Neue Option für Google+-Mitglieder - Geschlecht durch die Pluralform ersetzen - Political correctness über Grammatik gestellt
Es ist ein leidiges Thema: Netzwerke und Privatsphäre. Seit der Enthüllung von Google+ hat sich Google dem problematischen Thema angenommen und will optimale Lösungen liefern. Eine neue Einstellung auf Google+ soll Nutzerinnen und Nutzern ermöglichen, künftig ihr Geschlecht nur dann anzuzeigen, wenn man das auch konkret will. Zwar bleibt es auch auf Facebook jedem selbst überlassen, ob er sein Geschlecht sichtbar macht. Allerdings wird es dann offenbart, sobald man zum Beispiel sein Profilbild ändert: "Eva hat ihr Profilbild geändert".
Neutrale Pluralform
Nicht immer sind Vornamen eindeutig feminin oder maskulin und das Geschlecht kann für viele eine heikle Angelegenheit sein. So wird künftig bei Google+ das weibliche "ihr" (her) oder das männliche "sein" (his) durch die Pluralform "ihr" (their) ersetzt. Im YouTube-Video weist Google-Produktmanagerin Frances Haugen auf die nicht ganz grammatikalisch einwandfreie Lösung hin.
Ein Vorteil der Option ist allerdings, dass es den Weg für Firmenkonten bei Google+ ebnet, erklärt Christian Oestlien im Google Blog. (ez, derStandard.at, 14. Juli 2011)
...wow, political correctness, Apps für alle Systeme...nur man kann das alles nicht nutzen, weil google+ noch NICHT verfügbar ist....
Das ist wie bei Android, für die normalen aktuellen Handys und Pads nicht verfügbar aber es werden schon Features besprochen die ich dann in 2 Jahren mit der übernächsten Handy Generation nutzen kann.
Langsam wird's langweilig, dann bleib ich halt bei Facebook....und freu mich, dass ich ein iPad hab!
Next Handy wenn leistbar kein android mehr sondern eins von Apple.
Im Artikel geht es sehr wohl um Facebook, und der User hat eine Falschaussage richtiggestellt:
Zwar bleibt es auch auf Facebook jedem selbst überlassen, ob er sein Geschlecht sichtbar macht. Allerdings wird es dann offenbart, sobald man zum Beispiel sein Profilbild ändert: "Eva hat ihr Profilbild geändert".
Ich bin weder ein Verfechter des Genderns noch von sozialen Netzwerken. Aber man sollte bedenken, dass das Gendern bei Google+ wegen der *Privatsphäre* erfolgt, nicht aus Gründen der Gleichstellung der Geschlechter in der Sprache.
Falls ich falsch liege, lasse ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen ;-)
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