Wieder Ausschreitungen bei Protestanten-Marsch in Belfast

Ansichtssache | 13. Juli 2011, 12:51
Bild 1 von 9»
foto: reuters/cathal mcnaughton

In der nordirischen Hauptstadt Belfast ist es nach dem Höhepunkt der symbolträchtigen Marsch-Saison für die protestantischen Loyalisten in Nordirland wieder zu Ausschreitungen gekommen.

weiter ›

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 42
1 2

Christentum ist Nächstenliebe.

Christentum ist Frieden

unruhestifter

Protestanten gegen Katholiken?

Wer diesen Konflikt als religiös darstellt, hat nix verstanden.
So eine sicht ist einer Qualitätszeitung nicht würdig.
Manche sehen das als sozialen Konflikt, andere als ethnischen. Nocht wichtiger erscheint mir die Zuordnung Royalisten oder Republikaner.

wenn es um moslems geht, können sie aber nicht so weit denken, dass es hier genauso nicht um die religion geht.

Stimmt

In Nord Irland Moslems (oder Athiest, Juden, Hindis, u.s.w.) sind etweder Katholisch Moslems u.s.w. oder Protestant Moslems u.s.w. .

??
Da ist ja im Unterschied jede einzelne Aktion mit religiösen Motiven begründet, jeder ist mit religiösen Symbolen beladen und jeder Mord ist von Anrufungen und Gebeten begleitet. Die religiöse Dimension mag vorgeschoben sein, da kann man trefflich streiten, aber dass sie zumindest offiziell ganz im Vordergrund steht, kann man nicht bestreiten. Ist Religion offensichtlich kein Thema, wie zB beim Kurdenkonflikt, wo es ebenfalls um Sezessionismus geht, fiele es dagegen niemandem im Traum ein, hier religiöse Zusammenhänge ins Spiel zu bringen.

das ist ein konflikt

arschlöcher gegen arschlöcher. nichts weiter

Religionen sind Märchengeschichten :) erzählt von alten bärtigen Männern

naja

die briten kamen nach irland, führten krieg gegen die einheimische bevölkerung, versklavten diese dann förmlich, beuteten sie aus (was zu den hungerkrisen im 19. jahrhundert führte) und behandleten sie schlechtweg wie vieh. und all das "feiern" sie nun mit ihren aufmärschen, die auch durch die viertel der republikaner gehen. also wenn da bei einigen nicht wut aufkommt, dann weiß ich auch nicht...

Na sicher ist das a tolles Gschichtl.

Es gab einige, die im letzten Weltkrieg das alte Römische Reich wieder auferstehen lassen wollten.

Dass die Katholiken auf unguetigste Art und Weise die Paganer ausgerottet haben, erwähnen Sie aber sicherheitshalber nicht.

ich halte es für völlig schwachsinnig

im jahr 2011 noch immer mit diesen geschichten zu argumentieren. hier toben sich ein paar typen aus in dem sie die geschichte instrumentalisieren. wenn sie das nicht hätten, müssten sie sich eingestehen, dass sie nichts weiter sind als asoziale loser.

Da haben die Einen den anderen vor ewigen Zeiten ein´s vor den Latz geknallt

und erinnern sie nun alljährlich an diese Niederlage.
Muß das wirklich sein?

Bis in die 70er Jahre war das für alle ein gern gesehemer nationaler Feiertag,

Also arbeitsfreier Tag mit Parade schaun und saufen gehen, auch für die KTholiken, erst in den Siebzigen haben dann die katholischen Politiker beschlossen, dass es diskreminierend ist udn die Katholische Bevölkerung durfte nicht mehr mitfeiern.

was ist das für ein Schwachsinn?

Das sind halt noch richtige Männer aus echtem Schrott und Korn. Mit der senkrecht aufgerichteten Fahnenstange zwischen den Beinen demonstrieren sie ihren zusehenden Frauen und Muttis welch unbeugsame und unerschrockene Giunessbrunzer sie sind.

Das ist auch Europa?

Schön, solche Traditionen. Eine Runde Katholenbashen gehört einfach zu einem Irlandbesuch dazu.

Ein perfektes Beispiel für die mediale Desinformation unserer Zeit ist wohl der Nord-Irland-Konflikt

Seit Jahrzehnten(!) schreiben die Zeitungen es ginge dabei um "Protestanten" gegen "Katholiken". Die Verdummung ist sogar so weit, dass sich einige Journalisten nicht zu schade sind, den Ausdruck "Religionskonflikt" zu verwenden.

NEIN!

Dieser Konflikt ist einer zwischen zwei Völkern. Engländer gegen Iren. Dass die einen (zum Großteil) Anglikaner und die anderen Katholiken sind, tut da nichts zur Sache. Diesen Konflikt gäbe es auch, wenn alle Parteien die gleiche Religion hätten. Oder denkt jemand, dass wenn die Anglikaner sich wieder den Katholiken anschlössen, dass dann die Iren in Nordirland von ihren Loslösungsbestrebungen von GB absehen würden?

Das falscheste und irrsinnigste posting soweit.

Dass Sie von zwei Völkern schreiben, zeigt, dass Sie in der Geschichte nicht gut genug aufgepasst haben.

2011 geht es nicht um Republik Irland gegen England, sondern ganz offensichtlich gibt es jene, die in einer Republik Irland wohnen wollen, aber in Nordirland wohnen bleiben und jenen, die in Nordirland wohnen wollen und auch dort wohnen....

Und die, die so viel Stunk machen, sind weniger als 1% der Bevölkerung von Nordirland.
Bis zu den 70ern übrigens waren die meisten Katholiken froh über den extra Feiertag und das Spektakel und haben fleissig mitgefeiert....
Und die ur Protestanten waren die Aristokratie von Irland, wodurch sich geschichtlich auch die Entwicklung der Privilegien ergibt.
Es ist peinlich, wie wenig Ahnung Sie haben.

Ps. Was aber die Entwicklung der Privilegien nicht gut heissen soll.

Der Oranier-Orden

ist eine protestantische Organisation.

katholische mehrheit für Vereinigtes Königreich

Von The Belfast Telegraph, 17 Juni 2011 http://www.belfasttelegraph.co.uk/news/poli... 12932.html

Ihr Einwand hat ja viel für sich, zumal es auch einige protestantische Separatisten und katholische Loyalisten gibt, aber die Anglikaner spielen bei den Unionisten keine zentrale Rolle, die sind gemischt, aber deutlich häufiger diverse Presbyterianer; zumal besonders viele eben auch Nachfahren von Schotten sind und nicht Engländern.

Lenken'S nicht ab vom Christentum, der Religion des Friedens, die die Wurzel allen Übels ist.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 42
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.