Wiener Investoren

Startschuss für "Airport Center Sarajevo"

14. Juli 2011, 12:07

Österreichische Investoren realisieren mit bosnischen Partnern ein 54 Millionen Euro schweres Retail-Projekt am Flughafen

Sarajevo/Wien - Um zwei Jahre musste man das Projekt wegen der Finanzkrise verschieben, nun folgte aber der Startschuss für das "Airport Center Sarajevo" (ACS), das unter Federführung österreichischer Investoren realisiert wird. Bauherr des 54-Millionen-Euro-Projekts ist die ACS d.o.o., die zu knapp 20 Prozent dem staatlichen Flughafen Sarajevo sowie zu jeweils 40 Prozent der Wiener IPD-Gruppe und der ebenfalls in Wien ansässigen Karimpol Group of Companies gehört. Die Bauvorbereitungen haben dieser Tage begonnen, wie es in einer Aussendung heißt.

"Wir haben das Projekt zwar in der weltweiten Finanz- und Immobilienkrise begonnen, weshalb wir rund zwei Jahre zuwarten mussten, profitieren aber nun einerseits von der Erholung der Märkte und andererseits - und noch viel stärker - von der Aufbruchsstimmung in Bosnien & Herzegowina, die sich vor allem wegen der erhofften EU-Mitgliedschaft des Landes nach dem EU-Beitritt Kroatiens breitmacht", erklärt Franz P. Kus, Sprecher der IPD (Innovation Park Development).

Das ACS wird über rund 30.800 m² n vermietbarer Fläche verfügen. Generalunternehmer ist die bosnische Mucic & Co. d.o.o. mit Sitz in Ljubuski. Die Eröffnung ist für 2013 geplant.

Erste Mieter schon fix

Mit den ersten Mietern konnten bereits Verträge abgeschlossen werden. "Zara, Bershka, Stradivarius und Pull&Bear, die vier Inditex-Marken, stehen als Mieter bereits fest, ebenso wie Oviesse und New Yorker", so der IPD-Manager. "Dazu kommt der in den CEE- und SEE-Ländern überaus starke belgische Lebensmittel-Händler Delhaize."

Das ACS in Sarajevo ist das erste gemeinsame Shoppingcenter-Projekt der beiden Wiener Unternehmen Karimpol und IPD. Die Karimpol Group of Companies ist seit 20 Jahren fast ausschließlich auf Büro-Immobilien spezialisiert und hat diverse Projekte in osteuropäischen Großstädten realisiert, in Budapest etwa schon gemeinsam mit der IPD. Die 1994 gegründete Innovation Park Development GmbH hat bereits eine Reihe von Logistik- und Büroprojekten in Mittel- und Osteuropa errichtet. Das Familien-Unternehmen unterhält Büros in Wien, Sarajevo und Budapest. (red)

Nepo Mannheimer
00
15.7.2011, 15:02
neues Millionengrab!

wenn die österreichischen Investoren nichts aus Westgate gelernt haben...viel Spaß! der Flughafen in Sarajevo ist ein Witz (Verkehrsaufkommen ist nahezu Null)!

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