Austrian Social Forum vom 29. Mai bis 1. Juni in Hallein

22. Mai 2003, 13:52
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133 Veranstaltungen rund um die Themen Arbeit, Neoliberalismus, Partizipation und Frieden sind geplant

Salzburg - Vom 29. Mai bis 1. Juni wird die Stadt Hallein (Tennengau) ganz im Zeichen der Anliegen der sozialen Bewegungen stehen: Das Austrian Social Forum, ein loser Zusammenschluss von Einzelpersonen, Initiativen und Organisationen aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen, wird unter dem Motto "Eine andere Welt ist möglich" zu einem Treffen laden. Claudia Trost, eine der Organisatorinnen der Veranstaltung, rechnet mit rund 1.500 Teilnehmern bei den insgesamt 133 Veranstaltungen.

Das Programm befasst sich mit vier Schwerpunktthemen, kündigte Trost am Donnerstag bei einem Pressegespräch in Salzburg an: "Arbeitssinn und Arbeitslast", "Neoliberalismus und neue Weltordnung", "Herrschaft und Partizipation" sowie "Krieg und Frieden". Geplant sind Konferenzen, Workshops, Seminare sowie Infotheken, die gemeinsam von den unterschiedlichen Organisationen und Initiativen gestaltet werden. Dazu gibt es ein Kulturprogramm mit Konzerten, Theater, Ausstellungen und einer Filmschau. Die Veranstaltung findet auf der Pernerinsel in Hallein statt.

Im Mittelpunkt der Themen stünden Menschen, nicht Profite. Es gehe um soziale Gerechtigkeit, Bildung, Frauenpolitik, menschenwürdige MigrantInnenpolitik, positive Globalisierung und aktive Friedenspolitik, erläuterte Andreas Rennert vom Salzburg Social Forum. Das Austrian Social Forum stünde in Zusammenhang mit der internationalen sozialen Bewegung. Hunderte Einzelpersonen und Organisationen hätten sich an der Ausrichtung der Veranstaltung ehrenamtlich beteiligt, freut sich Rennert. Er bedankte sich auch bei der Stadt Hallein für die Unterstützung des Austrian Social Forum. "Uns eint der Wunsch, dass eine andere Welt möglich ist", sagte Eva Habersatter-Lindner, ÖVP-Politikerin der Stadt Hallein. Über die Wege, wie dieses Ziel zu erreichen ist, werde man in Hallein diskutieren, sagte die VP-Politikerin.

Im Rahmen der Veranstaltung wird es am Freitag, 30. Mai, auch eine halbstündige Blockade der Tauernautobahn geben, um gegen den Transitverkehr zu protestieren. Zwischen 16.30 und 19.00 Uhr sollen Frächter, Anrainer und Gewerkschafter über das Thema "Fairness auf der Straße - Chance für die Bahn" diskutieren. (APA)

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    foto: asf
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