Wer nicht einverstanden ist, kann gehen

23. Mai 2003, 11:23
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AS Roma-Klubchef Sensi ist ob der erbrachten Saisonleistungen sauer - die Folgen: wackelnder Trainerstuhl und Gehaltskürzungen

Rom - Wegen der schwachen Saison-Leistungen seiner Mannschaft hat der Klubchef des italienischen Erstligisten AS Rom, Franco Sensi, Gehaltskürzungen für die Spieler zwischen 20 und 25 Prozent beschlossen. "Wer nicht einverstanden ist, kann gehen", wurde Sensi von der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" zitiert. Der Klubchef ist nach der 1:4-Niederlage im Cup-Halbfinale gegen AC Milan verärgert.

Trainerwechsel nicht auszuschließen

Am vorletzten Spieltag rangiert AS Roma mit 49 Punkten auf Platz acht der Tabelle. Für die schlechten Resultate machte Sensi auch Trainer Fabio Capello und seine Strategie verantwortlich. Ein Trainerwechsel ist nicht auszuschließen, obwohl Capellos Vertrag mit dem römischen Erstligisten noch bis Juni 2005 läuft.

Appell von Liga-Chef Galliani

Mit dem Beschluss, die Gehälter seiner Spieler zu kürzen, reagierte Sensi auch auf einen Appell des Liga-Chefs Adriano Galliani. Ohne drastische Ausgabenkürzungen werde der italienische Fußball wegen seiner hohen Verschuldung wohl sterben. "Die Klubs geben doppelt so viel aus als sie einnehmen und es ist mit keinem Umsatzwachstum zu rechnen. Die Ausgabenkürzungen und drastische Einschnitte der Spielergehältern sind der einzige Ausweg aus der Krise. Andernfalls wird unser Fußball zu Grunde gehen", sagte Galliani kürzlich. (APA)

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AS Roma

  • Ein enttäuschter Römer: Christian Panucci nach der 1:4-Niederlage im Final-Hinspiel des italienischen Cups gegen den AC Milan.

    Ein enttäuschter Römer: Christian Panucci nach der 1:4-Niederlage im Final-Hinspiel des italienischen Cups gegen den AC Milan.

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