FSME

Zecken haben Hochsaison

12. Juli 2011, 15:59
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    foto: apa/a3344 stephan jansen

    Ein Patient ist 2011 an den Folgen der Zeckenkrankheit verstorben.

Die Zahl der FSME-Erkrankungen hat sich auf 37 erhöht - fast doppelt so viel wie im ersten Halbjahr 2010

Wien - Die Zecken haben Saison: Die Zahl der FSME-Erkrankungen hat sich bereits auf 37 erhöht. Das ist fast doppelt so viel wie im ersten Halbjahr 2010. Alle Bundesländer sind betroffen, teilte das Department für Virologie der Medizinischen Universität Wien am Dienstag mit. Experten raten weiterhin zur Impfung beziehungsweise zur Überprüfung des Impfschutzes.

Oberösterreich und Steiermark sind bisher mit je neun Patienten am stärksten betroffen, gefolgt von Tirol mit acht Erkrankungsfällen. In Vorarlberg wurden drei FSME-Patienten registriert, in Kärnten, Salzburg und Wien je zwei und in Niederösterreich und im Burgenland je ein Patient. Der jüngste Erkrankte war ein Baby im ersten Lebensjahr, der älteste über 80. Ein Patient ist bereits an den Folgen der Zeckenkrankheit verstorben.

"Zecken gibt es in allen Bundesländern"

Michael Kunze, Leiter des Instituts für Sozialmedizin der Medizinischen Universität Wien: "Gerade in der Sommerzeit ist es wichtig, auf den Impfschutz zu achten. Zecken gibt es in allen Bundesländern Österreichs - auch in den Bergen bis 1.500 Meter Seehöhe. Das Wetter, die Mobilität und das Freizeitverhalten der Österreicher erhöhen das Risiko. Nur die Impfung schützt verlässlich."

Christiane Körner, Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, erinnert ebenfalls daran, dass die Impfung die einzige Möglichkeit ist, um sich effektiv vor einer FSME-Erkrankung zu schützen: "Der Impfstoff ist in allen Apotheken in Österreich noch bis 31. Juli um ein Drittel preisgesenkt.

Sterblichkeit bei 0,5 bis ein Prozent

Der FSME-Impfstoff für Erwachsene kostet im Aktionszeitraum 27,30 Euro, der Impfstoff für Kinder 23,20 Euro. Darüber hinaus gewähren fast alle Krankenkassen einen ganzjährigen Kostenzuschuss, der direkt in der Apotheke vom Aktionspreis abgezogen wird."

In Österreich wurden laut den Fachleuten vom Institut für Virologie der MedUni Wien im vergangenen Jahr insgesamt 63 Fälle der "Zeckenkrankheit" registriert. Ein Patient starb vergangenes Jahr an der heimtückischen Virus-Infektion. Die Sterblichkeit im Rahmen der Erkrankung liegt bei 0,5 bis ein Prozent. (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 61
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astemp79
42
13.7.2011, 16:43
Wie mir ein Arzt einmal sagte:

Jede 100.000. Zecke überträgt das FSME-Virus.
Bekannt ist ja außerdem:
Die eigentliche Gefahr - gegen die das Impfen nichts nutzt - ist Borreliose.

Es ist daher vollkommen unsinnig, den Organismus mit einer Impfung zu belasten, die ohnehin für die meisten unnütz ist.

Verdienen tut daran nur die Pharmalobby.

marty fink
22
14.7.2011, 09:53
ist das derselbe, auf den ihre TCM Wuchteln zurückzuführen sind?

Godesberg
14
13.7.2011, 22:12

Was machen Sie eigentlich wenn eine Borrelioseimpfung entwickelt wird? Gegen die ankämpfen?

Was ist denn ihre Lösung? Impfungen offenbar nicht.

Wie würden Sie einen Artikel darüber bewerten, dass Pfizer an einem Borrelioseimpfstoff arbeitet?

Ich hab die gleiche Fage jetzt in drei Versionen gestellt in der Hoffnung, dass Sie wenigstens eine beantworten.

Bonair
22
13.7.2011, 22:04

Und gibt's diesen Arzt auch außerhalb Ihrer Fantasie?

mika33
00
13.7.2011, 16:34
Wie oft war dieser Zeck am Bild wohl schon in einer Zeitung?

Allmächtiger Satan
25
13.7.2011, 13:47

Da tummeln sie sich wieder, die impfungsvermeidenden Hobbyhomöopathen, die sich mit frischer Luft und Granderwasser und dem Segen der Kinesiologen unbesiegbar fühlen. Tote Homöopathen können halt keinen mehr warnen. Ein ideales Geschäftsmodell.

Diona007
00
13.7.2011, 11:20

Hab mal eine Blutuntersuchung machen lassen, ob ich meine Zeckenimpfung jetzt auffrischen soll oder nicht. Das Ergebnis: zu irgendwelchen Prozenten waren irgendwelche Werte im Blut vorhanden.

Als ich dann nachgefragt habe was das bedeuten soll, wurde mir gesagt, dass erkennbar wäre, dass ich schon mal Zeckenimpfungen erhalten hätte, aber nicht garantiert werden könne, dass ich zu 100% geschützt bin. Ob ich mich impfen lasse oder nicht, wäre meine Entscheidung.

Erkenntnis: die Untersuchung war für die Katz. Ich habe mich damals überigends nicht erneut impfen lassen.

krendl
01
13.7.2011, 13:06
Wieso für die Katz?

Der Test ergab bei Ihnen die Aussage, dass Sie nicht mehr zu 100% geschützt sind. So. Was wollen Sie denn für eine Antwort? (außer, dass Sie zu 100% geschützt sind). - Gleich eine Empfehlung, einen Impf-Befehl, oder was? Natürlich ist es Ihre Entscheidung, ob Sie sich wieder impfen lassen. Wessen Entscheidung sonst?

xxx...yyy...
01
13.7.2011, 13:03
und was ist daran jetzt für die katz'?

sie haben eindeutig erfahren, dass ein 100%iger schutz nicht garantiert werden kann.

Saladin Chamcha
01
13.7.2011, 14:27
problem dabei

dieser kann auch durch 20 impfungen nicht garantiert werden

Bonair
10
13.7.2011, 15:12

aber maximiert...

Markus Sagmeister
00
13.7.2011, 12:55

Schön daß Sie schildern wie das mit diesem Test
ist. Für mich heißt das auch nur, dass ich genauso schlau oder unschlau bin wie vorher.

Es gibt ohnehin keinen Impfzwang und vor jeder Impfung wird Aufgeklärt, Risken. Zumindestens da wo ich hingehe (Klagenfurt) habe ich immer Ausführliche Impfinfos (Stichwort Risken) bekommen.

Ich habe nicht alle Impfungen, aber diejenigen, die ich für mich selbst als notwendig erachte.

GPWS GPWS
20
13.7.2011, 10:17
Und zwar in der Region um Bruessel herum...

aber die EU-Fanatiker haben ja eine Anti-Ansteckungskampagne gestartet!! Buaahh...

dabu dabu
24
13.7.2011, 09:18
titerbestimmung statt dauerndes nachimpfen

die titerbestmmung (bluttest zur feststellung ob ein schutz auch bei längerer zeit nicht aufgefrischter impfung noch vorhanden ist) kostet 18 euro und man spart sich die totur des impfstresses für den körper.
meine letzte fsme-impfung war 2002 und ich habe laut titerbestimmung nach wie vor den vollen impfschutz.
also bitte nicht der pharmaindustrie glauben dass man sich alle 3 jahre eine fsme-spritze reinhauen muss - das ist blödsinn, teuer und ungesund!

krendl
00
13.7.2011, 13:06
Der 3-Jahrsintervall ist aber scho sehr lang ein alter Hut.

dabu dabu
00
24.7.2011, 12:49
wird aber immer noch kolportiert bittschön!

xxx...yyy...
21
13.7.2011, 13:03
impfstress?

wenn sie gesund sind, merken sie von der impfung genau gar nichts. null.

dabu dabu
00
24.7.2011, 12:51
nicht unbedingt

da gibt es ganz grässliche fälle von leuten die sich für 100% gesund hielten

Wappen hea
00
13.7.2011, 12:07

in Wien zB am Wienerberg bei der Gebietskrankenkasse.

Kurt Kunislav Kupfer
00
13.7.2011, 12:07

"also bitte nicht der pharmaindustrie glauben dass man sich alle 3 jahre eine fsme-spritze reinhauen muss"

Wer behauptet denn, dass Auffrischungen im 3-Jahres-Intervall nötig seien? Lesen S' doch mal den Impfplan.

dabu dabu
00
24.7.2011, 12:52
den hab ich das letzte mal vor 10 jahren gelesen, da waren es 3 jahre

miurakaigan
00
13.7.2011, 11:39
Wo bekommt man so einen Titertest?

Meine praktische Ärztin winkte nur ab und meinte der ist teurer als die Impfung...

dabu dabu
00
24.7.2011, 12:53

sie gehen zu einer ANDEREN ärztin und sagen ihr sie soll ihnen eine laborüberweisung schreiben, dnn ab ins labor (wo sie auch zum normalen bluttest hingehen) und 18 euro zahlen - fertig!

krendl
03
13.7.2011, 13:07
Wechseln Sie Ihre Ärztin. Ein guter Rat.

Godesberg
04
13.7.2011, 11:06

Hmm.

Ein Titerbestimmung kostet nach ihren Angaben 18 Euro.

Eine Impfung kostet 25 Euro.

Eine Titerbestimmung + Impfung kostet 43 Euro.

Zwei Impfungen kosten 50 Euro.

Zwei Titerbestimmungen + eine Impfung kosten 61 Euro.

Drei Impfungen kosten 75 Euro.
Drei Titerbestimmungen + eine Impfung kosten 79 Euro.

Vier Impfungen kosten 100 Euro.
Vier Titerbestimmungen + eine Impfung kosten 97 Euro.

Juchu! Wenn erst nach der vierten Titerbestimmung eine Impfung nötig wird spart man 3 Euro!

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