Der lange Weg zum Menschsein

Doris Griesser , 12. Juli 2011, 19:13

Die Idee der Menschenrechte fußt in der Aufklärung, doch erst vor 35 Jahren traten verbindliche Pakte in Kraft - Dazu beigetragen haben nicht zuletzt frühe NGOs

Wiener Historiker rollen nun die wechselhafte Geschichte der Österreichischen Liga für Menschenrechte auf.

* * *

Ein Gutteil unseres modernen Lebens hat seine Wurzeln in der Aufklärung - so auch Idee der Menschenrechte. Beim "13. Internationalen Kongress zur Erforschung des 18. Jahrhunderts", der vom 25. bis 29. Juli in Graz stattfindet, stehen die Aufklärung und die Entwicklung der Menschenrechte im Zentrum - nach wie ein gesellschaftspolitisch hochaktuelles Thema, egal ob es um Abschiebungen, Foltervorwürfe, Häftlinge in Guantánamo oder chinesische Regimekritiker geht.

Um die vielen Aspekte der Menschenrechte von der Religionsfreiheit bis zu den Frauen- und Minderheitenrechten neu aufzurollen, begeben sich rund 1000 Experten aus 40 Ländern bei dem Kongress in Graz auf eine "Spurensuche zurück in die Zukunft".

Im Rückblick betrachtet lässt sich eine klare Entwicklungslinie von der Anerkennung der Naturrechte des Menschen bei Thomas Hobbes - die jedoch dem Staat unterzuordnen seien - bis zur Durchsetzung der Menschenrechte als Legitimation des Staates bei Rousseau und Kant erkennen. Das Gedankengut der Aufklärung ebnete auch den Weg zur Französischen Revolution, deren Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte wiederum eine zentrale Inspirationsquelle der UN-Menschenrechtsdeklaration war.

Diese wurde - in lebendiger Erinnerung an die Gräuel des Zweiten Weltkriegs - von den Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 erklärt. Erstmals wurde darin festgehalten, dass alle Menschen allein aufgrund ihres Menschseins mit gleichen Rechten ausgestattet sind. Erst 1966 wurden die beiden völkerrechtlich verbindlichen Menschenrechtspakte über "bürgerliche und politische Rechte" sowie "wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte" des Menschen verabschiedet, zehn Jahre später traten sie schließlich in Kraft.

Schwierige Durchsetzung

Das Recht aller Menschen auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit, auf Bildung, die Gründung von Gewerkschaften, auf Leben oder Schutz vor Folter etc. ist also bemerkenswert jung. Die praktische Durchsetzung dieser grundlegenden Rechte gestaltet sich jedoch oftmals sehr schwierig. Zwar kann der Internationale Gerichtshof in Den Haag Recht über die UN-Mitgliedsstaaten sprechen und Urteile verhängen - allerdings nur, wenn der betreffende Staat einwilligt. Dennoch: Die Bestimmungen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wurde in viele nationale Verfassungen aufgenommen. Überwacht wird die Einhaltung der beiden 1976 in Kraft getretenen Menschenrechtspakte durch das UN-Menschenrechtshochkommissariat in Genf. Die Mitgliedsstaaten sind verpflichtet, regelmäßig über die Einhaltung ihrer menschenrechtlichen Pflichten Bericht zu erstatten.

Hierzulande wird dieser Bericht alljährlich von der Österreichischen Liga für Menschenrechte (ALHR) vorgelegt - eine Einrichtung, die zwar selten im Rampenlicht steht, die jedoch das gesellschaftspolitische Klima der letzten Jahrzehnte nicht unerheblich beeinflusst hat. Wer steht und stand hinter der ALHR, und welche Rolle hat sie bei der Entwicklung der österreichischen Zivilgesellschaft gespielt? Fragen, mit denen sich die Wiener Historiker Wolfgang Schmale und Christopher Treiblmayr in ihrem aktuellen vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Forschungsprojekt beschäftigen.

"Die weltweit erste Liga für Menschenrechte wurde 1898 im Zuge der Dreyfus-Affäre in Frankreich gegründet", berichtet Wolfgang Schmale. "In Österreich hat man erst 1926 nachgezogen. Der Josephinische Beamtenstaat mit seiner tief verankerten Obrigkeitshörigkeit und auch die massiven politischen Auseinandersetzungen in der ersten Republik haben das Wachstum zivilgesellschaftlicher Strukturen verlangsamt", ist Christopher Treiblmayr überzeugt.

Welche Gruppierungen standen hinter der Gründung? "Es waren viele Freimaurer dabei, auch die Sozialdemokraten waren sehr aktiv, da die Menschenrechte ja viele sozialdemokratische Ideen widerspiegeln", sagt der Historiker. Daneben gab es auch einige konservative Kräfte in der Liga, obwohl die katholische Kirche den Gedanken der Menschenrechte bis nach dem Zweiten Weltkrieg nicht unterstützt hat.

Mahnende Stimme im Off

Grundsätzlich hatte die Liga den Anspruch, politisch und ideologisch unabhängig zu agieren. Was natürlich damals wie heute kaum umzusetzen ist. Immerhin waren bereits in der Ersten Republik viele Mitglieder hochrangige Parteifunktionäre. Die beiden Wissenschafter sprechen deshalb auch von einer "Konkordanz-Demokratie". So habe die Liga im Hintergrund durchaus wirksam agiert - in Form einer "Sozialpartnerschaft für die Menschenrechte" sozusagen. Als mahnende Stimme aus dem Off, die durch ihre politische Verankerung auch gehört wurde und wird.

Selbst wenn mittlerweile NGOs wie Amnesty International mit den gleichen Anliegen eine viel größere Öffentlichkeit erreichen. "Hier geht es nicht um Konkurrenz, sondern um Kooperation. So ist unsere Stimme auch lauter geworden", sagt Vorstandsmitglied Klaus Perko.

Und wie hat die Liga den Nationalsozialismus überlebt? "1938 kam es zur präventiven Selbstauflösung", berichtet Wolfgang Schmale. "Viele Dokumente wurden vernichtet, um die Mitglieder zu schützen, den Rest haben die Nazis beschlagnahmt oder nach Berlin überstellt." Nach Kriegsende wurde die Liga jedoch sehr schnell wieder gegründet. "Die Alliierten waren dabei eine treibende Kraft. In den ersten Jahren war vor allem der kommunistische Einfluss groß." Die Österreichische Liga für Menschenrechte wurde als "Entnazifizierungsinstrument" eingesetzt - wer damals Mitglied war, erwarb sozusagen eine "Unbedenklichkeitsbescheinigung". Dementsprechend hoch war die Mitgliederzahl.

Die alten Unterlagen waren teilweise als Beuteakten von Berlin ins Sonderarchiv des KGB nach Moskau gebracht worden. "Bei unseren Recherchen in Moskau haben wir viele Gründungsdokumente gefunden und können nun den Gründungsprozess ab 1922 gut dokumentieren", berichtet Christopher Treiblmayr. "Auch die zentrale Rolle der Freimaurer dabei ist mit diesen Akten klar nachweisbar."

Wie die Geschichte der Menschenrechte nahm auch die der Freimaurerei ihren Ausgang im Zeitalter der Aufklärung - jener historischen Epoche, die den Aufbruch der westlichen Kultur in die Moderne markiert. (Doris Griesser/DER STANDARD, Printausgabe, 13.07.2011)

Kommentar posten
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Mathias
 
10
13.7.2011, 12:42
Die Idee der Menschenrechte fußt in der Aufklärung, doch erst vor 35 Jahren traten verbindliche Pakte in KraftDie Idee der Menschenrechte fußt in der Aufklärung, doch erst vor 35 Jahren traten verbindliche Pakte in Kraft

Also wir haben noch gelernt, daß die griechischen und römischen Philosophen und Humanisten den Grundstein für die Menschenrechte legten.

Oder ist diese Ansicht nicht konform mit einigen Religionen?

12
01
13.7.2011, 13:59

Dummerweise hatten die aber nix gegen Sklaverei. Und der Staat Platons ist auch eine sehr totalitäöre Angelegenheit.

trollvottel
00
13.7.2011, 13:24

Wie wärs, wenn du dir zuerst einen Überblick über die Philosophiegeschichte verschaffst und dann erst Unsinn schwafelst?

Der elegante Herr von nebenan
 
00
13.7.2011, 11:07

Die Schule von Salamanca formulierte das Konzept des Naturrechts neu. Da alle Menschen an der gleichen menschlichen Natur Anteil haben, haben sie auch alle an den gleichen Rechten wie Gleichheit oder Freiheit Anteil. Darin sind auch die Ureinwohner Amerikas eingeschlossen. Auch sie besitzen ein Eigentumsrecht an ihrem Land und haben das Recht, sich gegen eine gewaltsame Missionierung zu wenden.Das Naturrecht der Schule von Salamanca ist nicht auf Individualrechte beschränkt. Beispielsweise wird Gerechtigkeit eine Art natürliches Recht agesehen, das durch die Gesellschaft realisiert wird. Gabriel Vázquez zufolge ergibt sich aus dem Naturrecht eine Verpflichtung, innerhalb einer Gesellschaft im Einklang mit der Gerechtigkeit zu handeln.

irata
00
13.7.2011, 13:30

Das steht halt nicht direkt so auf Wikipedia, daher tun sich manche schwer damit ;-)
Die deutsche Wiki spricht von der Antike als "Wurzel", die englische Wiki geht noch viel weiter ins Altertum bis hin zur Entstehung von Gerechtigkeit/Moral/Ethik usw.
Wobei "Wurzel" ein dehnbarer Begriff ist - und "älter" bedeutet nicht automatisch, dass etwas zwangsläufig die Grundlage für etwas ist.

Der elegante Herr von nebenan
 
01
13.7.2011, 15:05

Unter Menschenrechte versteht man allen Menschen zukommende Mindestrechte. Was da auf Wikipedia über Griechenland/Rom steht ist falsch. Da wird von Mitbestimmungsrechten geredet. Die kommen grundsätzlich nur den Staatsbürgern zugute. Im übrigen waren das antike Griechenland und Rom mit ihrer Sklaverei meilenweit von Menschenrechten in unserem Sinn entfernt. Über diese begann man erst mit der Entdeckung Amerikas nachzudenken.

Der satanische Großinquisitor
 
010
13.7.2011, 09:18
Der Mensch hat keyn Recht, es sey denn dem HERRN zv dienen;

thvt er dies nit, so ist er keyn Mensch vnd hat avch dies hoechste Recht von allen nit! Satan vebt List vnd will, daß die Menschen glavben, daß alle Menschen glaich seyn, das aber ist Blasphemie! So ist es also der Wille des HERRN, daß seyne Diener seyn Segen empffangen, doch daß all die Vnglaevbigen vnd Heyden, vor allem aber die Ketzer fver ihro Vnglavben bestraffet werden, so sie erkennen svlln, daß den HERRN als den eynzig wahren GOTT sie annehmen mvessen; thvn sie dies nit, so sollen ihre Leyber den reinigenden Flammen des Fevers vebergeben werden sodaß ihr Seel gelaevtert werde vnd ins Fegefever kvmmt, wo sie weither gelaevtert werde, avf daß sie in Himmi kvmmen kvnnt.
Die vnheilige Inqvisition, Toledo a.D. 2011

Der elegante Herr von nebenan
 
55
13.7.2011, 09:02

Wieder einmal eine Fehlinformation. Die Idee der Menschenrechte ist älter als die Aufklärung. Genau genommen fußt sie im christentum und Naturrecht

Schule von Salamanca

kh g
32
13.7.2011, 10:04
Ganz vor allem die Religionsfreiheit.

Menschenrechte und Christentum widersprechen sich.

Der elegante Herr von nebenan
 
00
13.7.2011, 10:59

Was ich schreibe ist eine leicht überprüfbare historische Tatsache. Sie sollten endlich den Ausbruch aus Ihrer selbstverschuldeten Unmündigkeit wagen und den Versuch starten sich Ihres eigenen Verstandes zu bedienen, anstatt kritiklos alles zu übernehmen was Ihnen vorgesetzt wird.

kh g
11
13.7.2011, 12:16
Dieses, Ihr, "Argument" = "Sager" ...

... verwenden übrigens Esoteriker, wenn sie ihr Weltbild anpreisen.

Mir persönlich sind Leute suspekt, die sich an große Philosophen bzw. deren Sprüche anlehnen.

Die Kirche hatte mit unseren Menschenrechten nie was am Hut. Das ist historisch Fakt. Erbärmlich wenn sich diese Burschen a post als liebe Lämmer darzustellen versuchen.

12
00
13.7.2011, 14:00
"Die Kirche hatte mit unseren Menschenrechten nie was am Hut."

http://de.wikipedia.org/wiki/Sublimus_Dei

kh g
00
13.7.2011, 18:36
Die Vorgeschichte kennen Sie?

Dazu bedurfte es keiner päpstlichen Bulle, um Indianer als Menschen anzuerkennen. Hut ab, vor so viel Menschenrechten.

Ich würde Ihnen mal die Lektüre der EMRK empfehlen, was Sie da so alles vorfinden, konnten Kirchenfunktionäre lange Zeit nicht mal buchstabieren.

Christentum und Menschenrechte passen nicht zusammen. Geht ja auch gar nicht.

12
00
14.7.2011, 00:49

Dummerweise bedurfte eas aber dieser Bulle und der Diskussion von Valladolid sowie staatlicherseits der leyes nuevas, da viele der Europäer in Amerika eben die Versklavung der Ureinwohner damit begründeten, dass sie keine Menschen wären.

Hier ist die Rede von den Wurzeln der Menschenrechte. Die EMRK war da reichlich spät.

kh g
00
14.7.2011, 08:30
"Dummerweise ..."

Eben. Sie sagen es!

Es ist auch nicht sachgerecht, der Kirche die alleinige Schuld für die Missstände in die Schuhe zu schieben, dies würde zu kurz gegriffen sein. Aber schon allein, dass sie viele dieser "Dinge" nur passiv beobachtet hat, macht sie ein für alle mal als moralische Institution unglaubwürdig.

Und dass die Erklärung der Menschenrechte "reichlich spät" erfolgte, ist auch richtig. Und das ist ganz wesentlich Schuld der Kirche, die nicht nur auf dem Gebiet der Naturwissenschaft lange Zeit massiv verhindert hat, sondern eben leider auch auf einem ihr genuin zukommenden Bereich: das Leid der Menschen zu verringern. OK, für eine Jenseitsreligion kein Problem.

12
00
14.7.2011, 09:58
"nicht nur auf dem Gebiet der Naturwissenschaft"

Alter Irrglaube. Die Kirche hat damals genauso viel bzw. genausowenig verhindert, wie der Rest der massgeblichen Gesellschaft.
Es gab Wissenschaftler aus dem Umkreis der Kirche die viel weiter brachten in den Naturwissenschaften und es gab andererseits Philosophen, die mit der Kirche wenig an Hut hatten die bremsten.
Die Kirche war ein Spiegel der zeitgenössischen Gesellschaft.

Der elegante Herr von nebenan
 
00
13.7.2011, 12:39

Was von dem was ich geschrieben habe, haben Sie nun nicht verstanden?

Ich meinte die Menschenrechte haben ihre Wurzeln NICHT wie im Artikel beschrieben in der Aufklärung, sondern sind wesentlich älter. Nämlich die Schule von Salamanca. Einem Kloster. Diese wurden aus christlichen und naturrechtlichen Strömungen entwickelt. Die Kirche erwähnte ich mit keinem Wort

kh g
12
13.7.2011, 12:54
Überheblichkeit macht verwundbar, Bub.

Die Wurzeln der Menschenrechte, lieber Freund, wird ein Altphilologie in der griechischen Antike verorten.

Ein Anthropologe wiederum wird sie irgendwann vor 150.000 in der Hominidenevolution sehen.

Ein Biologe bei der Entstehung der Einzeller.

Ein Physiker ...

SO kommen wir nicht weiter.

witherabbitt
 
00
13.7.2011, 21:29

Ihre penetrante Zurschaustellung von Halbwissen nervt, daß Sie aber regelmäßig persönlich werden, läßt bezügl. Ihres Charakters keine Fragen offen. Selbstverständlich ist das Christentum einer der Wurzeln der Menschnerechte; zuerst war das C. im röm. Reich u.a. eine Sklavenreligion, zweitens sind alle Menschen vor Gott gleich. Das ist für die Antike eine Neuerung. Lesen Sie über die Vorgeschichhte der Naturrechtsdiskussion in England. zB Stanlis, Peter J., Edmund Burke and the Natural Law, Transactions Publishers 2003, der ist in dieser Fragestellung völlig unverdächtig.

witherabbitt
 
00
13.7.2011, 21:28

»Hooker’s apologia for the Church of England […] made excellent use of the Natural Law against the extreme Augustinianism of the Calvinist. In Angelicanism Natural Law continued to operate as a fusion of theological and politic thought.« (S.12)
»I noted the vital differences between the classical and Scholastic conceprion of Natural Law, centered in a THEISTIC view of creationn and objective ethhical norm, and the revolutionary „natural rights“ theories propounded by Hobbes and Locke, centered in in subjective claims to „rights“ originating in the human will.« (S.136 f.)

Der elegante Herr von nebenan
 
00
13.7.2011, 15:13

Sie können jetzt heruminterpretieren was Sie wollen. Eines steht fest: In der Aufklärung hat sie ihre Wurzeln nicht.

kh g
00
13.7.2011, 16:15
Das habe auch nicht gesagt ...

... hinein- oder hinausinterpretiert habe ich gar nichts.

Und die von Ihnen erwähnte Schule von Salamanca spielt bei der Entstehung unserer (der?) Menschenrechte zweifellos eine Rolle. Ich bin da insofern bei Ihnen.

Mir geht es nur darum, Salamanca nicht per se mit dem Christentum, der Kirche gleichzusetzen.

Die katholische oder andere Kirchen haben genug Zeit gehabt, gegen die - von ihnen selbst verursachten (verschuldeten!) Missständen - vorzugehen. Sie haben es - unterm Strich - sträflich verabsäumt.

Die Kirche wurde erst erträglich, als man sie einigermaßen von den Futtertrögen der Macht entfernt hat.

12
00
13.7.2011, 14:01
"wird ein Altphilologie in der griechischen Antike verorten. "

Wenn er ein guter Altphilologe ist sicher nicht.

kh g
00
13.7.2011, 14:39
Schon mal was von der Stoa gehört?

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