Initiative gegen Kirchenprivilegien sucht die kreativste konfessionelle Kopfbedeckung
Jede Religion hat ihre eigene Kopfbedeckung: Bischöfe tragen Mitra, Juden tragen Kippa, Muslime die Takke-Gebetsmütze, Sikhs winden den Dastar-Turban und bekennende Pastafaris tragen - wie wir seit der medialen Aufmerksamkeit um Niko Alm (derStandard.at berichtete) wissen - Nudelsiebe.
Kuriose Kopfbedeckungen gesucht
Geht es nach den Initiatoren der Initiative gegen Kirchenprivilegien kommen in nächster Zeit noch einige schräge Kopfbedeckungen hinzu: Unter dem Motto "pimp your head" starten sie einen Wettbwerb, bei dem das Porträtfoto mit der kreativsten konfessionellen Kopfbedeckung gesucht wird. Beizufügen ist eine Kurzbeschreibung der religiösen Inhalte des jeweiligen Glaubens. Fotos können bis zum 25. Juli eingeschickt werden.
Die Initatoren der Initiative gegen Kirchenprivilegen, zu denen auch Niko Alm gehört, fordern gleiches Recht für die kleinen, privaten und bisher nicht anerkannten Glaubensgemeinschaften. Mit dem Preisausschreiben möchten sie darauf aufmerksam machen, dass religiöse Privilegien vielfach aus dem Mittelalter kommen, oft skurril sind und im 21. Jahrhundert endlich beendet werden müssen.
Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien
Die Initiatoren haben auch ein Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien gestartet. Dieses fordert, dass Religion als reine Privatsache ohne staatliche Einmischung verstanden wird. Darum soll jeder in seiner religiösen Freiheit gleichbereichtigt sein und Kirchen- Subventionen und Begünstigungen vonseiten des Staats eingestellt werden. (red)