VCÖ-Umfrage

In Wien ist Verkehrsklima für Radfahrer am rauesten

13. Juli 2011, 13:18
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    foto: apa/bernd thissen

    Ob das raue Klima auf den Wiener Straßen mehr Radfahrer zum Absteigen bewegt?

Österreichweit wurde bereits jeder zweite Radler durch einen telefonierenden Autofahrer in eine gefährliche Situation gebracht

Wien - Das Verkehrsklima für Radfahrer ist in Wien am rauesten. Das ergab eine österreichweite VCÖ-Umfrage unter 2.710 Radfahrern im Zeitraum vom 11. April bis 2. Juli 2011. Am wohlsten fühlen sich Radfahrer im Burgenland und in Vorarlberg. Österreichweit wurde bereits jeder zweite Radler durch einen telefonierenden Autofahrer in eine gefährliche Situation gebracht. Der VCÖ fordert eine aktive Radverkehrspolitik nach Vorarlberger Vorbild.

Landesweit wurden bereits 54 Prozent beim Radfahren durch einen Pkw-Lenker, der mit seinem Handy telefonierte, in eine gefährliche Situation gebracht - die meisten in Wien (62 Prozent) sowie in Tirol (61 Prozent) und Kärnten (60 Prozent), die wenigsten im Burgenland (15 Prozent) und in Niederösterreich (46 Prozent). "Wer mit dem Handy beim Autofahren telefoniert, reagiert ähnlich schlecht wie ein Alkolenker mit 0,8 Promille", machte Martin Blum vom VCÖ aufmerksam.

Vorarlberg und Burgenland weit unterm Schnitt

Zwei Drittel der Wiener Radfahrer gaben an, von Autos seitlich zu knapp überholt zu werden. Im Burgenland ist es nur ein Drittel. Auch in Vorarlberg sind es mit 39 Prozent deutlich weniger als im Österreichschnitt, der bei 57 Prozent liegt. "Dort wo viel Rad gefahren wird, nehmen Autofahrer mehr Rücksicht auf Radfahrer. Das liegt zum einen an der radfahrfreundlicheren Verkehrsplanung und zum anderen daran, dass in Vorarlberg viele Autofahrer selber Radfahrer sind und aufgrund der eigenen Erfahrung mehr Seitenabstand einhalten", analysierte Blum. Generell gibt in Österreich jeder zweite Radfahrer an, von anderen Verkehrsteilnehmern nicht respektiert und akzeptiert zu werden. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 262
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Querulant1951
00
23.9.2011, 18:04
das mit dem Burgenland ist mit Vorsicht zu genießen

wer daraus den Schluß zieht, daß er dort als Radfahrer sicherer ist, begeht einen Fehler.
Seids vorsichtig, Ihr könnt sonst diejenigen sein, die dem Bgld bei der statistischen Aufholjagd helfen

Flugmanagment
54
21.7.2011, 13:57
Studie

na dann geb ich als Fußgänger meinen Senf dazu

Gestern nachts, zwei Radfahrer beide unbeleuchtet, trennen sich der eine brav unbeleuchtet weiter auf der Straße, der andere unbeleuchtet zuerst gegen die einbahn und dann am Gehsteig

Ilm
01
9.11.2011, 17:24
oder viel kürzer

gestern, neulich, letztes Jahr, wann immer habe ich einen Fußgänger, Radfahrer, Rollerfahrer, Autofahrer, anderen Verkehrsteilnehmer mal gesehen, der sich nicht StVO gerecht verhalten hat. Keiner ist besser oder schlechter, aber Radler sind nicht alle böse Rowdies, als die sie häufig hingestellt werden...

Flugmanagment
00
9.11.2011, 23:27

eines ist immer klar, es fallen nur die Extrema auf

und vom Gefährdungspotenzial im Verkehr von oben hinunter LKW vs PKW vs Motorrad vs Radler vs Fußgänger

Daher wäre mir lieber am Gehsteig vor der Haustür vom Radler nicht überfahren zu werden, die Chance für den PKW ergibt sich an dieser Stelle gar nicht.

Mit angepasster Geschwindigkeit sollens von mir aus auch am Gehsteig fahren, auch fallens eher nicht als Rowdie auf

Kickstarter
47
12.8.2011, 09:34
OMG das ist aber nicht wirklich passiert, haben sie das der Polizei gemeldet

wie sie das nur überlebt haben, ein Wunder

Flugmanagment
40
12.8.2011, 13:36

Nachdem ich nicht gefährdet war, habe ich überlebt. Aber warum sich Radfahrer in meinem Beispiel selbst gefährden könnten Sie aufklären.

Eduard Ohlmann
05

Und was hat das mit dem Artikel zu tun?

Flugmanagment
40

Zumindest soviel, dass hier die Armen die Radfahrer sind, weil die Autofahrer so böse sind. Dann gibt es diesen Artikel "Aktion scharf: Polizei schützt Touristen vor Radfahrern" hier sind Fußgänger die Armen. Nächster Artikel die armen Autofahrer.

Oftmals herscht allerdings der Verkehrsrowdy in Personalunion, d.h. er/sie verhält sich entgegen den Regeln ob als Autofahrer, Radfahrer oder auch Fußgänger.

Deshalb schrieb ich auch als Fußgänger über das Verhalten der Radfahrer mittels meiner Kurzstudie.

Gilgamesh
74
20.7.2011, 17:20

Einseitige Propagandastudien...

Nie wird in dieser Plattform angesprochen wie viele Menschen durch irrsinnige Radfahrer gefährdet und verletzt werden. Eine Handhabung gegen solche Leute ist unmöglich, weil sich diese Feiglinge natürlich davon stehlen...

Am Rad zu telefonieren, freihändig zu fahren, rote Ampel zu ignorieren, ebenso wie Einbahnen, am Gehweg fahren,.. gehört bei einer sehr großen Gruppe der Radfahrer schon zum guten Ton..

DA schweigt der Standard beharrlich...

kor-del
04
21.9.2011, 10:44
Falls

Ihr posting ironisch gemeint war, ist es schlecht.
Falls nicht, auch.

siehe: http://derstandard.at/131500552... enger-kaum

Eduard Ohlmann
14

Vergleichen Sie mal die Zahl der von Radfahrern verletzten/getöteten Fußgänger mit der Zahl der von Autofahrern verletzten/getöteten Radfahrer, dann reden wir weiter.

TRex30M
85
18.7.2011, 07:16

Unfaire Studie, die Autofahrer in ein schlechtes Licht stellt.
Radfahrer benehmen sich im Strassenverkehr meist schwer daneben und sind an vielen gefährlichen Situationen mitschuld oder auch alleine Schuld.
Da wo Autos fahren haben Radfahrer meiner Ansicht nach nichts zu suchen - zu gefährlich.
Dafür gibt es ja Radwege.
Nur hier quälen die Radfahrer wieder die Fussgänger, weil viele einfach wie die Säue fahren.

entenkrages
00
29.9.2011, 12:52

ja aber wieso quälen Radfahrer AM RADWEG fußgänger?

The_new_number_2
02
18.7.2011, 14:59

Take the tablets, tiger!

Jakob der Schwitzer
00
17.7.2011, 12:15
Wenn ich Angst haben muss

Dass der Drahtesel sofort nach dem abstellen weg ist wird sich nix daran ändern

Es wird auch jeder Zustand und jeder Typ an Rad gestohlen

thinkonyourfeet
210
15.7.2011, 10:28
Es ist schade, dass so viele Wiener noch immer das Auto verwenden,

wenn sie kürzere Wege zurücklegen.
Interessanter Weise tendieren die Bildungsschichten eher dazu, das Auto stehen zu lassen, als die bildungsfernen Schichten. Für letztere scheint das Auto noch immer ein Statussymbol zu sein. Jedenfalls sind sie nicht so flexibel, ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen. Da kommt es dann zu so bizarren Wortmeldungen (Tornos), dass jemand noch stolz ist, stets das Auto zu verwenden.
Wien ist in vielen Bereichen weit hinter den Bunesländern zurück.
Für mich ein Hoffnungsschimmer: Das Umdenken beginnt in der Bildungsschicht. Auch hier.

Flugmanagment
02
21.7.2011, 13:58

dank diversen Regierungen wird die Bildungsschicht immer dünner

Tornos
249
14.7.2011, 18:18
Natürlich ist das Klima in Wien am rauesten!

Es wird in Vlbg oder Burgenland jedem Autofahrer egal sein, wenn der Radlinger auf einem Feldweg herumfährt.

Das Dumme ist nur, daß die Radfahrer in Wien eben nicht brav die Donauinsel auf- und abfahren, sondern sehr massiv den Straßenverkehr behinden!

Leider hat nicht jede Wiener Straße die Weite der Berge in Vlbg oder der Hügel und Rebenfelder im Bgld. Nein, die Wr. Straßen die sind oft eng.

So müssen eben ganze Kolonnen kilometerlang mit 10 bis 15 km/h im ersten Gang und schleifender Kupplung hinter einem torkelnden Radfahr-Extremisten hinterherfahren, weil der glaubt die Straße für sich gepachtet zu haben.

Ein strenges Radfahrverbot auf Wr. Straßen wäre die beste Lösung! Radfahren kann man ja immer noch auf Donauinsel, Radwegen usw.

Ilm
00
9.11.2011, 17:29
cool...

wenn ich von mir zuhause bis zur Arbeit, dann schiebe ich ab jetzt zur U1, fahre zur Donauinsel, fahre dort ein bisschen herum, fahre mit der U-Bahn wieder zurück und schiebe dann zur Arbeit. Tolle Idee!

Eduard Ohlmann
04
Danke für das Kabarettprogramm

Schon länger nicht mehr so viel über einen Kommentar gelacht wie Ihren. Ihre Karikatur eines qualtingerischen Autofahrers ist sehr gut gelungen!

erlon
16
16.7.2011, 19:11

Ich hab eine bessere Idee. Eine richtig empflindliche Citymaut in den inneren Bezirken und mit dem Geld die Radwege und öffentlichen Verkehrmittel konsequent ausbauen. Tut dem Stadtbild gut und der Umwelt. Dann komme ich auch auf die Donauinsel ohne die Autofahrer zu "behindern".

The_new_number_2
01
15.7.2011, 15:06

"10 bis 15 km/h im ersten Gang und schleifender Kupplung" --> Kein Autofahrer und daher ein Troll!

atomkraft neindanke
33
15.7.2011, 20:07

Interessantes Posting:

Gut, verbieten wir das Radfahren in der Stadt, alle die kein Auto haben, erhalten dafür aber jährlich eine Summe von 15.000 Euro, denn sie tragen ja nicht dazu bei, dass wir die Kyotokriterien nicht erfüllen und gehen brav zu Fuß und fahren mit den Öffis (Radfahren haben ja die bedrängten Autofahrer verboten!)
daher sollen die Autofreaks alleine für die Strafzahlungen (1 Millarde Euro wird demnächst fällig) aufkommen, sodass die Nicht-Autofahrer endlich mal was von den Steuern zurückbekommen.

Die Verursache der Klimaerwärmung sollen alleine für diese Summen aufkommen, dann können sie auch ganz alleine auf "ihren" Straßen" unterwegs sein.

legal eagle
 
10
15.7.2011, 10:58

lustig!

bloody-nine
 
14
15.7.2011, 01:20
radfahrverbot auf den wiener strassen?

i glaub du übererigierst da a bissl

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