Geisterfahrer jagt Geisterfahrer

12. Juli 2011, 14:43
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53-Jähriger verursachte zwei Unfälle und flüchtete zu Fuß - Geschädigter nahm Verfolgung auf

Wien - Ein Geisterfahrer, der am Montagnachmittag einen Unfall im Kaisermühlen-Tunnel in Wien-Donaustadt verursacht hat, ist ausgeforscht. Der 53-jährige Mann war bereits zuvor für einen Auffahrunfall auf der Wagramer Straße Ecke Kratochwjlestraße verantwortlich gewesen. Trotz Sachschadens blieb Felix H. nicht stehen und flüchtete Richtung Kaisermühlen-Tunnel, wo er als Geisterfahrer den nächsten Crash verursachte: Bei der Ausfahrt aus dem Tunnel krachte er in das Auto einer Wiener Familie.

Der Vater, die schwangere Mutter und ihr sechsjähriger Sohn blieben entgegen ersten Meldungen unverletzt. H. sprang nach dem Verkehrsunfall aus dem Wagen und lief davon. Aufgrund der Kennzeichentafeln am zurückgelassenen Auto konnte der 53-Jährige schnell ausgeforscht werden. Der Mann besitzt keine Lenkberechtigung, dürfte durch Drogen beeinträchtigt gewesen sein und wurden wegen der zahlreich begangenen verwaltungs- und strafrechtlichen Delikte angezeigt.

Detail am Rande: Das Unfallopfer des ersten Crash wurde ebenfalls angezeigt. Der Mann hatte den 53-jährigen Verursacher verfolgt und war dabei ebenfalls entgegen der Fahrtrichtung durch den Tunnel gefahren, berichtete die Wiener Polizei. (APA)

  • Symbolbild des Kaisermühlen-Tunnels, durch den gleich zwei Geisterfahrer gerast sind.
    foto: robert newald

    Symbolbild des Kaisermühlen-Tunnels, durch den gleich zwei Geisterfahrer gerast sind.

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