ratingagenturen, arme Politik?

Kommentar der anderen | Gunter Tichy, 14. Juli 2011, 17:21

Obwohl die Bewertungspraktiken von Fitch, Moody's & Co von Triple-A-Bonität weit entfernt sind, unterwerfen sich EZB und Bankenaufsicht deren Urteil, als wären sie Subfirmen dieser Agenturen. - Es liegt an ihnen, den Kotau zu beenden

Die Ratingagenturen sind ins Kreuzfeuer der Kritik geraten - keineswegs zu Unrecht. Wenn ihnen die europäischen Politiker allerdings die Schuld an der Eskalation der Probleme Griechenlands zuschieben, dann primär um von den eigenen Fehlern abzulenken: der langjährig falschen Politik vor allem in Griechenland, der unschlüssigen, verzögerten und unzureichenden Unterstützung durch die EU-Politik, und - vor allem - der Tatsache, dass die Macht der Agenturen ausschließlich daraus stammt, dass sich Bankenaufsicht und -regulierung und selbst die Refinanzierungspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) ihrem Urteil unterwirft. Dort wäre eine Lösung zu suchen, nicht bei einer neuen Ratingagentur oder bei dem Versuch einer Kontrolle der Agenturen, ein Ansatz der schon bei Investmentbanken und Hedgefonds kläglich gescheitert ist.

Der schlechte Ruf der Ratingagenturen kommt nicht von ungefähr. Wissenschaftliche Artikel in hochrangigen Journalen haben ernste Mängel ihres Wertpapier-Ratings aufgezeigt: So wurden vier Fünftel der berüchtigten forderungsbesicherten Wertpapiere (CDO) von ihnen mit AAA bewertet, obwohl die zugrunde liegenden Forderungen bloß B+ waren, also 10 (von 20) Stufen (notches) niedriger lagen. Weiters gibt es starke Indizien dafür, dass die Agenturen die Emittenten der CDOs berieten, wie sie die (eigentlich unbekannten) Kriterien für hohe Bewertung erreichen könnten.

Auch ermöglichte die Konkurrenz der Agenturen "ratings shopping" der Emittenten - man konnte sich die mildeste aussuchen. Im Übrigen müsste der vielfach totale, im Schnitt 70-prozentige Wertverlust dieser AAA-gerateten Wertpapiere in den letzten Jahren für die Fragwürdigkeit dieser Ratingmethoden schon Beweis genug sein. Dennoch werden von der Bankenaufsicht wie selbst von der EZB als Basis ihre Entscheidungen nicht nur akzeptiert, sondern sogar vorgeschrieben.

Fehleinschätzungen ...

Merkwürdigerweise sind aber weniger die Wertpapier-Ratings in Diskussion geraten als vielmehr die Sovereign-Ratings, die Bewertung der Länder, bei denen die Eigeninteressen und Interessenkonflikte der Agenturen sehr viel geringer sind: Denn nicht der Emittent, also der Verkäufer der Wertpapiere zahlt hier für die Bewertung seiner "Ware", sondern der Gläubiger, der den Rating-Report kauft. Demgemäß wäre zu erwarten, dass die Länder-Ratings nicht wie die Wertpapier-Ratings zu milde, sondern eher zu streng ausfallen. Tatsächlich war das in der Vergangenheit jedoch nicht der Fall, von der Eskalation der letzten Wochen abgesehen.

In einer Untersuchung der drei Agenturen für Griechenland, Portugal, Irland und Spanien konnte ich zeigen, dass die Ratings üblicherweise in Runden erfolgen. Um die Jahrhundertwende lief eine Aufwertungsrunde, die nicht zuletzt mit dem Wegfall des Wechselkursrisikos zusammenhing und für Irland und Spanien AAA-Bewertungen brachte, für Portugal drei und für Griechenland vier Grade (notches) darunter. Irland galt damals noch als keltischer Tiger, aber für die anderen Länder muss diese Bewertung angesichts ihrer damaligen Budget- und Leistungsbilanzdefizite als freundlich gelten. Diese Bewertungen bleiben bis 2009, in Portugal und Spanien sogar bis 2010 unverändert, obwohl sich die Wirtschaftslage aller vier Länder in der Zwischenzeit dramatisch verschlechtert hatte. Dennoch fiel die erste Runde des "downgrading" relativ bescheiden aus. - Erst große Schocks führten zu einer zweiten Runde, diesmal markanter Herabsetzungen: in Irland ausgelöst durch das Bekannt-werden des wahren Ausmaßes der erforderlichen Bankenunterstützung, in Griechenland durch das Auffliegen der gefälschten Budgetstatistik. Zu den markanten "downgradings" dieser Runde trugen allerdings auch die Stützungsversuche der EU erheblich bei: Die Verhandlungen darüber verliefen so zäh und kontrovers, dass das jeweilige Ergebnis bereits überholt und eine weitere Aufstockung unvermeidlich war, die Verhandlungen also weitergehen mussten.

Noch problematischer war der naive Glaube, dass sich Griechenland bereits 2013 wieder voll auf dem Kapitalmarkt refinanzieren könnte oder dass es innerhalb eines Rezessionsjahres 50 Milliarden Euro durch Privatisierung realisieren könnte. In dieser Runde wendete sich auch die Einschätzung der Agenturen: War diese bis dahin eher "wohlwollend" und eher zu optimistisch, drehte sie jetzt auf kritisch bis überkritisch, offenbar als Reaktion auf die vorhergehenden Fehleinschätzungen.

... und Machtspiele

Die Entwicklung der Länder-Ratings der Agenturen bis Juni 2011 gibt somit wenig Anlass zu echter Kritik. Sie machten die Prognosefehler, die auch andere machen, extrapolierten Trends, übersahen Wendepunkte und folgten den Marktsignalen: Es lässt sich zeigen, dass die Rating-Änderungen den Zinsaufschlägen nachhinkten, während sie selbst (fast) ohne Einfluss auf die Zinssätze blieben. Es gibt kaum Indizien dafür, dass die Agenturen bis dahin die Einschätzung des Marktes nennenswert beeinflusst oder das auch nur ernsthaft versucht hätten.

Anders ab Mitte Juni 2011, als bekanntwurde, dass eine Umschuldung Griechenlands, einer der wenigen sinnvollen Lösungsvorschläge, erwogen wurde, bei der die Laufzeiten der Kredite verlängert und der Zinssatz herabgesetzt würde, drohte vor allem Standard & Poor's, dass es eine solche Lösung als "de facto default", als Insolvenz ansehen würde.

Mit einer solchen Drohung versuchte S&P offenbar, eine Umschuldungslösung zu boykottieren. Dass die Agentur eine solche Drohung überhaupt wirksam aussprechen konnte, hängt jedoch mit dubiosen institutionellen Regelungen zusammen, nämlich mit der Selbstbindung der Europäischen Zentralbank an die Ratings der Agenturen.

Die EZB, die auf ihre volle Unabhängigkeit von jeder Politik höchsten Wert legt, unterwirft sich freiwillig den Einschätzungen privater Agenturen: Wenn sich Banken bei der EZB refinanzieren, müssen sie Wertpapiere mit einem gewissen Mindest-Rating der Agenturen hinterlegen. Es ist unverständlich, dass die EZB die Bewertung der von ihr belehnbaren Wertpapiere nicht selbst vornimmt, nicht zuletzt angesichts der sehr fragwürdigen Rating-Erfolge der Agenturen.

Eine Aufhebung dieser Selbstbindung würde die Macht der Agenturen und damit ihr Drohpotenzial sofort beseitigen. In weiterer Folge müsste auch überlegt werden, wieweit es sinnvoll ist, dass die Regulierungsbehörden die Portfoliogestaltung der Banken den Ratings privater und keineswegs neutraler Agenturen unterwirft. Da die Ratings, wie sich herausgestellt hat, weitestgehend parallel zu den Zinsaufschlägen verlaufen und diesen sogar nachhinken, ist ihr Informationsgehalt eher bescheiden. (Gunther Tichy, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 15.7.2011)

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1 2
ehrlicher kommerz
02
15.7.2011, 18:56

ezb und bankenaufsicht unterwerfen sich nur deshalb deren urteil, war sie GENAU DIE GLEICHE meinung haben.

unsere europäischen herrscher sind nur sauer auf die ratingagenturen, weil sie der eu nicht entgegenkommen, indem sie ihre meinung nicht äußern, um das lügengebäude unserer "demokratischen" herrscher (als hätten wir wähler wirklich die macht politisch essenzielles zu verändern) ihren untertanen gegenüber aufrecht zu erhalten

generell voll Empörter
00
19.7.2011, 22:09

es liegt auch einfach an der arbeitsteilung.
es gibt 100.000e finanzprodukte und wahrscheinlich ein paar tausend ratings. banken, institutionen etc. haben daher interesse, diese bewertungen von jenen zuzukaufen, die darauf spezialisiert sind.

wenn dieser "markt" (der rating-agenturen) jedoch schlecht reguliert ist, weil:
- zu wenige, zu große akteure (angebotsoligopol),
- politische einflussnahme (zu) groß,
- systemische abhängigkeiten bestehen, die tendenziell zu positivem bias führen und
- kulturell-angloamerikanisch geprägte Regelungen bedenkenlos in der EU "drübergestülpt" wurden,

dann funktioniert dieser "markt" nicht oder eben nicht immer ...

Toni Meister
01
15.7.2011, 18:34
Spannend bis lustig

http://oe1.orf.at/konsole?s... g/20110712

Manager Woltron im Gespräch mit Wagenhofer.
Audio startet automatisch.

witherabbitt
 
02
15.7.2011, 21:04

Guter Link!

Aber der Mittelstand und die Unterschicht zahlen so oder so: Endweder durch Staatsbankrott und Bankenpleiten, oder durch unrealistische Sparprogramme.

DieWahrheitistdenMenschenzumutbar
01
15.7.2011, 18:21
positiv gedacht

ist es gut wenn es ein Benchmarking der "governance quality" gibt - ganz besonders wichtig wäre das vor Wahlen.
Ansonsten geht das so weiter mit der Berlusconisierung - weiss schon wer ob Frank Strohsack kandidiert?

Europa geht pleite, wer geht mit?
 
00
15.7.2011, 17:53
Nieder mit dem Kapitalismus! Weg mit diesen Ratingagenturen und Spekulanten,

die unsere gesunden, schuldenfreien, demokratischen und prosperierenden Staaten attackieren!

goldameir
00
19.7.2011, 22:05

genau, weg mit dem gault millau, wir koennen selber essen !

Kontra
00
15.7.2011, 19:37

,-)))
gefällt mir!

Reinhold Loecker
10
15.7.2011, 17:51
Ratingagenturen?

Waren es nicht die Grenzdebilen von den Ratingagenturen, die der Lehman Bank und den anderen maroden Investmentbanken Triple-A-Ratings verpaßt haben und damit am Beinahe-Zusammenbruch der Weltwirtschaft schuld sind?

Und nun, nachdem sich die Wirtschaft wieder mühsam aufrappelt, werfen sie den am meisten betroffenen Ländern Knüppel zwischen die Beine, indem sie sie auf Junk-Niveau herabstufen.

Höchste Zeit, daß man diesen Koffern das Maul stopft!

Sidlo
01
15.7.2011, 16:51
Trotz aller Fehler haben die Rating Agenturen

das Vertrauen der Anleger weltweit, und darauf kommts schließlich an. Muß erst einmal einer kommen
der sich durch beständige Leistung profiliert und ein ähnliches Vertrauen aufbaut. Sowas kann man nicht aus den Boden stampfen, und schon gar nicht durch die Politik verordnen.

Ich weiß es auch
00
15.7.2011, 16:40
wann gibts endlich wieder ERIC FREY- Kommentare

habe schon lange nicht mehr zu lachen gehabt - und wenn man seine artikel inversiv liest - weiss man gut bescheid über den Euro und die Wirtschat

christianr
00
15.7.2011, 16:14
wer

rated eigentlich die arbeit der rating-agenturen?
einfach zum nachdenken: ein grosser bankenverbund gibt eine ratingstudie über portugal in auftrag und lässt durchblicken, dass ein schlechtes rating wohlwollend aufgenommen wäre. portugal bekommt CCC. die zinsen für anleihen gehen steil nach oben. der selbe bankenverbund kauft "grosszügig" anleihen. ein hilfspaket wird fällig. na sowas, schon in die eigene tasche umgeleitet. siehe die letztjährigen bankenbilanzen....

Kontra
01
15.7.2011, 15:54
Auch ich finde den Kommentar sehr gut weil er ausgewogen ist

Wie die Misere aber jetzt zu lösen ist, darauf gibt er natürlich auch keine Antwort. Als Marktwirtschaftler würde ich sagen: Lasst sie über den Jordan gehen. Dann sind die Griechen - nämlich vor allem die Bürger - zwar pleite, aber wir würden nicht dauernd gutes Geld hinterherwerfen.
Aber auch ich habe meine Bedenken. Erstens: Wollen wir wirklich, dass die Griechen auf einmal alles was sie auf der Bank haben, jede Pensionsrückstellung, einfach alles verlieren?
Zweitens: Was ist mit den Dominoeffekten? Die bringen dann auch unsere Banken und unsere Einlagen massiv in Bedrängnis. Und wenn es dann kracht, dann gibt es auch keine Einlagensicherung mehr. Nichts.

Deß Dr. Gonzo Merck=Wuerdige Meynungen & Merckungen
 
01
15.7.2011, 19:03
nur ein paar dynamische konsequenzen

bank run, exorbitante zinsen, kurse der CDS explodieren, bürgerkrieg nicht unwahrscheinlich, später vll diktatur in GR, GR könnte auf lange zeit kein geld mehr auf den märkten aufnehmen, arger glaubwürdigkeitsverlust der eu, spekulationen darauf, daß es bei E, B, IRL, P, I, F etc. ähnlich funktionieren könnte. - auch in D und A würden die zinsen & die arbeitslosigkeit steigen.
im schlimmsten fall könnte sich ein szenario ergeben, in dem sich marktwirtschaft erledigt hat. falls es soweit kommt: nicht gold kaufen, sondern jagdgewehre und munition. außer sie wollen wildschweine mit goldbarren jagen.

christianr
00
15.7.2011, 16:20
jaja

solidarität is a luder... wahrscheinlich weils DIE solidarität heisst (so ein altes schweinechauvinistisches sprichwort)....

romgard
10
15.7.2011, 17:14
banken retten=solidarisch?

wir retten europäische banken dadurch, sicher nicht grichiesche bürger.. sollen die banken pleite gehen, wenn sie fehler gemacht haben sollen sie untergehen, und dabei wird die welt auch nicht untergehen..

Kontra
01
15.7.2011, 19:17

Wenn sie als Grieche sehen, wie ihre Bank pleite geht weil die Stastsanleihen in ihrem Portfolio nichts mehr wert sind und sie auch nicht mehr in der Lage ist ihren Lohn, oder ihre Pension auszuzahlen, der Staat selbst keiner Einlagensicherung nachkommen kann, ja dann werden sie verstehen, dass Bankensolidarität etwas sehr Reales ist.

Benno Berghammer1
12
15.7.2011, 14:28
Gute Ratings böse Ratings...

Die Ratingagenturen haben uns bei den Unternehmensratings im Jahr 2007 und 2008 klar gezeigt, was von Ratings zu halten ist, wenn man wie Lehmann Brothers mit AA2 geratet wird und die dann ein paar Monate später pleite gehen. Bei Ratings zahlen die Unternehmen die Kosten. Ratings von Staatsanleihen bzw. Volkswirtschaften werden nicht bezahlt. Wahrscheinlich sind die Ratings sogar ehrlicher aber vorsichtiger, denn Finanzminister haben gar kein Interesse alle ihre Leichen aus dem Keller beim Rating auszugraben. Unternehmen müssen das beim Ratingsprozess tun. Tendentiell schauen die Unternehmensratings viel besser aus als die Staatsanleihenratings. Schelm ist wer jetzt böses denkt. Fazit: Wer viel an Ratingsagenturen zahlt hat ein gutes Rating

Bernd Marin
02
15.7.2011, 14:21
Exzellenter Kommentar !

Ein ganz exzellenter Kommentar - differenziert und doch auf den Punkt, wissenschaftlich inspirierte Publizistik at its best.

Bernd Marin

aculus populus
 
20
15.7.2011, 12:49
Momental

Wenn die Wirtschaft brummt dann sind die Firmen virtuös und alles ist gut...wenn aber der Wirtschaftskannibalismus einsetz und die Heuschrecken uns auffressen (mit unserer Zustimmung) dann sind die Politiker Schuld die verzweifelt (einige) versuchen das zu retten was möglich ist? Also wirklich so in der Hand der Kapitalisten zu spielen ...

Mag. Harrald Potter
01
15.7.2011, 12:41
Pseudodebatte und töten des Boten...

Ist das nicht eine Pseudodebatte?

Sind jetzt die Rating-Agenturen schuld, wenn Länder mehr Geld ausgeben, als sie haben?

Den Überbringer der Nachricht nicht für die Nachricht selbst verantwortlich zu machen, ist eigentlich ein sehr alter Grundsatz...
... gilt der noch?

Deß Dr. Gonzo Merck=Wuerdige Meynungen & Merckungen
 
02
15.7.2011, 12:14
ferri, liu & stiglitz 1999 über die prozyklische rolle der ratingagenturen in der asienkrise

" (...) credit rating agencies aggravated the East Asian crisis. In fact, having failed to predict the emergence of the crisis, rating agencies became excessively conservative. They downgraded East Asian crisis countries more than the worsening in these countries' economic fundamentals would justify. (...) In turn, lower than deserved ratings contributed – at least for some time – to amplify the East Asian crisis. (...) rating agencies would have an incentive to become more conservative, so as to recover from the damage these errors caused to them and to rebuild their own reputation."
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.11... 6/abstract
kommt einem doch bekannt vor.

Anton J. Helmreich
00
15.7.2011, 11:11
eher nicht sehr objektive ratingargenturen

und dumme politik

machts im ergebnis auch nicht besser

M P8
12
15.7.2011, 11:01
ganz simpel

Wenn die Rater wirklich Mist bauen dann braucht es nur ein paar Klagen wegen Kreditschädigung und die saufen schneller ab als eine Bleiente.

Das macht aber keiner.

Seltsam, nicht ?

Deß Dr. Gonzo Merck=Wuerdige Meynungen & Merckungen
 
00
15.7.2011, 11:53

dafür müßte den agenturen böswilligkeit unterstellt werden können.

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